Bern

«Das Scheitern ist ein Gewinn»

Von Thomas Allenbach. Aktualisiert am 28.07.2010

Die Filmer Norbert Wiedmer und Enrique Ros waren dabei, als YB in der letzten Saison die Meisterschaft verspielte. Zum Saisonstart geben sie erstmals Einblicke in ihren Film. Was geschah hinter den Kulissen?

1/10 Die Filmemacher Enrique Ros (l.) und Norbert Wiedmer.
Bild: Adrian Moser

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Die Filmemacher

Norbert Wiedmer wurde 1953 in Bern geboren. Er spielte für YB bei den Junioren und den Senioren, zudem war er 12 Jahre Schiedsrichter. Er studierte an der Hochschule für Fernsehen und Film in München und Paris. Seit über 25 Jahren arbeitet er als freischaffender Regisseur und Produzent. Filmografie (Auswahl): «Sounds and ­Silence» (Berner Filmpreis 2009), «Blau» (2005), «Behind Me – Bruno Ganz» (2002), «Schlagen und Abtun» (1999, Schweizer Filmpreis).

Enrique Ros wurde 1955 in Bern als Sohn katalanischer Einwanderer geboren. Er spielte bis zu den B-Junioren bei YB. Er ist Dozent für spanische Sprache, Literatur und Kultur an Gymnasien und Universitäten und seit 2006 Professor an der Pädagogischen Hochschule Bern. Er studierte Film an der ECAM in Madrid und ist Regisseur des Dokfilms «La Mallorquina» (2007).

Premiere im Orange Cinema

Am 12.?August wird «Meisterträume» im Orange Cinema auf der Grossen Schanze erstmals öffentlich gezeigt. Wie gross die Erwartung ist, zeigte der Vorverkauf: Die Tickets für die Premiere, die YB-Mitglieder privilegiert erwerben konnten, waren innert Stunden ausverkauft. Im Oktober kommt der Film in Bern in die Kinos. (all)

Als Sie letzten Herbst zu filmen begannen, war YB auf Meisterkurs, am Ende der Saison aber stand wieder der FC Basel an der Spitze. Hätten Sie nicht lieber einen Meisterfilm realisiert, statt zu zeigen, wie der Titel erneut ein Traum bleibt?

Enrique Ros: Auch wenn wir beide Anhänger des Klubs sind, ging es uns nie in erster Linie um einen Meisterfilm. Unser Ansatz war ein anderer: Wir wollten einen Film über das Geschehen hinter den Kulissen dieser Mannschaft machen, unabhängig vom Resultat in der Meisterschaft; wir wollten den sportlichen Alltag dokumentieren. Wäre YB Meister geworden – wunderbar. Dann wären wir dabei gewesen, und der Film hätte eine zusätzliche Dimension gewonnen.

Norbert Wiedmer: Der Titel, der zum Greifen nahe war, hat uns die Arbeit erleichtert, weil YB in dieser Euphorie schnell bereit war, uns Türen zu öffnen. Mit 13 Punkten Vorsprung war die Möglichkeit des Scheiterns klein, aber die Saison war ja noch lang. Als Dokumentarfilmer ist man sich gewohnt, immer alle Möglichkeiten im Blick zu haben.

Welche Konsequenzen hatte das sportliche Scheitern für Ihren Film?

Wiedmer: Da muss man ehrlich sein: Das Scheitern tut sportlich zwar weh, ist dramaturgisch aber interessant und für den Film ein Gewinn. Ob das auch für die Auswertung im Kino ein Vorteil ist, da bin ich allerdings skeptisch.

Zementieren Sie mit Ihrem Film nicht das Klischee von YB als Verlierer-Mannschaft, etwas, wovon der Klub unbedingt wegkommen will?

Ros: Der Klub möchte sicher von diesem Image loskommen. Wir wären nur zu gerne dabei gewesen und hätten das dokumentiert. Aber die Realität ist, wie sie ist.

