Bern
Atomstromgegner protestieren wieder vor BKW-Hauptsitz
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Etwa 40 Anti-AKW-Aktivisten trafen sich am Freitagnachmittag auf dem Viktoriaplatz zu einem «atomkritischen Picknick». Der Anlass wurde von der Gruppe AKW-ADE organisiert. Die AKW-Gegner diskutieren über die aktuelle Lage in der Schweiz und Japan, analysierten die jüngsten Ereignisse rund um das AKW Mühleberg und übten Kritik am Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI).
Das Picknick soll der Auftakt mehrere atomkritischen Veranstaltungen bilden. Noch am gleichen Nachmittag fand die «Saikadou hantai»-Aktion statt, die über die Lage in Japan informieren sollte. Diese führte die Aktivisten bis vor die japanische Botschaft. Dort wurde eine Petition gegen die Wiederinbetriebnahme der japanischen AKWs an die japanische Regierung übergeben. Der Anlass sei unter anderem von besorgten japanischstämmigen Bürgern organisiert worden, heisst es in einer Mitteilung von AKW-Ade Bern.
Die Gruppe will nach einer Sommerpause die Tradition der atomkritischen Picknicks vor dem BKW weiterführen. Ab dem 3. August soll jeden Freitag zwischen 12.00 und 14.00 auf dem Viktoriaplatz gepicknickt werden. Zudem soll am 31. August vor dem BKW-Hauptsitz das «Austanzen» stattfinden.
(mer)
Erstellt: 06.07.2012, 15:37 Uhr
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