Bern
FDP-Stadtrat möchte weisse Häuser in Länggasse und Wyler
Von Timo Kollbrunner. Aktualisiert am 31.03.2012 2 Kommentare
Vor acht Jahren wurde der Verein Casablanca (zu Deutsch: weisses Haus) gegründet. Das Ziel: Kaum sind Schmierereien und Sprayereien geschmiert oder gesprayt, sollen sie wieder weggewischt sein – innerhalb von 48 Stunden. Die Täter sollen konsequent angezeigt werden.
Die städtischen Behörden, die kantonalen Gebäudeversicherung, der Verband Berncity und die Hauseigentümer arbeiten dafür zusammen. Zu Beginn war das Wirkungsgebiet des Vereins auf die Altstadt beschränkt, seit 2007 gehören Schulen und Kindergärten aus der ganzen Stadt dazu. Seit Mitte 2009 ist die Achse Helvetiaplatz-Thunplatz-Ostring einbezogen.
Nun soll die «Erfolgsgeschichte» auf das nächste Quartier ausgedehnt werden. Das zumindest fordert Alexandre Schmidt (FDP) in einem verbindlichen Vorstoss, den er am Donnerstag im Stadtrat eingereicht hat. Er beauftragt den Gemeinderat «das Nötigste zu unternehmen, um den Aktionsradius des Vereins Casablanca auf ein weiteres Quartier auszudehnen». Denn die Verringerung der Schadensfälle in den letzten Jahren sei markant.
Gegenüber 1563 Fällen im Jahr 2009 seien es 2010 nur noch deren 1352 gewesen, obwohl der erfasste Perimeter ausgedehnt worden sei. Die Zahlen für 2011 liegen noch nicht vor. Laut Schmidt wären das Wylerquartier und die Länggasse «ideale Quartiere, um den Perimeter auszudehnen». (Der Bund)
Erstellt: 31.03.2012, 10:37 Uhr
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2 Kommentare
Sehr gute Idee! Sprayereien und Vandalismus sind in den beiden Quartieren ein echtes Problem, was sich auch auf das Sicherheitsgefühl auswirkt. Die FDP und Schmidt beweisen auf clevere Art, dass sie für echte Massnahmen für mehr Sicherheit und Sauberkeit einstehen und nicht nur lautes Gebrüll von sich geben. Schmidt for Gemeinderat! Antworten
Nun, wenn einem sonst nichts einfält, dann kommt man halt entweder mit den "kriminellen Ausländern" oder aber mit den "Chaoten".
Aber nur zu mit solchen Themen, liebe FDP - damit werdet ihr im Herbst sicher keinen Blumentopf gewinnen, zumal die Themen auch von der SVP, der SD und Teilen der CVP und BDP bewirtschaftet werden....
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