Bern
Diskussion
Turmbau zu Bern – die FDP macht Dampf
Die Freisinnigen wollen Alexander Tschäppäts Vision von einem Hochhaus auf der Schützenmatte umsetzen. Mehr...
Von Christoph Lenz.
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40 Kommentare
Warum nicht ein Stadtpark, mit Bäumen, Terrassen, Biergarten, Brunnen, Spielplatz für Kinder? Wolkenkratzer in Bern, JA, aber nicht im Stadtzentrum. Man sollte Wankdorf als "Central Business District" bauen, mit einem richtigen Bahnhof (mindestens Interregio Bahnhof), auch Wohnungen, Läden, usw.
Bern hat leider keine langfristige Vision...
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... oder nach Bümpliz. Eigentlich könnten ganze Quartiere neu gebaut werden. Soviel an Scheusslichkeiten.
Gerne ,ich wäre dabei!das Stadtbild würde so ein Bau in meinen Augen überhaupt nicht stören!
aber äbe...das werde ich meiner Meinung nach in meinem Leben nicht mehr sehen in der Innenstadt von Bern..leider...und ich werde dieser Jahr erst 39 jahre jung,-)))
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Wann hört Herr Tschäppät endlich auf, sich mit unsern Stadt-Bernern-Steuergeldern Denkmäler zu setzen?
Das Projekt symbolisiert ja die ganze Abgehobensein und das Sich-Bewegen in höhern Sphären,
derweil es unter den Lauben schmutziger und schmutziger wird, Bettler mit Hünden vor der CS liegen
und weiterhin straflos tausende Zigrartten weggeworfen werden dürfen
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Das Gebäude würde ja wohl kaum von der Stadt bezahlt. Aber manchmal kann man machen was man will und man ist der Depp. Lässt man die Reithalle stehen, geht die Stadt vor die Hunde, ergreift man Massnahmen um das Bollwerk aufzuwerten, dann geht die Stadt vor die Hunde.
Unglaublich, dieses Gemotze in dieser Stadt...
Was machen unsere Politiker?!?! Die Post baut im Wankdorf ein 8-Stöckiges und 200-Meter-langes Haus, was ein skandal ist (dort könnte man etwas schön und hoch bauen!), und jetzt will man in der Altstadt Hochhäuser bauen. Warum nicht ein "Business District" in Wankdorf bauen, und die Altstadt als historisches Zentrum lassen? Antworten
Wo bleibt das Visionäre der Berner? Bern wurde schliesslich auch aus Visionen geboren, und als die Stadt total nieder brannte und es glücklicherweise noch keinen Denkmalpfleger gab, wurde sie nicht wieder in Holz, sonder modern aus Stein und mit Lauben aufgebaut! Negativsten seit ruhig, ihr verändert die Welt nicht. Die Idee mit dem Turm in der Schütz war bereits 1994 im Bund zu lesen! Antworten
Berner Visionäre? Ich erinnere mich noch gut an die bösen Reaktionen gegen Meret Oppenheim's Brunneninstallation, oder an die vielen geharnischten Reaktionen gegen das elegant geschwungene Glasdach beim Bahnhof. Der Berner hat meist Angst, Bestehendes zu verändern. Also Visionäre sind in meinen Augen dünn gesät.
Erstaunlich, wie unterschiedlich der Berner Blätterwald auf politische Ideen reagiert je nachdem aus welchem Mund sie geäussert werden. Es gibt Leute fordern (GLP - verdichtetes Bauen) und es gibt Leute, die handeln. Der FDP einen Angriff gegen die Reitschule unterstellen ist fragwürdig. Ein gut geführter Kulturbetrieb sollte keine Angst vor neuen Nachbarn haben. Antworten
Ich finde die Idee von einem Hochhaus auf der Schützenmatte genial! Viel Wohnraum am Hauptbahnhof in Bern macht absolut Sinn. Auch stört den Schattenwurf niemand, da es dort keine anderen Wohnungen gibt.
Zudem wird der Platz aufgewertet (was dringend notwändig ist, denn nur die Reithalle ist für die Zugspassagiere eine Zumutung!)
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Ich finde es schade, dass wir Berner alles, was über den Durchschnitt herausragt, kappen müssen. Man hat den Eindruck, dass für uns alles Visionäre und Aussergewöhnliche eine Gefahr bedeutet. Das Problem scheint so weit gediehen, dass sich Zeitungen in diffamierender Art über Vorschläge lustig machen können, welche sich von der Gewöhnlichkeit abheben. Oder eher unseren Rückstand beseitigen würden? Antworten
Herr Rettenmund, wenn Sie sich auf Ihre "früheren Arbeiten" beziehen, darf ich Sie fragen, welcher Tätigkeit Sie nachgehen? Und vorallem: welche Faktoren bewegen Sie zu diesen Erkenntnissen? Diese haben Sie noch immer nicht genannt...