Wiedmer: Der Film gibt auch Hoffnung. Er heisst «Meisterträume», das hat eine melancholische Dimension. Vorausblickend signalisieren wir damit, dass YB das Ziel erneut anstrebt. Und irgendwann wird der Fluch gebrochen werden. Zudem: YB wird durch diesen Film Sympathien gewinnen, dank der Offenheit, die im Klub herrscht, und dank der Art, wie man zu dem steht, was passiert ist.

Sie waren in den entscheidenden Phasen hautnah dabei. Haben Sie bald einmal gesehen, dass der Meistertitel wieder verloren geht?

Wiedmer: Bald einmal ist übertrieben. Aber irgendwann in der Rückrunde beschlich einen ein ungutes Gefühl. Wenn ich an die Spiele gegen Zürich, gegen St. Gallen denke mit Toren in den allerletzten Minuten, da hatte man das Gefühl, dass auch das Glück einmal aufgebraucht sein könnte.

Ros: Wenn man als Berner diesen Klub verfolgt, ist aus Erfahrung eine grundlegende Skepsis immer da – als YB-Fan ist man ein Leidender. Diese Skepsis würde man wohl erst ablegen, wenn man endlich einmal wieder diesen Kübel in der Hand hätte.

Weshalb hat es nicht gereicht?

Wiedmer: Darauf gibt es keine einfache Antwort. Angefangen hat es vielleicht mit der 1:4-Niederlage im Cup gegen Lausanne. Die Verletzung von Marco Schneuwly, einem der kampfstärksten Spieler, kam dazu. YB versuchte sich mental stark zu machen, hatte aber nicht durchgehend die Voraussetzungen in der Mannschaft, um diese Kraft auf den Platz zu bringen und den Gegner zu dominieren.

Ros: Der Knackpunkt war auch für mich die Verletzung von Schneuwly im Spiel gegen Basel. Von da an hatte man das Gefühl, es geht abwärts. Die Leichtigkeit, das Spielerische der ersten Saisonhälfte waren nicht mehr zu sehen, es war ein Kampf, ein Chnorz.

Wiedmer: Man kann auch darüber diskutieren, was Seydou Doumbia in der Rückrunde noch gebracht hat, auch er war nicht mehr derselbe. Welche Rolle dabei der Verkauf an ZSKA Moskau spielte, weiss ich auch nicht. Man muss sich auch fragen, ob YB im Winter, nach dem Verlust von Saif Ghezal und dem Ausfall von Schneuwly, genug getan hat, um Substanz in die Mannschaft zu holen. Aber genau deshalb haben wir diesen Film gemacht: Wir wollen zeigen, was passiert ist, und der Zuschauer kann im Film selber nach Erklärungen suchen.

Für das Scheitern machen viele Gilles Yapi verantwortlich. Sein Wechsel zu Basel, der im Winter bekannt wurde, habe die Mannschaft destabilisiert.

Wiedmer: Welche Rolle die Personalie Yapi spielte, darüber kann man nur spekulieren. Dass er YB verlässt, war schon klar, bevor der Wechsel zu Basel definitiv wurde. Yapi hatte YB relativ früh mitgeteilt, dass er auf der Suche war, aus privaten Gründen. Die Karten lagen offen auf dem Tisch. Vladimir Petkovic plante deshalb relativ früh ohne ihn. Und zwar nicht, weil er etwas gegen ihn hatte, sondern weil er an die Zukunft dachte. Ich glaube nicht, dass Basel Yapi holte, um YB zu destabilisieren. Diese ganze Sache wurde von den Medien hochgespielt.

Es gab Aussprachen mit Gilles Yapi. Waren Sie da auch dabei?

Ros: Wir waren einmal dabei, als das Thema virulent war und Petkovic ihn zu einem Einzelgespräch in sein Büro bat. Es ging dabei um all die Mediengeschichten, um seine Einsatzbereitschaft. Diese Szene ist nun im Film. Sonst aber kommt Yapi nur am Rande vor. Wir haben andere Dinge in den Vordergrund gerückt; es geht uns nicht um Einzelpersonen, sondern um den sportlichen Betrieb als Ganzes, vom CEO bis zum Materialwart.

