Bern

Naphthalin-Untersuchungen sind abgeschlossen

Aktualisiert am 11.05.2012

Vor einem Jahr wurde der Bauschadstoff Naphthalin in mehreren Berner Schulanlagen festgestellt. Nun sind die Untersuchungen abgeschlossen. Fazit: Von 4000 waren 67 Räume unterschiedlich stark belastet.

Mit Schutzanzügen wurde der Bauschadstoff Naphtalin entfernt: Ein Arbeiter im Schulhaus Manuel.

Mit Schutzanzügen wurde der Bauschadstoff Naphtalin entfernt: Ein Arbeiter im Schulhaus Manuel.
Bild: Valérie Chételat

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Die Naphtalin-Untersuchungen in den 264 Stadtberner Schulen und Kindergärten sind abgeschlossen. 4000 Räume wurden untersucht, 67 davon waren unterschiedlich stark mit dem Schadstoff belastet.

In fünf Fällen in den Schulen Hochfeld und Manuel sowie im Kindergarten Haspelweg seien bereits Sofortmassnahmen getroffen worden, hielten die Stadtbauten Bern am Freitag fest.

Zudem sei die Planung der Sanierung von Kindergarten und Volksschule Rossfeld an die Hand genommen worden. Weitere Sofortmassnahmen anderswo seien nicht nötig, heisst es im Communiqué. In allen Fällen gebe es keine toxische Gefährdung für die Kinder.

Schadstoff wurde vor einem Jahr festgestellt

Sicher sei, dass sich die Luftqualität durch häufiges und regelmässiges Lüften deutlich verbessern lasse. Diese Erkenntnis werde auch Einfluss auf ein Lüftungskonzept für Berner Schulen und Kindergärten haben, schreiben die Stadtbauten. Das Konzept werde zurzeit erarbeitet.

Der Bauschadstoff Naphtalin war vor etwa einem Jahr in mehreren Berner Schulanlagen festgestellt worden. Das Teeröl steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Experten prüften daraufhin sämtliche Schulhäuser, Kindergärten und Tagesstätten auf Naphtalin und andere Bauschadstoffe. (bs/sda)

Erstellt: 11.05.2012, 13:00 Uhr

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