Bern

Burgergemeinde zahlt 500'000 Franken an Stadttheater-Sanierung

Aktualisiert am 20.12.2011

Die Burgergemeinde Bern hat einen Beitrag von einer halben Million Franken an die Planungskosten zur Sanierung des Stadttheaters Bern genehmigt.

Die Burgergemeinde spricht einen Betrag von einer halben Million Franken für das Stadttheater.

Die Burgergemeinde spricht einen Betrag von einer halben Million Franken für das Stadttheater.
Bild: Manu Friederich

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Das Geld ist ein Vorschuss, bis im kommenden Jahr die 91 Gemeinden der Region Bern über einen Beitrag entscheiden.

Die Burgergemeinde begründet die Bevorschussung in einer Mitteilung vom Dienstag mit der Aussage, die Projektierung müsse «möglichst rasch» gestartet werden. Der Grosse Burgerrat genehmigte den Betrag an seiner letzten Sitzung dieses Jahres vom Montag.

Die Kosten für die Sanierung des Stadttheaters Bern werden auf 45 Millionen Franken geschätzt, die Projektierungsarbeiten auf zehn Prozent dieser Summe, also 4,5 Millionen Franken. Finanzieren sollen die Sanierung und die Planung der Sanierungsarbeiten der Kanton Bern, die Stadt Bern und die Regionsgemeinden.

Dies in dieser Reihenfolge mit 50, 39 und 11 Prozent. Allerdings können die Regionsgemeinden nicht zum Zahlen gezwungen werden. Ihnen liegt aber ein Gesuch der Stadt um eine Beteiligung vor.

Für die Projektierung der Sanierungsarbeiten bewilligte der bernische Grosse Rat im November 1,5 Millionen Franken, der Berner Stadtrat Anfang Dezember 1,75 Millionen Franken. Somit sind nun also zusammen mit dem Geld der Burger 3,75 Millionen Franken zusammen.

0,75 Millionen Franken fehlen, weil dem Grossen Rat im November die 4,5 Millionen Franken Projektierungskosten überrissen schienen.

Burger zahlen eventuell auch für Sanierung

Die Burgergemeinde Bern schliesst nicht aus, sich auch an den Sanierungskosten zu beteiligen. Dies werde sie aber nur dann tun, schreibt sie in der Mitteilung vom Dienstag, wenn Kanton Bern, Stadt Bern und Regionsgemeinden ihre anteilsmässigen Beiträge leisteten.

(bs/sda)

Erstellt: 20.12.2011, 18:06 Uhr

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