Bern
Bern – des Schweizers liebste Stadt
Aktualisiert am 05.08.2012 1 Kommentar
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Das Meinungsforschungsinstitut Isopublic hat nach neun Jahren zum zweiten Mal die Rangliste der beliebtesten Städte und der sympathischsten Kantone ermittelt. Für das Städteranking wurden 1056 Personen in der Deutschschweiz und der Romandie befragt; für das Kantonsranking waren es 1326 Personen.
Der «SonntagsBlick» publiziert die Ranglisten in seiner neusten Ausgabe. Die Goldmedaille im Rennen um die beliebteste Stadt holt erneut Bern. 16,3 Prozent der Befragten gaben der Bundesstadt ihre Stimme. Auf dem zweiten Rang folgt Luzern mit 14,4 Prozent, auf dem dritten Platz liegt Zürich mit 9,9 Prozent.
«Bern hat die Hausaufgaben gemacht»
Verglichen mit dem Ranking 2003 machte Zürich 2 Ränge gut. Auf dem letzten Platz landete Aarau. Berns Stadtpräsident Alexander Tschäppät zeigte sich erfreut über den Berner Sieg. Das gute Image beruhe aber auf mehr als auf der Freundlichkeit der Einwohner und auf den historischen Schätzen. «Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht – Wohnungen gebaut, den Verkehr beruhigt, Grossanlässe wie die Euro 08 erfolgreich durchgeführt», sagte der Berner Stadtpräsident zum «SonntagsBlick».
Der Aarauer Stadtammann Marcel Guignard glaubt, dass das schlechte Abschneiden seiner Stadt nicht allein auf Fakten beruhen kann. «In Umfragen, bei denen differenziert nach Bildung, Erschliessung, wirtschaftlichen Faktoren und Kultur gefragt wird, schneidet Aarau meist sehr gut ab», so Guignard. Er glaubt, dass die meisten Leute, denen die Aargauer Kantonshauptstadt nicht gefällt, noch gar nie da waren.
Kanton Nidwalden am unsympatischsten
Der sympathischste Kanton ist in der Meinung der Bevölkerung nach der Tessin. Er kam bei 100 möglichen Punkten auf 81,66 Punkte. Dahinter folgt Bern mit 77,56 und Luzern mit 75,12 Punkten. Das Schlusslicht bildet Nidwalden mit 60,69 Punkten.
Isopublic wollte auch herausfinden, welche Charaktereigenschaften den Menschen in den verschiedenen Landesteilen zugeschrieben werden. Dazu wurden ebenfalls 1326 Personen befragt. Die Resultate zeigen, dass sich einige Urteile hartnäckig halten. So gelten die Zürcher als arrogant, während die Tessiner in der Wahrnehmung der Bevölkerung als lebenslustig, aber nicht gerade fleissig beschrieben werden. (rbi/sda)
Erstellt: 05.08.2012, 16:02 Uhr
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