Bern
Gemeinderat bedauert drohendes Ende der Markthalle
Aktualisiert am 26.03.2012 4 Kommentare
Artikel zum Thema
- Markthalle: Fragen zur Schliessung
- Schliessung der Markthalle hat politisches Nachspiel
- 2013 ist die Markthalle Geschichte
- Kommentar: Die Markthalle braucht ein zweites Leben
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Der Berner Gemeinderat bedauert die drohende Schliessung der Markthalle beim Bahnhof. In seiner Antwort auf drei parlamentarische Vorstösse weist er zugleich Vorwürfe zurück, die Stadt habe die Betreiber der Markthalle mangelhaft unterstützt. Die Behörden seien des Öftern in Kontakt mit der Markthalle gestanden, betont der Gemeinderat. Dabei seien verschiedene logistische Fragen erörtert worden, zum Beispiel zum Thema Anlieferung. Auch die hohen Mietzinse seien thematisiert worden. Darauf könne die Stadt aber keinen Einfluss nehmen.
Öffentliche Hand als Mäzen ausgeschlossen
Dass man ein bereits versprochenes Strassencafé unterbunden habe, treffe nicht zu. Die involvierten städtischen Stellen hätten diese Idee «wiederholt und konsequent» abgelehnt. Dass das «innovative Geschäftsmodell» der Markthalle aus finanziellen Gründen keinen langfristigen Bestand haben könne, sei bedauerlich, schreibt die Stadtregierung. Eine Weiterführung im bisherigen Rahmen dürfte aber nur möglich sein, wenn sich Mäzene engagierten. Dass diese Rolle durch die öffentliche Hand wahrgenommen werden könnte, sei ausgeschlossen, betont der Gemeinderat. Er macht dafür ordnungspolitische Gründe geltend.
Die Mieter der Markthalle waren kürzlich darüber informiert worden, dass ihre Verträge auf Ende Mai 2013 gekündigt werden. Die Halle wird saniert. Was danach geschieht, ist offen. Sicher ist, dass keine Restaurants mehr einziehen werden. Diese Nutzung soll für die Eigentümer nie rentiert haben. Die angekündigte Schliessung sorgt für Aufsehen, weil die elf Restaurants und vier Bars der Markthalle von der Bevölkerung rege frequentiert werden. (rym/sda)
Erstellt: 26.03.2012, 11:20 Uhr
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4 Kommentare
Jaja, der Gemeinderat kann ja auch nichts dafür das einzelne (zugezogene) Anwohner gut laufende Clubs zur Schliessung zwingen können (und dann wieder wegziehen). Im Gegenteil, Bern hat ja gemäss unserem Stapi ein "äusserst attraktives Nachtleben" - wohl nur wenn man genügend Cüplis geschlürft hat... Hauptsache der Lohn kommt an. Antworten
Was die Stadt Bern gemacht hat? Dafür gesorgt, dass Fahrräder den ganzen Platz verstellen. Dass Anlieferer, sesp. Mieter nur noch Morgens Anliefern können. Früher auch Nachmittags, aber den Platz brauchen halt jetzt die Fahrräder. Dass oft für Anlieferer Bussen ausgestellt werden, aber nicht für die dutzenden von Fahrradhaltern, die gratis Parken dürfen. Siehe Welle. Parkverbot mit 200 Fahrräder. Antworten
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