Weitere Naphtalin-Verdachtsfälle in Berner Schulhäusern
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Im vergangenen September wurde in mehreren Berner Schulanlagen der Bauschadstoff Naphtalin festgestellet. Experten prüften daraufhin sämtliche Schulhäuser, Kindergärten und Tagesstätten auf Naphtalin und andere Bauschadstoffe.
Dabei nahmen die Fachleute an die 4000 Räume unter die Lupe. Die Begehungen wurden Ende Januar abgeschlossen, wie die Berner Stadtbauten am Freitag mitteilten. Resultate dieser Untersuchungen sollen Anfang März vorliegen.
Das Teeröl Naphtalin wurde jahrzehntelang als Baustoff eingesetzt, insbesondere bei Fussböden. Naphtalin steht im Verdacht, krebserregend zu sein.
Sanierung der betroffenen Räumlichkeiten
Die im September in Bern gemessenen Konzentrationen seien nicht gesundheitsschädigend, hielten die Behörden fest. Das Naphtalin verursache aber üble Gerüche. Dem könne vielfach schon mit Lüften abgeholfen werden.
Die Stadtbauten Bern veranlassten dennoch die Sanierung der betroffenen Räumlichkeiten und schickten ein Expertenteam los, um alle 264 Schulanlagen unter die Lupe zu nehmen. (bs/sda)
Erstellt: 03.02.2012, 10:03 Uhr
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