Bern

Der Tag nach dem Brand

Aktualisiert am 07.02.2012

Das Restaurant Sonne in Rüfenacht ist am Montag vollständig niedergebrannt. Der Brand hat Schäden in Millionenhöhe verursacht.

1/12 Eingefrorener Feuerwehrmann: Kälte und das eigene Löschwasser brachten die Berufsfeuerwehr an ihre Leistungsgrenzen.
Bild: zvg

   

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Restaurant Sonne abgebrannt

Restaurant Sonne abgebrannt
In Rüfenacht brannte am Montag das Restaurant Sonne.

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Der Traditionsgasthof in Rüfenacht und das angebaute Ökonomiegebäude brannten vollständig nieder. Die Feuerwehren der Region waren bis am frühen Dienstagmorgen im Grosseinsatz.

Obschon die Funken bis zu 150 Meter weit stoben, konnten die Feuerwehrleute ein Übergreifen des Brandes auf umliegende Häuser verhindern, wie die regionale Staatsanwaltschaft und die Berner Kantonspolizei am Dienstag mitteilte.

Rund 120 Feuerwehrsleute im Einsatz

Doch die Funken waren nicht das einzige Problem, mit dem die Wehrdienste zu kämpfen hatten. Auch die Kälte machte ihnen zu schaffen. So gefror das Löschwasser auf dem Boden, auf Anzügen und Geräten.

Wegen des starken Rauches konnten die Löscharbeiten teilweise nur mit Atemschutzgeräten verrichtet werden. Das Feuer war gegen 1.30 Uhr unter Kontrolle. Zu schaffen machten den Feuerwehrleuten aber Glutnester, die insbesondere im Ökonomieteil des Gebäudes immer wieder aufflammten.

Im Einsatz standen rund 120 Feuerwehrleute sowie 18 Einsatzfahrzeuge. Personen kamen bei dem Grossbrand nicht zu Schaden. Die Brandursache ist noch nicht geklärt. Entsprechende Ermittlungen sind am Laufen.

Grössere Verkehrsbehinderungen

Das Feuer war am Montagnachmittag im Restaurant Sonne an der Worbstrasse ausgebrochen. Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand das Gebäude bereits im Vollbrand. Drei Personen, die sich im Restaurant befanden, konnten sich rechtzeitig ins Freie begeben. Die Feuerwehr konnte aus dem Ökonomieteil das Vieh retten.

Weil die Wehrdienste die Hauptstrasse und einen Autobahnzubringer vorübergehend sperren mussten, kam es in der Region zu grösseren Verkehrsbehinderungen.

(bs/sda)

Erstellt: 07.02.2012, 16:04 Uhr

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