Bern

«Besser als in London»

Von Joël Baumann. Aktualisiert am 06.09.2012

Auf dem Bundesplatz findet ab heute Mittwoch die Schweizermeisterschaft im Beachvolleyball statt. Der Sand spielt dabei eine besondere Rolle.

1/9 Beachvolleyball vor imposanter Kulisse.
Bild: Joël Baumann

   

Beach Volley

Das Turnier in Bern bildet den Abschluss der «Coopbeachtour 2012». Die Schweizermeisterschaft startet am Donnerstag um 14.00 Uhr – der Eintritt ist frei. Am Freitagabend um 17.00 Uhr – kurz vor den Finals der Frauen und Männer – findet die Ehrung von Sascha Meyer statt, der seine Karriere auf dem Bundesplatz beendet.

Weitere Infos: www.coopbeachtour.ch

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Vor der imposanten Kulisse des Bundeshauses und der Schweizerischen Nationalbank werden während den drei Tagen 28 Spiele auf Sand ausgetragen. Dabei handelt es sich aber nicht um irgendeinen Sand, sondern um Sand bester Qualität. Das sagen Claudia Egli und Timm Bütikofer – beides Studenten, welche im Rahmen eines Praktikums Helfer, Spielplan und Werbeauftritt am Turnier betreuen – heute heisst das «Competition director».

Feinster Sand bester Qualität

130 Tonnen Sand wurden aus dem süddeutschen Raum nach Bern gebracht, heisst es vonseiten der Veranstalter. Dabei müsse es sich «fast zwingend» um Quarzsand handeln, denn: Die Spieler und Spielerinnen bevorzugen Quarzsand. Zudem dürfe der Sand nicht zu grobkörnig und auf keinen Fall mechanisch gebrochen worden sein.

«Der Sand ist besser als in London», sagt Claudia Egli. Sie hat die Olympischen Spiele selber besucht und sich bei den Sportlern umgehört. Der Tenor: Der Sand in London war zu klumpig und jener in Bern weit besser bespielbar. Der Sand wird zwar bei Regen kompakter und die Oberfläche dadurch härter. Doch ist der Berner Sand wegen der erwähnten Eigenschaften von hervorragender Qualität. Beste Voraussetzungen also für ein gelungenes Turnier – trotz trübem Wetter.

Bis am Freitag spielen nationale Spitzenteams um die Schweizermeisterschaft im Beachvolleyball. Darunter wird auch der Beachvolley-Nachwuchs zu sehen sein. Die nächste Generation, welche an der U21-WM in Halifax gut abgeschnitten hat, dürfte nun auch in Bern im Einsatz stehen. Darunter sind auch die Bernerin Anouk Vergé-Depré (20) oder die beiden Berner Mirco Gerson (19) und Gabriel Kissling (19), welche Silber holten. (DerBund.ch/Newsnet)

Erstellt: 05.09.2012, 11:33 Uhr

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