Wiedmer: Die Geschichte mit Yapi ist so speziell, dass sie zu viel Raum beansprucht hätte, sie hätte den Film dramaturgisch aus der Bahn geworfen. Gar nicht thematisiert haben wir den stillosen Abgang von Ghezal, der von einem Tag auf den andern einfach verschwand. Der Film will eine gewisse Allgemeingültigkeit haben, das ist keine journalistische Reportage, sondern ein Werk mit dem Anspruch, über den Moment hinaus zu wirken. Es kommen deshalb auch keine Namen vor, wenn es darum geht, auf welche Spieler der Klub in der neuen Saison noch zählen will und auf wen nicht mehr. Wir zeigen, was für harte Konsequenzen diese Gespräche haben, aber wir schnitten so, dass kein Name fällt. Es war uns wichtig, dass die Themen nicht personalisiert werden, sondern dass man stets das ganze Gefüge der Mannschaft respektive des Klubs im Blick hat.

YB trat mit dem Wunsch für diesen Film an Sie heran. Wie kam es dazu?

Wiedmer: Enrique und ich arbeiteten an einem Projekt mit dem Arbeitstitel «Brot und Spiele», in dem es um die neuen Fussballstadien mit ihrer Mantelnutzung ging. Wir recherchierten auch im Stade de Suisse und lernten dabei Stefan Niedermaier kennen, den Chef des Stadions und von YB. In diesem Projekt wäre den Spielern von YB eine Hauptrolle zugekommen, sie sind die Gladiatoren, die das Stadion füllen. Weil die Finanzierung mit öffentlichen Geldern eine langwierige Sache ist, rechneten wir damit, dass wir frühestens Ende 2010 mit dem Dreh beginnen können. Da fragte uns Stefan Niedermaier an, ob wir nicht den YB-Teil dieses Films vorziehen könnten. Weil YB einen Teil der Finanzierung übernahm und wir unsere ganzen Leistungen einbrachten, konnten wir sehr schnell zu drehen beginnen. Wir gingen am Anfang davon aus, dass dies eine DVD gibt. Dann sprang Orange Cinema auf und wollte den Film als Premiere zeigen. So erhielt das Projekt neue Dimensionen. Wir dachten zuerst an einen einstündigen Film, von da an war klar, dass er abendfüllend wird.

YB ist finanziell an der Produktion beteiligt. Die Ziele des Klubs mit diesem Film müssen sich nicht mit Ihren Absichten decken. Führte das nicht zwangsläufig zu Konflikten?

Wiedmer: Überhaupt nicht. Ich arbeite schon seit dreissig Jahren als Dokfilmer, und ich kann sagen, dass ich beim Drehen noch nie so offen und ehrlich vorgehen konnte wie dieses Mal. Die Freiheit war deutlich grösser, als wenn man mit Fernsehgeldern dreht. Dort nimmt die Tendenz zur formalen Gängelung ständig zu, da gibt es Probleme, die wir mit YB nicht hatten.

Gab es keine Situation, in der zum Beispiel Trainer Vladimir Petkovic Ihnen das Filmen untersagt hat?

Wiedmer: Es gab nie eine Situation, in der wir kategorisch aufgefordert wurden, nicht zu drehen. Aber vor wichtigen Spielen bat er uns, in der Kabine mit der Kamera die Vorbereitung nicht zu stören und diese fix auf einem Stativ zu installieren. Das aber hätte er uns gar nicht sagen müssen. Es ist ja klar, dass man nicht mit der Kamera in der Garderobe rumläuft, wenn ein Trainer eine Ansprache an die Spieler hält.

Um das Geschehen in den Kabinen, um die Rituale und Ansprachen, ranken sich viele Gerüchte.

