Asylzentren des Bundes sind «keine Erfolgsgeschichte»
Von Bernhard Ott. Aktualisiert am 28.01.2012 1 Kommentar
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Bern ist bisher der einzige Kanton, der Hand zur Einrichtung von Asylzentren des Bundes geboten hat. Die Anlage auf dem Jaunpass ist in Betrieb, jene in Meiringen-Hasliberg soll Anfang April eröffnet werden. Gemäss Recherchen des «Bund» erwägt das Justizdepartement von Bundesrätin Simonetta Sommaruga (SP) nun aber offenbar wieder einen Verzicht auf die Einrichtung von Bundeszentren.
«Ich habe Verständnis, dass der Bund dies prüft», sagt Regierungsrat Hans-Jürg Käser (FDP). Grundsätzlich seien Bundeszentren eine sinnvolle Sache, weil dadurch die Gesuche schneller abgearbeitet werden könnten. Dies liege letztlich auch im Interesse der Kantone. Die Asylzentren seien jedoch «keine Erfolgsgeschichte», da noch kein anderer Kanton ausser Bern solche eröffnet habe. Ein allfälliger Rückzieher des Bundes hätte auf den Betrieb der Zentren auf dem Jaunpass und in Meiringen-Hasliberg keine Auswirkungen. «Der Betrieb ist ohnehin jeweils auf sechs Monate befristet, weil diese Zeit für ein Asylverfahren ausreichen sollte», sagt Käser. (Der Bund)
Erstellt: 28.01.2012, 09:53 Uhr
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1 Kommentar
Einmal will man verzichten, dann wieder nicht!Es klingt, als ob man nicht so richtig weiss, was man will!Das ist genau das, was in der Bevölkerung den Unfrieden schürt, mal hü, mal hot, mal futsch.Vielleicht sollte man sich mal selbst im Klaren werden, was man WIRKLICH will! Antworten
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