Bern

Nause zeigt den Berner Sicherheitszaun

Aktualisiert am 02.05.2012 1 Kommentar

Anlässlich der gestrigen Begegnung zwischen den Berner Young Boys und dem FC Zürich hat Sicherheitsdirektor Reto Nause seinem Genfer Pendant den Sicherheitszaun beim Stade de Suisse gezeigt.

Der Sicherheitszaun beim Stade de Suisse: Er leitet die Fans der gegnerischen Mannschaft zum Extrazug im Bahnhof Bern-Wankdorf. (Archiv)

Der Sicherheitszaun beim Stade de Suisse: Er leitet die Fans der gegnerischen Mannschaft zum Extrazug im Bahnhof Bern-Wankdorf. (Archiv)
Bild: Franziska Scheidegger

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Der Stadtberner Sicherheitsdirektor Reto Nause hat am Dienstagabend den Genfer Stadtpräsidenten und Sicherheitsdirektor Pierre Maudet empfangen. Er zeigte ihm anlässlich des Fussballspiels zwischen dem BSC Young Boys Bern und dem FC Zürich den Sicherheitszaun. Der mobile Zaun kommt seit Februar des letzten Jahres zum Einsatz. Er wird jeweils am Ende eines Fussballspiels aufgezogen, bei dem es nach Einschätzung der Polizei zu Auseinandersetzungen zwischen den Fangruppen kommen könnte.

Maschendrahtzaun spart Kosten

Einmal installiert, leitet er die Fans der gegnerischen Mannschaft vom Stade de Suisse zum bereitstehenden Extrazug im Bahnhof Bern-Wankdorf. Der Maschendrahtzaun verhindert, dass die Fans der gegnerischen Mannschaft in Richtung Stadtzentrum vordringen können. Auf der anderen Seite tun das Polizisten.

Laut einer Mitteilung der Stadtberner Direktion für Sicherheit, Umwelt und Energie hat sich der Zaun bewährt und spart Kosten: Der Aufwand der Kantonspolizei für den Ordnungsdienst rund ums Stade de Suisse ging 2011 im Vergleich zum Vorjahr um rund 10'000 Stunden auf 19'189 Stunden zurück. Nause zeigte Maudet nicht nur den Zaun, sondern auch den Führungsraum der Kantonspolizei und diskutierte mit dem Genfer Stadtpräsidenten über das Konkordat über Massnahmen gegen Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen.

Insbesondere die Bewilligungspflicht von Fussballspielen sei ein Thema gewesen, steht in der Mitteilung.

(rym/sda)

Erstellt: 02.05.2012, 11:47 Uhr

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1 Kommentar

Toni Diwan

02.05.2012, 15:26 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Der Rückgang auf 19'189 Stunden tönt nur beachtlich wenn man nicht weiss dass im 2006 (vor dem Amtsantritt von Herrn Nause) der Aufwand nur 8062 Stunden betrug.
Herr Nause schraubt nur selbst verordnete Kosten herunter.
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