Bern

Bärenpark schöpft Potenzial nicht aus

Aktualisiert am 20.10.2012 1 Kommentar

Der Berner Bärenpark schöpft sein Potenzial nicht aus. Zu diesem Schluss kommt eine Studie. Doch Verbesserungen würden mehrere Millionen Franken kosten.

Schöpft sein Potenzial nicht aus: Der Berner Bärenpark.

Schöpft sein Potenzial nicht aus: Der Berner Bärenpark.
Bild: Manuel Zingg

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Der vor drei Jahren eingeweihte Berner Bärenpark schöpft laut einer Studie sein Potenzial nicht aus. Die Stadt Bern möchte gestützt auf die Untersuchung und eigene Pläne für mehrere Millionen Franken Verbesserungen vornehmen. Doch muss sie zuerst ein anderes Problem lösen.

Behinderte fordern nämlich seit langem einen hindernisfreien Zugang zum Bärenpark und bekämpfen die Versuche der Stadt respektive der Stadtbauten Bern, sie mit günstigen Angeboten wie einem Treppenlift zufriedenzustellen. Die Behinderten wollen einen Hanglift vom Aareufer bis hinauf zum Restaurant oberhalb des Bärenparks. Das kostet nach Schätzungen mindestens 2 Millionen Franken.

Bevor hinsichtlich der Behindertenzugänglichkeit nicht Klarheit herrsche, könne die Stadt mit ihren anderen Plänen nicht vorwärts machen, sagt der zuständige Berner Gemeinderat Reto Nause. Er bestätigte damit einen Artikel in der «Berner Zeitung» vom Samstag.

Umsatz des Bärenpark-Shops sinkt

Die Pläne sehen vor, dass der Bärenpark-Shop im ehemaligen kleinen Bärengraben durch ein gut sichtbares Empfangsgebäude ersetzt werden soll. Auch braucht es laut der Studie bessere Signalisationen und eine attraktivere Umgebung des Bärenparks. Der Bärenpark-Shop liegt laut der Studie zu versteckt; die Umsätze sinken stetig.

Nause hatte die Studie im Frühling 2011 in Auftrag gegeben. Untersucht wurde mittels Interviews die Attraktivität und die Bewirtschaftung des Parks. (bs/sda)

Erstellt: 20.10.2012, 16:19 Uhr

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1 Kommentar

Alexandre Schmidt

21.10.2012, 14:23 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Das eine tun und das andere nicht lassen:
- Warum sollen alle guten Ideen wegen dem Konflikt um den behindertengerechten Zugang schubladisiert bleiben?
- Unter den vielen Vorschlägen der Studie sind bestimmt auch Früchte, die so tief hängen
, als dass der Gemeinderat diese ohne viel Anstrengung pflücken könnte. Nicht jede Idee kostet sogleich Millionen.
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