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Finn hat die OP gut überstanden
Von Hanna Jordi. Aktualisiert am 30.03.2012
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Gute Nachrichten aus dem Bärenpark: Die Sterilisierung von Bärenmännchen Finn verlief ohne Komplikationen: «Finn ist wach und verbringt den Rest des Tages in den Stallungen», vermeldet der Tierpark am Freitag. Damit sind die Voraussetzungen gegeben, um die Bärenfamilie noch in diesem Sommerhalbjahr zusammenführen zu können.
Für die Operation, bei der die Samenleiter durchtrennt und teilweise entfernt werden, zeichnet ein illuster besetztes Operationsteam verantwortlich: Unter der Leitung von Zootierarzt Willi Häfeli setzte ein Anästhesist aus Buenos Aires den Bär in künstlichen Schlaf. Die Sterilisierung wurde schliesslich von zwei deutschen Ärzten durchgeführt.
Damit ist Finn nun nicht mehr zeugungsfähig, und die Gefahr, dass er mit seinen Töchtern Ursina und Berna Nachwuchs zeugt, gebannt. Im Vergleich zu einer Kastration hat die Sterilisierung den Vorteil, dass der Hormonhaushalt des Männchens nicht gestört wird. Finn dürfte sich künftig deshalb nicht anders verhalten als ehedem. (DerBund.ch/Newsnet)
Erstellt: 30.03.2012, 15:27 Uhr
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