Ros: Wenn man sich für Fussball interessiert, nimmt einen dies alles natürlich Wunder: Wie reden die, was machen sie, was bringt das? Der Film zeigt, dass dies einfach Alltag ist und dass einiges vielleicht banaler ist, als man meint. Aber es gibt da auch Momente, die einen persönlich berühren. Das sind die starken Momente des Films, wenn man bei der Mannschaft dabei ist, wie wenn man ein Teil von ihr wäre.

Gab es keine Situationen, in denen Sie sich sagten, das filmen wir nicht?

Ros: Es gab vor allem einen Moment, und das war nach dem Spiel, das YB in Basel 4:0 verloren hatte. Da machte es für uns keinen Sinn, in der Kabine Bilder der enttäuschten Mannschaft einzufangen, aus Respekt den Spielern gegenüber.

Wiedmer: Und auch, weil das filmisch nicht viel gebracht hätte. Wir sagten immer, dass wir den Film so machen, dass unsere Bilder nicht mit Fernsehbildern verwechselt werden können. Und so wollten wir auch nicht Banalitäten zeigen wie den traurigen Spieler, der gesenkten Hauptes auf der Bank sitzt– wir hatten während der Rückrunde ja leider ein paar Mal die Gelegenheit, bei Niederlagen dabei zu sein. Wir suchten andere Bilder, und ich glaube, wir haben sie gefunden. Aber klar, die letzte Niederlage gegen Basel, die dann auch die Meisterschaft gekostet hat, da zeigen wir, was war. Und da war vor allem Stille, Sprachlosigkeit.

Ros: Auch da zeigen wir Bilder, die andere nicht haben. Man hat Doumbia vorgeworfen, er sei mit seinen Gedanken längst schon in Moskau. Dass Doumbia wirklich am Boden zerstört war und Tränen in den Augen hatte, das hat man nicht gesehen und auch nicht erwartet. Aber das ist ihm wirklich nahegegangen.

Wiedmer: Genau mit solchen Bildern sind wir aber vorsichtig umgegangen, denn wir wollten nicht mit den üblichen Mitteln auf die Tränendrüsen drücken. Wir sind nicht «Part of the Game», wir waren dies nur beim Drehen, aber nicht in unserem Zugriff auf das Thema. Da haben wir eine eigenständige Haltung, die nicht auf Identifikation basiert. Wir sind cineastische Chronisten und zeigen das Ganze so, dass die Zuschauer sich selber ein Urteil bilden können.

Der Vergleich mit Sönke Wortmanns Film «Deutschland – ein Sommermärchen» über das deutsche Nationalteam während der WM 2006 liegt auf der Hand. Haben Sie sich an diesem Film orientiert?

Wiedmer: Wenn man einen Film dreht, schaut man sich immer an, was es zu diesem Thema schon gibt. Natürlich haben wir auch das «Sommermärchen» angeschaut, wir haben uns aber vorgenommen, dass wir – rein cineastisch gesehen – den bessern Film machen werden. Und das ist uns gelungen, davon bin ich überzeugt.

Inwiefern ist Ihr Film besser?

Wiedmer: Tontechnisch zum Beispiel sind wir dem Wortmann-Film um Meilen voraus, weil wir guten Originalton von den wichtigen Momenten in der Kabine, bei den Einzelgesprächen und den Sitzungen haben. Wir haben von Anfang an mit Sendern gearbeitet, und diese waren nach ein paar Drehtagen auch von allen akzeptiert. Dadurch haben wir eine Präsenz und eine Nähe, die das «Sommermärchen» nicht bieten kann. Kommerziell gesehen aber spielt dieser Film natürlich in einer andern Liga. Trotz des Hypes um die Premiere von «Meisterträume» sind wir uns bewusst, dass unser Film eine regionale Geschichte ist, er wird wahrscheinlich nicht schweizweit Wellen schlagen.

Ros: Ich würde sagen, es ist eine Stärke unseres Films, dass er sehr authentisch ist und viel weniger pathetisch als das «Sommermärchen».

Welches sind Ihre Hauptfiguren?

