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Bern

Aschi und Grittli bleiben im Kinderzoo – zumindest vorläufig

Von Simona Benovici. Aktualisiert am 15.06.2011 3 Kommentare

Die beiden Esel Aschi und Grittli, die seit Jahren im Kinderzoo des Tierparks Dählhölzli ein Zuhause haben, dürfen bleiben. Allerdings nur so lange, bis eine definitive Bleibe für das Paar gefunden wird.

Das Eselpaar Aschi (links hinten) und Grittli können im Kinderzoo bleiben, bis für sie ein neues Zuhause gefunden ist.<br /> (Valérie Chételat)

Das Eselpaar Aschi (links hinten) und Grittli können im Kinderzoo bleiben, bis für sie ein neues Zuhause gefunden ist.
(Valérie Chételat)

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Die Nachricht, dass die beiden Grautiere nebst den Alpakas, den Sumpfbibern, den Meerschweinchen und eventuell auch den Minipigs aus dem Streichelzoo ausziehen müssen, löste eine Welle der Empörung aus. Der Tierpark erhielt mehrere Hundert Zuschriften mit Vorschlägen, wo die beiden Esel ein Plätzchen finden könnten. Wie Kurator Marc Rosset gestern auf Anfrage sagte, wolle man zuerst die Angebote sichten, bevor die Esel weichen müssen.

Ursprüngliche Idee war es, dass Eseldame Grittli ihren Lebensabend im Pferdealtersheim in Le Roselet im Berner Jura verbringen soll, Aschi hätte eingeschläfert werden sollen. Laut Rosset ist Le Roselet weiterhin eine Option, der Tierpark versuche allerdings, das Eselpaar gemeinsam abzugeben. Der Tierpark will im Streichelzoo getreu dem Motto «Mehr Platz für weniger Tiere» ein grosses Gehege für Lewitzer-Pferde schaffen. (Der Bund)

Erstellt: 15.06.2011, 07:58 Uhr

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3 Kommentare

Mario Imhof

15.06.2011, 15:48 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Es ist sehr bedenklich wenn nur danke dem Eingreiffen von Privaten das Leben von den Tieren im Tierpark gesichert wird. Das ist doch die Aufgabe und Verantwortung der Tierparkdirektion, dass in erster Linie nicht getötet sondern das Leben geschützt wird. Einschläfern gilt hier aber nicht als letzte Lösung sondern als Erste. Jetzt noch grossartig angeben man wolle man zuerst die Angebote sichten! Antworten


Jutta Maier

15.06.2011, 20:09 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Der Tierpark hat mit Sicherheit einige Sympathien verloren, seit der Entscheid, einen alten Esel einfach einzuschläfern, publik wurde. Ich sehe nur nicht ganz ein, warum die Esel den Pferden weichen müssen. Miteinander ginge es auch. Wenn ihre Zeit dann wirklich gekommen ist, muss man sie ja nicht ersetzen. Das olle Motto muss ja nicht zwingend sofort umgesetzt werden. Antworten



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