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BKW: «Vorzeitige Abschaltung bleibt eine Option»

Aktualisiert am 20.03.2012 5 Kommentare

Die BKW will das AKW Mühleberg zwar bis 2022 weiterbetreiben. Dennoch ist auch die baldige Abschaltung für den Berner Energiekonzern eine Möglichkeit, sagt ihr Präsident Urs Gasche.

Mühleberg wenn möglich bis 2022 betreiben: Urs Gasche, VR-Präsident BKW, nach dem Entzug der Betriebsbewilligung durch das Bundesverwaltungsgericht. (8. März 2012)

Mühleberg wenn möglich bis 2022 betreiben: Urs Gasche, VR-Präsident BKW, nach dem Entzug der Betriebsbewilligung durch das Bundesverwaltungsgericht. (8. März 2012)
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Für den Fall, dass es sich aus Gründen der Sicherheit oder Wirtschaftlichkeit nicht mehr lohnt, die geforderten Nachrüstungen für Mühleberg vorzunehmen, kann sich die BKW auch eine baldige Abschaltung vorstellen. Diese Haltung bekräftigte BKW-Verwaltungsratspräsident Urs Gasche heute im «Tagesgespräch» von Schweizer Radio.

Ähnlich hatte sich Gasche bereits Mitte März geäussert nachdem das Bundesverwaltungsgericht zum Schluss gekommen war, dass die BKW ihr Atomkraftwerk nur weiterbetreiben könne, wenn sie ein Instandhaltungskonzept vorlege. Andernfalls müsse das Werk im Sommer 2013 vom Netz. Die BKW zog den Fall kürzlich ans Bundesgericht weiter.

Klarheit bis im Ende Herbst

Die Berechnungen, ob sich die geforderten Nachrüstungen lohnten, müsse der Konzern noch anstellen, sagte Gasche heute im Radiointerview. Bis im Spätherbst sollten die Fakten auf dem Tisch sein.

Er schliesse nicht aus, dass der Verwaltungsrat dann zum Schluss komme, dass sich die Investitionen nicht lohnten und das Werk deshalb abgeschaltet werde. «Wir können noch nicht abschätzen, was das alles kostet», führte der BKW-Verwaltungsratspräsident aus.

BKW hofft auf 2022

Die BKW hatte heute vor der Bilanzmedienkonferenz Eckpunkte ihrer neuen Strategie «BKW 2030» vorgestellt. Demnach will sie das AKW Mühleberg spätestens 2022 abschalten. Danach werde voll auf erneuerbare Energie gesetzt.

Ausserdem wolle man einen neuen operativen Chef einsetzen. Der Verwaltungsrat will deshalb an der Generalversammlung des Unternehmens den Aktionären beantragen, den jetzigen Chef Kurt Rohrbach in den Verwaltungsrat zu wählen. Dort soll Rohrbach hauptamtlicher zweiter Vizepräsident der BKW werden. (rub/sda)

Erstellt: 20.03.2012, 15:28 Uhr

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5 Kommentare

Tom Huber

20.03.2012, 15:26 Uhr
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Die BKW wird das A-kraftwerk vom Netz nehmen. Sie wird im Herbst bekanntgeben, dass die Kosten für die Nachrüstung nicht verhältnismässig sein werden. So kann sie aus iher verfahrenen Situation ohne das Gesicht zu verlieren, den Ausstieg bekannt geben. So muss sie heute nicht zugeben, dass der Druck der immer grösser wird, sie zu diesem Entscheid bewogen hat. Bis dahin wird noch v. Geld vergeudet. Antworten


ruedi jungen

20.03.2012, 21:30 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Tom, Genau so ist es. Das Bundesgericht wird das Verwaltungsgerichts Urteil bestätigen. Die BKW wird mangels Finanzen den wirtschaftlichem Unsinn, (Nachrüsten der sicherheitsrelevanten Auflagen) nicht machen und sie werden Zetter und Mordio schreien und Geld vom Bund, Kanton, und ihnen "höhrigen" E-Werken verlangen und das Volk wird schön brav bezahlen bis in 20-30 Jahren alles vorbei ist, Antworten



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