Wiedmer: Von Anfang an gesetzt waren der Trainer Vladimir Petkovic und der CEO Stefan Niedermaier. Der Rest ergab sich im Verlauf der Dreh- und Schnittarbeiten.

Ros: Wir haben darauf geachtet, dass alle Mannschaftsteile repräsentiert sind. Aus der Verteidigung steht Emiliano Dudar im Vordergrund, im Sturm Alberto Regazzoni, im Mittelfeld David Degen, und dann spielt auch Torhüter Marco Wölfli eine bestimmte Rolle.

Wiedmer: Das «Casting» in einem Dokumentarfilm ist nicht anders als in einem Spielfilm: Ein Film ist nur so gut und glaubwürdig wie seine Darsteller.

Zentrale Bedeutung für den Erfolg im Fussball hat das Geld. Sind auch die Investoren und ihr Einfluss auf YB ein Thema?

Wiedmer: Nein. Das ist ein Thema für unseren Stadionfilm, dort soll dann auch die ökonomische Seite zum Zug kommen. Wir fahren mit diesem Projekt weiter und werden im Herbst wieder recherchieren. Man kann in einem 90-Minuten-Film nicht alles verpacken, ausser man verarbeitet das in einem Kommentar. Bei «Meisterträume» wollten wir uns aufs Sportliche beschränken, deshalb ist auch nichts Privates von irgendjemandem drin.

Der Doumbia-Verkauf war für YB kommerziell ein Grosserfolg. Man kann sich fast nicht vorstellen, dass Sie Vertragsverhandlungen filmen konnten. Oder doch?

Wiedmer: Wir hatten zugesichert, dass wir zurückhaltend sind, wenn Persönlichkeitsrechte tangiert sind oder wenn es um finanzielle Dinge geht. Uns hat aber auch gar nicht interessiert zu zeigen, wer an welchem Deal wie viel verdient. YB hat viel Geld erhalten und investiert das wieder. Es passiert viel, zum Beispiel mit dem Prestigeprojekt der Fussballakademie in Abidjian, das sieht man im Film.

Sie sind beide YB-Anhänger und haben als Junioren für den Klub gespielt. Kam der Fan dem Filmer nicht ab und zu in die Quere? Waren Sie nicht versucht, kritische Punkte auszublenden?

Ros: Ich habe zwei Passionen: Die eine ist Fussball, und die ist seit Kindheit da, die andere ist Film. Wenn man das verbinden kann, ist das ideal, und dann erst noch hier in Bern mit dem Klub, der mein Klub ist. Aber es ist kein Film aus Fan-Perspektive, wir achteten darauf, filmisch Distanz zu halten. Wir glorifizieren nicht, wir entlarven nicht, wir dokumentieren.

Wiedmer: Ich hatte nie das Gefühl, wir haben ein Problem der Distanz. Die Fans spielen übrigens kaum eine Rolle. Wir haben uns überlegt, diesen Aspekt zu integrieren, aber das hätte den Rahmen gesprengt, da spielen andere Themen rein, Gewalt, Sicherheit und vieles mehr.

Die Spieler und der Trainer werden den Film erstmals bei der Premiere im Orange Cinema sehen. Weshalb nicht zuvor?

Wiedmer: Wegen des Zeitdrucks. Wir haben parallel gedreht und geschnitten, und der Film ist in bloss neun Monaten entstanden. Wir haben Vladimir Petkovic das Angebot gemacht, sich den Film anzuschauen, weil er eine der Hauptfiguren ist. Er hat abgelehnt, er will ihn zusammen mit der Mannschaft sehen.

YB ist für viele in Bern eine Herzensangelegenheit, die Reaktionen auf Ihren Film könnten deshalb heftig ausfallen.

Wiedmer: Es wird Kritiken geben, das ist unvermeidlich. Aber ich glaube, der Film ist ehrlich und wird den Beteiligten gerecht. Man wird sie positiv empfinden, weil sie glaubwürdig und authentisch sind. (Der Bund)

Erstellt: 19.07.2010, 10:53 Uhr

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