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AKW-Mahnmal zur Rush-Hour
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Auch gegen den «Schrottreaktor in Mühleberg» wurde protestiert. (Bild: bs)
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«Sind AKWs sicher? Tatsachen der Realität» heisst es auf einem Transparent, das die Anti-Atom-Aktivisten an die Fassade der Heiliggeistkirche gehängt haben. Flankiert wird das Transparent am frühen Donnerstagabend von gegen 20 Grabkreuzen, die an die Opfer der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl wie auch weitere Vorfälle in Atomkraftwerken erinnern sollen.
Mit der Aktion wollte das Kollektiv AKW Ade überdies darauf aufmerksam machen, dass die Gefahr des «Schrottreaktors in Mühleberg» noch lange nicht gebannt sei.
Der Super-Gau von Tschernobyl
Am 26. April 1986 liess eine Explosion im Atomkraftwerk Tschernobyl eine riesige Strahlenwolke in die nördliche Hemisphäre entweichen. In der Ukraine, Weissrussland und dem Westen Russlands mussten hunderttausende Menschen ihre Häuser verlassen.
Die sowjetische Führung versuchte den GAU zunächst zu vertuschen, später wurde hastig ein Sarkophag über dem beschädigten Reaktor errichtet. Dieser ist inzwischen undicht geworden. (bs)
Erstellt: 26.04.2012, 17:25 Uhr
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