Bern
Gefährliche Ecstasy-Pille in Bern getestet
Von Hanna Jordi. Aktualisiert am 08.06.2012 1 Kommentar
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Es ist das erste Mal, dass in der Schweiz eine Ecstasy-Pille getestet wurde, die neben dem Inhaltsstoff MDMA auch PMMA enthält. Die Pille wurde im Rahmen eines mobilen Drug Checkings geprüft, wie es in Bern halbjährlich stattfindet: Konsumenten können ihre Substanzen im Club auf gefährliche Inhaltsstoffe hin testen lassen. So auch vergangenen Freitag im Rahmen der Midilux-Party in der Berner Reitschule, wo die Chemiker auf die unreine Pille stiessen.
Ein Dutzend Todesfälle weltweit
Eine dieser «problematischen» Tabletten allein könne nicht tödlich wirken, erklärt Hannes Hergarten von «Rave it Safe». Vom Konsum sei jedoch unbedingt abzuraten: «Durch die verzögerte Wirkung der Pillen besteht die Gefahr, dass die Konsumenten 'nachspicken', also mehr Tabletten konsumieren». Eine Überdosis PMMA oder auch die Kombination mit anderen Substanzen wie MDMA kann zu einem so genannten Serotonin-Syndrom führen – dieses kann lebensgefährlich sein. International wurde bei über einem Dutzend Todesfälle PMMA im Blut nachgewiesen.
Warnung vor der Festival-Saison
Die Ecstasy-Pillen, die meist aus dem nahen Ausland importiert werden, dürften den Sommer über noch Aufschwung erhalten: «Gerade während der Festivalsaison werden wohl vermehrt Pillen auf den Markt gelangen», sagt Hergarten. Es sei zwar möglich, dass es sich bei der in Bern getesteten Pille um einen Einzelfall handle, doch wahrscheinlicher sei es, dass sich eine verunreinigte Lieferung im Umlauf befinde.
Die verunreinigte Pille stammte laut Aussagen des Konsumenten nicht von der Strasse, sondern «aus dem geschützten Bereich». Sie wurde dem Besitzer zurückgegeben mit dem dringenden Rat, sie nicht zu schlucken.
Hochdosierte Pillen, falsches Kokain
Weit häufiger als unreine Pillen stellten die mobilen Drogentester des Kantonsapotekeramtes Bern in den letzten Monaten gefährlich hoch dosierte Ecstasy-Pillen fest. Beim Test am Freitag analysierte das Team um Hergarten 15 Proben. 4 davon wurden mit einer eindringlichen Warnung an die Besitzer zurückgegeben.
Bei einer der untersuchten Proben stiessen die Tester auf einen besonderen Etikettenschwindel: Das «Kokain» bestand aus einer Mischung aus Antiwurm- und Schmerzmittel. (DerBund.ch/Newsnet)
Erstellt: 08.06.2012, 10:58 Uhr
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"hast du die tablette?" - "willst du die tablette?" werde ich immer etwa wieder gefragt. höflich winke ich jeweils ab. entsteht ein gespräch, versuche ich darzulegen, dass der menschliche körper unter bestimmten bedingungen ähnliches selbst erzeugt. Antworten
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