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Bern

AKW-Gegner starten Kampagne

Aktualisiert am 07.12.2010 1 Kommentar

Die Gegner haben heute ihre Kampagne gegen das neue Kernkraftwerk in Mühleberg gestartet. Am 13. Februar 2011 stimmt das bernische Stimmvolk darüber ab. Elf Organisationen und sechs Parteien bestreiten den Abstimmungskampf gemeinsam.

Das heutige AKW Mühleberg von einem Flugzeug aus gesehen. (Archiv Keystone)

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Dem Komitee «Nein zum neuen AKW Mühleberg» gehören nebst Umwelt- und Anti-Atom-Organisationen auch die Gewerkschaft Unia, der Hausverein Bern und die ÄrztInnen für Umweltschutz an, wie Vertreter am Dienstag vor den Medien in Bern bekanntgaben. Von den Parteien sind unter anderem SP und Grüne dabei.

Das Komitee zieht mit einer Internetseite, Plakaten, Inseraten, Podiumsgesprächen und einem Flugblatt in den Abstimmungskampf. Das Komitee setzt die Abfall-Entsorgungsproblematik an die erste Stelle der Argumente gegen ein neues AKW. Danach werden gesundheitliche Bedenken geltend gemacht.

An dritter Stelle wird argumentiert, erneuerbare Energien schüfen mehr Arbeitsplätze als ein neues AKW. Diese Position erläuterte am Dienstag vor den Medien Hans-Peter Fricker, der Direktor des WWF Schweiz. Weitere Referentinnen waren unter anderen die Nationalrätinnen Franziska Teuscher (Grüne) und Ursula Wyss (SP).

Volk wird zustimmende Stellungnahme vorgelegt

Am 13. Februar wird dem Berner Stimmvolk die Stellungnahme des Kantons zum Rahmengesuch für ein neues AKW Mühleberg zuhanden der Bundesbehörden vorgelegt. Das bürgerlich dominierte bernische Kantonsparlament setzte vor ein paar Tagen durch, dass dem Volk eine zustimmende Stellungnahme vorgelegt wird.

Falls an der Urne ein Ja resultiert, nimmt der Kanton Bern zustimmend Stellung zum Rahmengesuch. Bei einem Nein wird die Kantonsregierung dem Bund schreiben, das Bernervolk lehne ein neues AKW ab.

Schon Mitte November haben sich im Kanton Bern die Atombefürworter im Komitee «Ja zu Mühleberg» zusammengeschlossen. Das Co-Präsidium besteht aus 17 eidgenössischen Parlamentsmitgliedern. (el/sda)

Erstellt: 07.12.2010, 13:27 Uhr

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1 Kommentar

Paul Rohner

08.12.2010, 08:48 Uhr
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Das Komitee Nein zu Mühleberg wird sich warm anziehen müssen. Höre ich doch schon heute, nach verlorener Abstimmung, wie ungerecht und unanständig es sei, dass die Befürworter viel mehr Geld eingesetzt hätten. Wie dumm das Stimmfolk doch wieder gewesen sei. Wenn tausende von Windräder in den Bergen die Natur verschandeln, stört dies doch die Gegner nicht, dort oben sind Diese kaum anzutreffen. Antworten



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