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Bern

Bären-Umzug weiterhin in der Schwebe

Aktualisiert am 07.09.2011 3 Kommentare

Der Umzug der Berner Jungbären hängt weiter in der Schwebe: Gemäss Zeitungsberichten klappe der Umzug nach Rumänien nur, wenn Bärenmännchen Finn kastriert werde.

Ursina und Berna im Berner Bärenpark.

Ursina und Berna im Berner Bärenpark.
Bild: Valérie Chételat

Widerspricht der Stadt: Cristina Lapis bei ihrem Bern-Besuch im Juni. (Bild: Valérie Chételat)

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Der Umzug der Berner Jungbärinnen Ursina und Berna in die Auffangstation im rumänischen Zarnesti droht weiterhin zu platzen. Gemäss einem Bericht von «20 Minuten» habe die Verantwortliche der rumänischen Bärenstation, Cristina Lapis, folgende Bedingung gestellt: Bärenmännchen Finn müsse kastriert werden. Gleichzeitig verzichte man in Bern darauf, künftig Bärennachwuchs zu züchten. Gegenüber der «Berner Zeitung» liess Lapis verlauten: «Ich nehme Ursina und Berna nur dann in Zarnesti auf, wenn in Bern künftig auf die Nachzucht von jungen Bären verzichtet wird.»

Lapis habe nach eigenen Angaben versucht, die Tierpark-Verantwortlichen von dieser Lösung zu überzeugen. Sie habe aber seit Wochen nichts mehr gehört.

Nause kontert

Der verantwortliche Gemeinderat Reto Nause dementiert den Vorwurf gegenüber «20 Minuten»: Erst nach Kritik aus der Schweiz sei das Umzugsprojekt an eine Kastration gekoppelt worden. Auch ist Nause weiterhin der Meinung, dass das Projekt wegen kritischen Äusserungen von Stadträten in der Schwebe hänge.

Heute Mittwoch um zehn Uhr informiert die Stadt und der Tierpark über das weitere Vorgehen. (bs)

Erstellt: 07.09.2011, 07:25 Uhr

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3 Kommentare

Heinz Meyer

07.09.2011, 08:29 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Ach ja, jetzt geht es noch um Erpressung. Sucht ein anderes Zuhause für die Bären, das mit Rumänien ist nicht gut! Antworten


Jutta Maier

07.09.2011, 09:20 Uhr
Melden

Jetzt geht die alte Leier wieder los: der Tourismus will Jungbären, die sind ja so süss und ein Publikumsmagnet, aber dann einen guten Platz für die Halbstarken zu finden, wird immer schwieriger. Also werden sie in Zukunft wieder eingeschläfert, denn den Forderungen der Tourismusbranche wird immer entsprochen. Die Tellervariante im Schweizerhof war in meinen Augen immer noch die Sinnvollste... Antworten



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