Seilparkbetrieb ist bis Ende 2012 sichergestellt
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Die Infrastrukturbauten des Seilparks Ropetech im Dählhölzliwald sind nun legal: Die Beschwerden gegen die Verlängerung der Baubewilligung für WC-Häuschen, Kasse und Materiallager sind zurückgezogen worden. «Damit ist der Seilparkbetrieb bis Ende 2012 sichergestellt», teilen die Seilpark-Betreiber mit. Ropetech-Geschäftsführer Pit Bangerter geht davon aus, dass bis dahin ein rechtskräftiger Entscheid im Gesamtbaubewilligungsverfahren vorliegt. Dieses sieht unter anderem eine Verlagerung der Infrastrukturbauten auf das Areal des benachbarten Tennisclubs Rot-Weiss vor. Für Bangerter ist der Rückzug der Beschwerden gegen die Verlängerung der Baubewilligung für die Infrastruktur ein wichtiger Entscheid, wie er auf Anfrage erklärt. «Das erfolgreiche Verlängerungsgesuch bildet eine Grundlage für den Gesamtbauentscheid.»
«Spielraum ist ausgereizt»
Der Kirchenfeld-Brunnadern-Elfenau-Leist und die Grüne Partei Bern (GPB) haben ihre Beschwerden aus taktischen Gründen zurückgezogen, wie Leistpräsidentin Gerda Hauck und Stadtrat Luzius Theiler (GPB) betonen. Hauck spricht von einer «provisorischen Beschwerde». Damit habe man die Mitsprache des Leists absichern wollen, falls Ropetech eine neuerliche Verlängerung der Baubewilligung über 2012 hinaus angestrebt hätte. «Wir wollten keine weitere Verlängerung des Provisoriums», sagt Hauck. Stadtrat Theiler stellt in Aussicht, dass seine Partei einen Gesamtbauentscheid zugunsten des Seilparks womöglich erneut juristisch bekämpfen werde. «Nichts gegen ein Sportprojekt in einem beschränkten Umfang», sagt Theiler. Aber der Seilpark sei nachträglich in einem inakzeptablen Masse vergrössert worden.
«Unser Verhandlungsspielraum ist ausgereizt. Wir haben den Seilpark-Perimeter halbiert und für WC und Materiallager einen Platz ausserhalb des Waldes gefunden», sagt Seilpark-Betreiber Bangerter. Beschwerden gegen einen allfällig positiven Gesamtbauentscheid sieht er gelassen entgegen. Falls sich das Verfahren wieder in die Länge ziehen sollte, «müssen wir nächstes Jahr erneut eine Verlängerung der Baubewilligung für die Infrastruktur beantragen», sagt Bangerter. Dies hätte unnötige Kostenfolgen für alle Beteiligten. Der Gesamtbauentscheid soll bis Ende Jahr vorliegen. (Der Bund)
Erstellt: 02.11.2011, 14:31 Uhr
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