Bern
Fackeln in Zürich, rote Köpfe in Bern
Von Matthias Ryffel. Aktualisiert am 09.10.2012 2 Kommentare
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Am 24. November wird es im Zürcher Fussballstadion Letzigrund wahrscheinlich bunt und rauchig zu und her gehen. Mit dem Segen ihrer Stadt sollen Anhänger des FC Zürich im Stadion versuchsweise Feuerwerk abbrennen dürfen – in einer dafür vorgesehenen Zone.
Vom Pilotprojekt hat man auch in Bern gehört: Sicherheitsdirektor und Gemeinderat Reto Nause (CVP) zeigte sich gegenüber der «Sonntagszeitung» verärgert über den Zürcher «Sololauf». Die Stadt Bern sei unmittelbar betroffen, da das Verhalten der Zürcher Fans in Bern durch die Regeln in Zürich geprägt werde, sagt Nause im Interview.
«Der Zeitpunkt überrascht mich»
Nauses harte Linie gegenüber Fussballfans und Pyrotechnika findet in der Verschärfung des Hooligan-Konkordates auf nationaler Ebene Entsprechung. Für die Ratifizierung des Vertrages durch den Kanton Bern hat sich der Berner Sicherheitsdirektor denn auch stets stark gemacht.
Ein Experiment, das mehr auf Dialog als auf Repression setzt, passt ihm da offenbar gar nicht in den Fahrplan: «Der Zeitpunkt dieses Projektes überrascht mich», sagt Nause im Sonntagsblatt. Bund, Kantone und Gemeinden hätten mit dem Konkordat eine «gemeinsame Philosophie» gefunden. Dass Zürich nun «ausschere», hinterlasse bei ihm ein «ungutes Gefühl». Der Berner Sicherheitsdirekor will das Vorgehen der Zürcher nun mit dem Präsidenten der städtischen Polizeidirektoren besprechen – einem St. Galler. (DerBund.ch/Newsnet)
Erstellt: 07.10.2012, 12:44 Uhr
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2 Kommentare
Doch ein bisschen neidisch muss ich als Berner zugeben das Zürich halt doch meistens einen Schritt voraus war und ist: Während Bern noch über einen Tiefbahnhof diskutiert baut Zürich bereits den Zweiten. Nach dem Platzspitz hat Zürich die kontrollierte Heroinabgabe eingeführt. Bern diskutiert über Campus für FH, Zürich ist am bauen. Und jetzt löst Zürich die Pyro-Diskussion, Nause steht im Regen. Antworten
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