Das Problem ist nicht, dass Sie eine andere Meinung haben oder diese äussern, sondern dass Sie einen Studie zitieren, aber die Aussage der Studie komplett verdrehen. Das ist das Problem.
Und eine Meinung habe ich, keine Angst. Der Standort ist aufgrund meiner Erkenntnisse früherer Arbeiten hervorragend für ein Hochhaus.
und nach Studie gibt es auch noch viele andere Standorte wo, wie sie es sagen, "ein Hochhaus gut ist". Darunter meiner Meinung nach besser geeignete Situationen, als am Rande der hist. Altstadt. Und richtig: das ist meine Meinung. Dazu ist die Kommentarspalte immer noch da: zur Meinungsäusserung! Bilden sie sich doch auch eine, statt aus Schubladentiger zu zitieren ;)
Feld B "Bollwerk" ist als "besonders geeignet" klassifiziert. Stellen Sie mich nicht als Lügner hin, das verbiete ich mir! Genau das sagt die Studie und es ist für jeden verifizierbar!
Ihre Argumentation ist frei von Objektivität!
Nein das sagt die Hochhausstudie so sicher nicht. Diese sieht Möglichkeitsgebiete entlang von Erschliessungsachsen, wozu auch der Gürtel Insel - Güterbahnhof - Schütz zählt. Ich empfehle Ihnen einen Gang auf den Gurten und stellen Sie sich ein 180m Turm an dieser Stelle vor... Die Innenstadt braucht keinen solchen Landmark. Da gibt es bessere Orte: Wankdorf - Allmend, städtische Einfallachsen etc
@Rüfenacht. Man merkt, dass sie sich mit der Situation auseinandergesetzt haben. Darum läuft ja jetzt der Schindler-Award genau auf dieser Parzelle und auch die Hochhausstudie hat befunden, dass die Situation dort für ein Hochhaus gut ist.
Aber nein, zählen wir lieber Erbsen und verbieten den Zweitwohnungsbau. Hauptsache bünzlig und mittelmässig.
Ach Herr Eicher, an dieser Idee ist genau gar nichts visionär. Städtebaulich gibt es kaum einen ungeeigneteren Standort für ein Hochhaus als auf der Schütz. Im Grunde geht es doch wieder nur um das selbe, wie uns Herr Muster aufzeigt, immerhin etwas interessanter verpackt als von anderen Parteien.
Wer hier wessen Vision abgekupfert hat, wäre allenfalls zu klären, dass für den "Bund" von vornherein klar ist, dass sie nur auf rot-grüner Erde gewachsen sein kann, versteht sich dagegen von selbst. Entscheidender ist doch, über die Idee als solche nachzudenken, die interessant ist und für einmal nicht dem bigotten Bescheidenheitsideal huldigt, das in Bern sonst zum vermeintlich guten Ton gehört. Antworten
@Bauer: Auch ich treibe mich zu später Stunde gerne in Berns Gassen herum und heisse es keineswegs gut, dass es unseren Nachtlokalen zunehmend an den Kragen geht. Dennoch muss sich doch jetzt nicht gleich alles dem Nachtleben fügen. Denn erstens ist es nicht das Nachtleben, das unsere Stadt ausmacht und zweitens soll ja das Nachtleben unsere Stadt beleben und nicht jede neue Idee untergraben.
@Bauer: Quatsch. In den ersten Stockwerken wären wahrscheinlich sowieso Büros, oben hört man nichts mehr und ausserdem brauchts eh eine Schallschutzverglasung wegen den Zügen. Da ist nix mehr mit Lärm... Nur mal keine Panik schieben!
@Sterchi
Lärmbeschwerden kennen Sie? Im Hotspot des Berner Nachtlebens Wohnungen zu bauen, ist bei geltendem Recht der Tod des Nachtlebens.
So ein Seich! Die Damen und Herren Politiker kümmern sich besser um die wichtigen Probleme! Da will sich jemand doch nur ein Denkmal setzten. Was könnte den Herrn Papa mit dem Hockeystadion noch übertrumpfen? Besser die Reithalle in die neue Markthalle umwandeln! Antworten
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