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Einschulungsphase soll flexibler gestaltet werden
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Damit dies möglich wird, sollen ländliche Gemeinden die Einschulungsphase deshalb flexibel organisieren können. Dieser Meinung ist die Grossratskommission, welche die Revision des Volksschulgesetzes vorbereitet hat. Sie empfiehlt dem Parlament, bei der zweiten Lesung im März eine entsprechende Ergänzung gutzuheissen, wie die Kommission am Dienstag mitteilte.
Es handelt sich um eine Art «Basisstufe extralight», nachdem der Grosse Rat im November bereits die freiwillige Einführung der Basisstufe gutgeheissen hatte. Gemeinden können demnach ab 2013 die Kindergärteler sowie Erst- und Zweitklässler in einer Mehrgangsklasse unterrichten lassen.
Die FDP wollte zusätzlich sicherstellen, dass alle Kinder den Kindergarten und die ersten Jahre der Primarschule möglichst nahe am Wohnort besuchen können. Zudem sollen die Gemeinden das gewählte Modell bei schwankenden Schülerzahlen flexibler handhaben können als bisher vorgesehen.
SP gegen die Vorlage
Die Erziehungsdirektion arbeitete eine Formulierung aus, welche das Anliegen der FDP aufnimmt. Eine Kommissionsmehrheit stimmte dem Vorschlag zu. Die SP lehnte ihn ab mit der Begründung, dass der Gedanke der Basisstufe so verwässert würde.
Abgelehnt wurde ein Antrag der SP, wonach bei vorzeitigen Schulaustritten eine Fachstelle der Gemeinde eine Anschlusslösung suchen müsse. Die Erziehungsdirektion hatte entgegnet, die Angebote seien bereits vorhanden und würden noch optimiert.
Die Kommission verabschiedete die Vorlage schliesslich mit 7 zu 1 Stimmen bei 8 Enthaltungen. Diese stammten von Vertretern der SP, die wenig erfreut vom Ergebnis der Beratungen waren, und von Deputierten der SVP, die ursprünglich die Vorlage abgelehnt hatten und nun auf Enthaltung schwenkten.
(dam/sda)
Erstellt: 17.01.2012, 15:38 Uhr
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