Bern
Bernexpo mit Rekordumsatz und Rekordgewinn
Das Berner Messeunternehmen hat 2011 sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn neue Rekorde erzielt.
Mit 51,5 Millionen Franken im vergangenen Jahr steigerte die Bernexpo Groupe den bisherigen Rekordumsatz des Jahrs 2009 um 22 Prozent. Und der konsolidierte Jahresgewinn nach Steuern beträgt 5,3 Millionen Franken. Damit sei der Gewinn des Vergleichsjahrs 2009 um 1,8 Millionen Franken übertroffen worden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.
Der Berner Messeplatz schreibt in ungeraden Jahren in der Regel jeweils bessere Resultate als in den geraden Jahren.
Angesichts des Ergebnisses will der Verwaltungsrat der Messeholding Bern AG den Aktionären an der Generalversammlung beantragen, die Dividende um 20 Prozent pro Aktie zu erhöhen. Auch sollen Reserven ausgeschüttet werden. Auch die Aktionäre der Infrastrukturgesellschaft Messepark Bern AG sollen eine höhere Dividende erhalten.
Im vergangenen Jahr konnte die Bernexpo Groupe die neue Ausstellungshalle NAHA2 und die neuen Gastronomiebetriebe einweihen. Diese beiden Neuerungen hätten sich bewährt, schreibt das Unternehmen.
Bernexpo denkt über «Grün 18» nach
Für das Jahr 2012 rechnet die Bernexpo-Gruppe mit einem verhaltenen, aber positiven Ergebnis. Für die langfristigen Perspektiven hat das Unternehmen einen Masterplan Messepark 2022 gestartet. Damit sollen der Unterhaltsbedarf sowie allfällige Zusatz- oder Ersatzinvestitionen geklärt werden.
Zudem arbeitet die Bernexpo-Gruppe derzeit an einer Vorstudie für ein nationales Grossprojekt. «Unter dem Arbeitstitel 'Grün 18' soll ein einzigartiges Ausstellungsformat rund um die Themen Lebensraum und Natur umgesetzt werden», schreibt das Unternehmen. Angestrebt werde eine nationale und internationale Breitenwirkung.
«Es soll ein Mix werden aus Grün 80 und Expo.02», sagte Bernexpo- Chef Roland Brand auf Anfrage. Die Ausstellung soll die verschiedensten Facetten der Lebensräume aufzweigen und Themen aufgreifen wie Energie, Landwirtschaft oder «grüne Städte».
Brand rechnet mit einem Investitionsvolumen von 250 bis 280 Millionen Franken. Nach der Vorstudie bräuchte es eine Machbarkeitsanalyse, bevor es an die Planung und den Bau ginge, sagte er weiter. Gemäss dem aktuellen Zeitplan könnte die «Grün 18» frühestens im Jahr 2018 stattfinden. (dam/sda)
Erstellt: 27.03.2012, 13:41 Uhr
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