Bern
Mit Nachbar geeinigt: Weincafe am Klösterlistutz kann öffnen
Von Martin Erdmann. Aktualisiert am 25.05.2012
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Eröffnung
Das Klösterli Weincafe ist ab dem 12. Juni täglich zwischen 09.00 und 23.30 Uhr geöffnet.Definitiv ist dies aber erst nach der Abnahme durch die Behörden anfangs Juni.
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Die Lage ist idyllisch: Der Klösterlistutz 16 liegt etwas oberhalb der Aare, gegenüber dem Bärengraben. Der Touristenrummel reicht nicht bis hierher. Es ist ruhig. Und genau diese Ruhe wurde zum Streitpunkt. Denn am 12. Juni soll hier das Klösterli Weincafe öffnen. Für einen Anwohner war das Grund genug, um Einsprache gegen das Projekt zu erheben. Er befürchtete Lärmemmissionen. Einerseits durch den Sommerbetrieb, andererseits durch die Benutzung der Abfallcontainer.
Inzwischen hat sich die Lage entspannt. «In einem persönlichen Gespräch konnten wir die Befürchtungen des Einsprechers beiseiteschaffen, indem wir ihm unser Konzept erklärten», sagt Thomas Baumann, Inhaber des Klösterli Weincafes. Im Innern des Gebäudes seien bauliche Massnahmen unternommen worden, um eine optimale Lärmdämmung nach oben zu gewährleisten. Zudem würde das Konzept des Lokals potentielle Problemverursacher gar nicht erst ansprechen.
Viele Weine, wenige Speisen
Die Speisekarte richtet sich an Freunde des Geschmacks. Sie ist zwar bescheiden, doch hat es in sich. So stehen zum Beispiel Trockenfleisch, Käse-Delikatessen und Entrecôte im Sortiment. Die Weinauswahl ist hingegen gross. «Wir bieten ein sorgfältig ausgewähltes Weinangebot mit über 100 Positionen», sagt Geschäftsführer Hanspeter Grossen. Eine grosse Palette dieser Weine aus der Schweiz und Europa könne glasweise bestellt werden.
Doch vorerst wird am Klösterlistutz noch gebaut. Die Renovation lassen sich die Bauherren etwas kosten: «Wir rechnen mit einem höheren sechsstelligen Betrag», so Baumann. Die Räumlichkeiten seien bis zum Umbau als Privatwohnung und Atelier benutzt worden. Daher waren keine Installationen zur Benutzung als Gastronomiebetrieb vorhanden. «Es war ein Gesamtumbau nötig.» Bei diesem wurde eng mit der Denkmalpflege gearbeitet und es wurde versucht, kaum Eingriffe in das bestehen Gebäude aus dem Jahr 1759 vorzunehmen. (DerBund.ch/Newsnet)
Erstellt: 25.05.2012, 11:06 Uhr
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