Bern

Berner BDP wählt erst im Februar einen neuen Präsidenten

Aktualisiert am 05.11.2011

Die BDP des Kantons Bern wählt eine neue Präsidentin oder einen neuen Präsidenten noch nicht im November, wie dies noch im Mai angekündigt worden war. Wegen der Wahlen verschob die Partei die Wahl auf den kommenden Februar.

Der ehemalige BDP-Präsident Urs Gasche trat zurück, weil sein Mandat als BKW-Verwaltungsratspräsident sich nicht mehr mit der Linie der Partei vereinbaren liess.

Der ehemalige BDP-Präsident Urs Gasche trat zurück, weil sein Mandat als BKW-Verwaltungsratspräsident sich nicht mehr mit der Linie der Partei vereinbaren liess.
Bild: Keystone

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Auf der Einladung zur Parteiversammlung am 9. November in Seedorf fehlt das Traktandum mit dem Titel «Wahl Präsidentschaft».

Darauf angesprochen, sagte der Geschäftsführer der kantonalen BDP, Renato Krähenbühl, am Samstag am Rand der Parteiversammlung der Schweizerischen BDP in Kerzers FR, viele angefragte Personen hätten zuerst ihr Resultat bei den Nationalratswahlen abwarten wollen.

Deshalb habe die im Mai eingesetzte Findungskommission beschlossen, mit den Vorschlägen für ein neues Präsidium zuzuwarten. Die Findungskommission werde im Februar aber mit Sicherheit jemanden präsentieren können.

Die BDP Kanton Bern braucht einen neuen Präsidenten, weil der Neo- Nationalrat Urs Gasche nach den Ereignissen von Fukushima von diesem Posten zurückgetreten ist. Gasche war zum Schluss gekommen, angesichts der Atomdebatte könne er nicht mehr gleichzeitig BKW-Verwaltungsratspräsident und Präsident der BDP sein. Kurz zuvor hatte sich die BDP auf nationaler Ebene für den geordneten Atomausstieg ausgesprochen.

Die BDP Kanton Bern führt seither der Emmentaler Grossrat Samuel Leuenberger. Er werde das Interimspräsidium nun halt bis Februar oder März weiterführen, sagte er am Samstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. (gbl/sda)

Erstellt: 05.11.2011, 13:45 Uhr

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