«Alterspsychiatrie und ambulante Versorgung»
Von Walter Däpp. Aktualisiert am 16.02.2011 1 Kommentar
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Die Universitären Psychiatrischen Dienste Bern (UPD), dieser – nach den Worten von Regierungspräsident Philippe Perrenoud (SP) – «psychiatrische Dienstleistungsbetrieb für ein Gebiet mit 400 000 Menschen», ist ein komplexes und kompliziertes Gebilde, mit 1250 Mitarbeitenden und jährlich rund 3000 Patientinnen und Patienten.
Und in der Vergangenheit machte dieser medizinische Dienstleistungsbetrieb – der bedeutendste im Kanton Bern neben dem Inselspital – nicht immer den Eindruck, klar strukturiert zu sein und auf Führungsebene harmonisch zu funktionieren. Oft war die Rede von Positions- und Grabenkämpfen, oft schienen divergierende Ansichten auf Chefebene unverrückbar und unvereinbar zu sein. Und als der ärztliche Leiter der Erwachsenenpsychiatrie, Professor Werner Strik, zwischenzeitlich sogar aus der Geschäftsleitung zurücktrat, der Gesamtleiter Bruno Guggisberg kündigte und sich dessen Nachfolgeregelung in die Länge zog, schien die Führungskrise zu eskalieren.
Erfolgreicher «Ersatzmann»
Doch Karl Studer, der als Chefarzt und ärztlicher Leiter der psychiatrischen Klinik Münsterlingen jahrzehntelange Erfahrung mitbrachte, ist es als interimistischem UPD-Chef gelungen, das schlingernde Schiff wieder einigermassen auf Kurs zu bringen und «mit der notwendigen Autorität verschiedene schwierige Prozesse erfolgreich zu steuern», wie Perrenoud gestern an einer Medienorientierung sagte.
In der Tat: Studer begann zum Beispiel gemäss der Vorgabe «ambulant vor stationär», UPD-Stationen zu schliessen und ambulante Bereiche auszubauen. Mit der Schaffung der neuen Direktion Alterspsychiatrie setzte er einen neuen Schwerpunkt und holte mit deren Leiter Professor Urs Mosimann neben den Chefärzten für Erwachsenenpsychiatrie (Werner Strik) und Jugend- und Kinderpsychiatrie (Wilhelm Felder) einen dritten ärztlichen Fachmann in die Geschäftsleitung.
Wenn die frühere Berner Regierungsstatthalterin Regula Mader nun ihr neues Amt als Vorsitzende der UPD-Geschäftsleitung antritt, wird sie also auf Studers Vorarbeit aufbauen können. «Regula Mader übernimmt mit den UPD nicht einen über Jahre konsolidierten Betrieb», sagt Perrenoud, «sondern einen Betrieb, der am Anfang eines grossen Veränderungsprozesses steht.»
«Ein eigentlicher Glücksfall»
Dabei gehe es darum, die UPD an die neuen Anforderungen der Versorgung auszurichten und «die fachliche Entwicklung der UPD weiter voranzutreiben». Dazu gehörten eben die neuen Schwerpunkte – «die Direktion Alterspsychiatrie und die Stärkung sowie Verlagerung in den ambulanten Bereich». Im Rahmen der Spitalversorgungsplanung 2011–2014 (vgl. Seite 23) werde die Bedeutung der UPD «in den nächsten Jahren noch zunehmen», sagt Gesundheitsdirektor Perrenoud. Er sei deshalb glücklich, «mit Regula Mader eine neue Führungspersönlichkeit gefunden zu haben, welche die Anforderungen optimal erfüllt. Ich möchte von einem eigentlichen Glücksfall sprechen.»
Als neue UPD-Chefin bringe Regula Mader «langjährige Erfahrungen und vertiefte Kenntnisse der Psychiatrieversorgung mit, welche sie sich insbesondere als Regierungsstatthalterin und als erste Präsidentin der Psychiatrie-Kommission des Kantons Bern aneignete». Zudem verfüge Regula Mader «über Hartnäckigkeit, Mut und Durchhaltevermögen.» Auf Fragen nach dem aus gewissen Kreisen monierten «SP-Filz» im Zusammenhang mit der Wahl der SP-Frau Mader reagierte SP-Regierungsrat Philippe Perrenoud gelassen: «Regula Mader verfügt über jene Kompetenzen, die es in diesem schwierigen Amt braucht. Das genügt mir.» (Der Bund)
Erstellt: 16.02.2011, 07:16 Uhr
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Vielleicht erhofft sich die Dame ihr, aber anderen gewissenhafteren, die Tugend der Achtsamkeit praktizierenden wohl, nicht so Sympathische auf Grund einer von ihr vorgeschlagenen Husch-Husch-Expertise, ihrer konstruktiven Einflussenahme zu entledigen, damit andere weniger tugenhafte sich ihrer Erbärmlichkeit nicht schämen müssen, was aber langfristig gesehen unliebsame Erb. nach sich zieht. BV 6? Antworten
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