Bern

Bahnpolizist schiesst sich in den Fuss

Aktualisiert am 17.10.2012 10 Kommentare

Unglücklicher Vorfall bei den SBB: Ein Transportpolizist schoss versehentlich auf sich selbst. Den Bahnangestellten ist es erst seit kurzem erlaubt, Waffen zu tragen.

Seit dem Sommer mit Waffen ausgestattet: Die SBB-Transportpolizei.

Seit dem Sommer mit Waffen ausgestattet: Die SBB-Transportpolizei.
Bild: Valérie Chételat

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Ein SBB-Transportpolizist hat sich im Dienstraum des Stützpunkts Bern ungewollt in die Ferse geschossen. Er musste ins Spital gebracht werden. Wie es zur ungewollten Schussabgabe kam, ist unklar.

Der Vorfall ereignete sich gemäss SBB-Communiqué am frühen Mittwochmorgen. Das Projektil durchschlug die linke Ferse des Mitarbeiters. Der Kommandant der Transportpolizei SBB informierte darauf die lokalen Polizeibehörden, die den Vorfall nun untersuchen.

Die Transportpolizei SBB ist erst seit dem 1. Juli 2012 mit Dienstwaffen ausgerüstet. Der Bundesrat hatte die Bewaffnung auf dem Verordnungsweg ermöglicht. Zuvor hatte sich das Parlament in dieser Frage nicht einigen können und den Entscheid an die Landesregierung delegiert. (mrs/sda)

Erstellt: 17.10.2012, 15:34 Uhr

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10 Kommentare

Bernd Meyer

17.10.2012, 16:00 Uhr
Melden 27 Empfehlung 5

Das kommt von der übertrieben Panikmache vor Terroristen und Kriminellen. Am Flughafen München hat ein Polizist auch schon ungewollt mit einer Maschinenpistole rumgeballert. Irgendwann kommt dann auch noch ein Unschuldiger zu Schaden Antworten


Weber Nicolas

17.10.2012, 17:04 Uhr
Melden 23 Empfehlung 3

Wenn so eine "ungerwollte Schussabgabe" aussieht, wie sieht dann eine gewollte Schussabgabe unter Stress und auf engem Raum voller Menschen aus? Immerhin kann man davon ausgehen, dass die Waffe schon vorsorglich entsichert wurde. Antworten



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