Eskalierter Polizeieinsatz bei der Reitschule wird nicht untersucht
Aktualisiert am 05.01.2012 3 Kommentare
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Der Vorfall in der Reitschule gab im Herbst zu reden: Polizeifahnder und Reitschüler gerieten in eine handgreifliche Auseinandersetzung. Laut einem Bericht der «Berner Zeitung» von heute Donnerstag will der Regierungsrat das Vorgehen der Polizei aber nicht untersuchen.
Der Gemeinderat hatte im Oktober eine entsprechende unabhängige Untersuchung eingefordert. Im Antwortbrief lässt der Regierungsrat verlauten, eine solche Untersuchung sei «nicht das geeignete Mittel zur Zielerreichung».
Zwei unterschiedliche Versionen
Zu den Handgreiflichkeiten war es im Nachklang einer Personenkontrolle auf dem Vorplatz der Reitschule gekommen. Der kontrollierte Mann flüchtete in die Reitschule, die Fahnder auf den Fersen. Laut der am gleichen Abend verschickten Polizeimeldung hätten daraufhin «30 bis 40» Personen die Beamten zum Teil handgreiflich bei ihrer Arbeit gehindert. Auf den Videoaufzeichnungen, die ein Reitschüler vom Vorfall gemacht hatte, war von einem solchen massiven Personenauflauf indes nichts zu sehen. Laut Reitschule waren die Aggressionen vornehmlich von den Beamten ausgegangen, die im Laufe des Vorfalls die Reitschule den Rückzug antraten.
Der Berner Gemeinderat gibt sich mit der abschlägigen Antwort des Regierungsrats zufrieden. Reto Nause geht nun von einem «verhältnismässigen» Einsatz aus. (hjo)
Erstellt: 05.01.2012, 08:56 Uhr
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3 Kommentare
Logisch wird der Vorfall nicht untersucht, es könnte sich ja herausstellen, dass die Polizei falsch agiert hat. Und dann müsste der "grossartige" Herr Nause die Sache auf sich nehmen. Und bei seinem jetzt schon angeschlagenen Image ("Raubtierkäfig") wäre das wohl nicht das Beste...
Söihäfeli, Söidecheli!
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