Bern
Vorerst wohl keine Schliessung der Mühle Hunziken
Von Christoph Lenz. Aktualisiert am 24.04.2012 17 Kommentare
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Am Montag nahmen die Betreiber der Mühle Hunziken Stellung zu den Drohungen und Vorwürfen von Mühle-Gründer Peter Burkhart. Folgende Punkte stehen im Zentrum der Verlautbarung:
• Schliessung der Mühle Hunziken: Peter Burkhart droht, die Mühle Hunziken zu schliessen, falls sich Philipp Fankhauser nicht daraus zurückzieht. Thomas Burkhart, Philipp Fankhauser und ihr Team geben sich gelassen: Im Moment sei das Mietverhältnis der Konzert GmbH nicht gekündigt. Selbst wenn Ende Juli ein Auflösungsverfahren für die Liegenschaftsgesellschaft eingeleitet werde, könne es 2 bis 5 Jahre dauern, bis sie aufgelöst würde. Bis dahin wäre eine Kündigung unwahrscheinlich, glaubt das Betreiber-Team. Zudem sei die Konzert GmbH durch das Mietrecht geschützt, das eine Erstreckung der Mietsache um bis zu sechs Jahre erlaube.
• Machtwechsel bei der Bar GmbH: Mühli-Pesches Ehefrau Pia sowie seine Kinder Catherine und Thomas sind jeweils zu einem Drittel an der Bar GmbH beteiligt. Gerüchteweise wollen Pia und Catherine Burkhart heute Mühli-Pesche als Geschäftsführer der Bar GmbH installieren. Thomas Burkhart würde damit entmachtet. Auch in diesem Fall «ist der Barbetrieb gesichert», schreiben nun die Betreiber. Dies weil die Konzert GmbH, in der Thomas Burkhart und Philipp Fankhauser das Sagen haben, bereits das gesamte Inventar und alle Mitarbeiter der Bar GmbH übernommen habe.
• Kauf der Mühle: Philipp Fankhauser habe nie einem Kaufpreis für die Mühle Hunziken zugestimmt, schreiben die Betreiber weiter. Peter Burkhart hatte in der Vergangenheit mehrfach behauptet, sich mit Fankhauser auch über den Preis geeinigt zu haben.
Vorwürfe an Mühli-Pesche: Die Betreiber werfen Mühli-Pesche verschiedene Verfehlungen vor: So habe er für seinen Rundbrief von Mitte April die Kundendatenbank der Mühle Hunziken missbraucht. Er habe einen Computer unberechtigterweise nach Frankreich mitgenommen. Er habe gegenüber seinen Nachfolgern gelogen und sich «Verfehlungen gegenüber der GmbH» geleistet. Mühli-Pesche, schliessen die Betreiber, gehe es nur «ums Geld». (Der Bund)
Erstellt: 24.04.2012, 15:54 Uhr
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17 Kommentare
Gut, dass Thomas Burkhart endlich mit klaren Worten nach vorne tritt. Vielleicht kippt dann die Volksmeinung zu Ungunsten von Pesche, der einen geordneten Weiterbetrieb der Mühli verhindern will. Pesche, lass los, es geht auch ohne dich! Antworten
Es ist ein Trauerspiel. Das traditionsreiche Konzertlokal, das uns seit Jahrzehnten unvergessliche Gigs und Begegnungen beschert, darf wegen dieser Familienfehde keinen Schaden nehmen.
"Mühli"-Pesche, du solltest dein Werk nicht zerstören. Geniess stattdessen einen neuen Lebensabschnitt in Frankreich. Danke.
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