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Bern

Dank Tempo 60 keine Zunahme der Unfälle

Aktualisiert am 29.04.2010 1 Kommentar

Nach zwei Monaten Bauarbeiten an der Stadttangente Bern ziehen das Bundesamt für Strassen und die Kantonspolizei Bilanz. Trotz erheblichen Einschränkungen wurden nicht mehr Verkehrsunfälle als zuvor verzeichnet werden.

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Ein wichtiger Faktor ist die Geschwindigkeitsbeschränkung von 60 km/h, so die Polizei. Die geänderte Verkehrsführung und die schmaleren Fahrstreifen sind laut Polizei zusätzliche Herausforderungen für die Lenker. Laut Kantonspolizei ist das Unfallrisiko deutlich grösser.

Seit Arbeitsbeginn vor zwei Monaten, wurden insgesamt 28 Unfälle mit fünf Verletzten verzeichnet. Schwere Unfälle gab es bislang nicht, schreibt die Kantonspolizei in einer Medienmitteilung. Die meisten Unfälle wären auf mangelnde Aufmerksamkeit zurückzuführen.

Regelmässige Polizeikontrollen

Zur Durchsetzung der Geschwindigkeitslimite führt die Polizei Geschwindigkeitskontrollen durch. Von den bislang 30'264 gemessenen Fahrzeugen waren 4206 zu schnell. Das entspricht einem Anteil von 14 Prozent. 164 Lenker wurden von der Polizei angezeigt. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 140 km/h im Baustellenbereich.

Bis Ende 2012 bleibt das Tempo 60 in Kraft. Nur während der Wintermonate, wenn die Baustellen entfernt werden, wird das Tempo auf 80 km/h erhöht.

Erstellt: 29.04.2010, 12:05 Uhr

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1 Kommentar

Yves Thomet

29.04.2010, 14:35 Uhr
Melden

Diese Baustelle ist weder besonders gefährlich noch speziell lang, im Vergleich zur Sanierung der A1 durch den Aargau ist das ein Zuckerschlecken. Wie an den Bussenzahlen klar zu sehen ist, hat sich lange Zeit ein Grossteil der Autofahrer nicht daran gehalten, und trotzdem gab es kaum Unfälle! Im Gegenteil: zu Beginn des Baus war man mit 60 ein Verkehrshindernis... Antworten



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