Bern

Ruhige Silvesternacht auf den Notfallzentren

Aktualisiert am 01.01.2012

Weniger als 70 grosse und kleine Notfall-Patienten mit Brüchen, Alkoholvergiftungen und Gehirnerschütterungen in der Silvesternacht: Die beiden Notfallzentren des Universitätsspitals Bern haben eine relativ ruhige Nacht hinter sich.

Das Notfall-Team für Erwachsene im Inselspital fand noch kurz die Zeit, das neue Jahr 2012 zu feiern.

Das Notfall-Team für Erwachsene im Inselspital fand noch kurz die Zeit, das neue Jahr 2012 zu feiern.
Bild: Inselspital Bern

Das Neujahrsbaby 2012 des Inselspitals

Das Neujahrbaby des Inselspitals heisst Janick Hess und kommt aus Steffisburg. Der Kleine nahm sich im neuen Jahr viel Zeit, bis er auf die Welt kommen wollte. Um 3:19 Uhr blickte Janick Hess in der Frauenklinik des Inselspitals Bern als erstes Insel-Baby 2012 das Licht der Welt, wie das Inselspital am Sonntagmorgen mitteilte.

Die Silvester-Crew im Kindernotfall hatte mit 48 Patienten eine eher ruhige Nacht. (Bild: Inselspital Bern)

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Wie das Inselspital am Sonntag mitteilte, habe der Kindernotfall in der Nacht vom 31. Dezember auf den 1. Januar 48 Patienten betreuen müssen. Spektakuläre Verletzungen oder Erkrankungen gab es keine zu vermelden.

Das gilt auch für einen kleinen Patienten, der nach einem Skisturz per Rega ins Inselspital geflogen werden musste. Bei ihm stellten die Ärzte aber «nur» eine schwere Gehirnerschütterung fest. Ein Kind musste mit Alkoholvergiftung eingeliefert werden, eines mit einer Schädelfraktur und eines mit einer Oberschenkelfraktur.

Ähnlich ruhig wie an Heiligabend

Insgesamt sei es «eine ähnlich ruhige Nacht wie an Heiligabend», sagte Kindernotfall-Leiter Steffen Berger. Zwischen den Festtagen habe es deutlich mehr zu tun gegeben. Bei den 20 erwachsenen Notfall-Patienten der Silvesternacht hatten 60 Prozent chirurgische Probleme.

Es gab laut Inselspital auffallend wenige Verkehrs- und Skiunfälle, dafür relativ viele Patienten mit Bauchschmerzen. Ab 3 Uhr morgens kamen noch die üblichen «Ausgangsfälle» dazu: Alkoholvergiftungen sowie Sturz- und Gewaltverletzungen.

Aber, so Chirurgiechef Beat Lehmann vom Universitären Notfallzentrum, «die Nacht war wie bereits am Heiligabend sehr ruhig». Im Kindernotfall des Inselspitals waren rund 15 spezialisierte Pflegefachleute und Ärzte im Einsatz, im Erwachsenen-Notfall rund doppelt so viele. (met)

Erstellt: 01.01.2012, 12:37 Uhr

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