Bern
Tausende wohnen der Kreisel-Eröffnung bei
Aktualisiert am 26.03.2012 2 Kommentare
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In der Bundesstadt wurde heute die Eröffnung des unterirdischen Wankdorfkreisels gefeiert. Bevor der Verkehr den neuen, unterirdischen Wankdorfkreisel in Beschlag nimmt, haben tausende Interessierte und Anwohner das Bauwerk bestaunt.
Zum «Kreisel-Fest» geladen hatten die Bauherrschaft und private Partner. Zur Eröffnung richteten in der imposanten Kreishalle die bernische Bau-, Verkehrs- und Energiedirektorin Barbara Egger-Jenzer sowie Berns Stadtpräsident Alexander Tschäppät Grussbotschaften an die Anwesenden. Die beiden Politiker drehten anschliessend in zwei Autos die ersten Runden im grössten unterirdischen Kreisel der Schweiz.
Mit Alphorn-Musik und Hip Hop
Ansonsten war das Bauwerk am Samstag aber autofreie Zone. Für die zahlreichen Besucher standen beim Kreisel verschiedene Imbiss- sowie Infostände bereit. Am Fest vertreten war zudem das kantonale Tiefbauamt, das sein 100-jähriges Bestehen feiert. Den «Startschuss» für das Kreisel-Fest hatte am Vormittag ein Alphorn gegeben. Danach wurden auf der beim Kreisel aufgebauten Bühne verschiedene musikalische und tänzerischen Einlagen geboten, von Flamenco-Jazz über Hip Hop bis Salsa.
Nach knapp drei Jahren Bauzeit sollen Mitte Mai erstmals Autos durch den unterirdischen Kreisel fahren. Dieser soll rund zwei Drittel des motorisierten Verkehrs auf dem Wankdorfplatz aufnehmen. Der Kreisel wird zunächst provisorisch, Ende 2012 definitiv in Betrieb genommen. Ende dieses Jahres soll auch der oberirdische Platz dem Verkehr übergeben werden. Das Bauprojekt geht aber über den Bau des neuen Wankdorfplatzes mit seinem unterirdischen Kreisel hinaus. Es umfasst auch den Umbau des Autobahnanschlusses Wankdorf, die Verlängerung der Tramlinie 9 bis zur Bahnstation Wankdorf und weitere Massnahmen zur Verkehrssteuerung.
(rym/sda)
Erstellt: 24.03.2012, 15:37 Uhr
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2 Kommentare
Denken wir auch an die 2 Opfer der Grossbaustelle: die beiden Velofahrer, die im Gewirr von Spurführungen, Pfosten und Ampeln ihr Leben lassen mussten. 10.2. und 29.6.2011 (KaPo-Medienmitteilungen: http://www.police.be.ch/police/de/index/medien/medien/aktuell.archiv.html ).
Das Bauwerk verschiebt das Verkehrsproblem nur an angrenzende Kreuzungen. In wenigen Jahren wird es nicht mehr "genügen".
Antworten
Da wurde nun also ein weiterer Engpass "beseitigt", d.h. das Verkehrsproblem an andere Orte verlagert: Leider hat unsere Gesellschaft noch nicht gelernt, dass immer mehr Verkehrskapazität das Problem nicht löst. Also verlochen wir weiterhin Milliarden, nur damit noch mehr Autos ein paar Schritte entfernt dann doch wieder im Stau stehen. Antworten
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