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Bern sagt Abfallsündern den Kampf an
Aktualisiert am 09.05.2012 5 Kommentare
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Die Kampagne «Subers Bärn - zäme geits!» setzt im Kampf gegen den Dreck nicht nur auf gutes Zureden, sondern auch auf Repression. Zwar werden in den kommenden Wochen, an ausgewählten Plätzen Plakte aufgehängt, die auf die Littering-Problematk aufmerksam machen sollen. Doch viel wirkungsvoller dürfte der saftige Bussenkatalog. Denn repressive Massnahmen seien nötig, teilte die Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün am Mittwoch mit.
Wer in flagranti beim Littering von einem Polizisten ertappt wird, wird zur Kasse gebeten. Die Bussen werden dem Vergehen angepasst. Wer Kleinabfälle wie Zigarettenstummel oder Kaugummis auf die Strasse wirft wird mit einer 40-Franken-Busse bestraft. Hundekot kostet bereits 80 Franken. Wesentlich teurer kommt es für Littering-Sünder, die ihre Haushaltsabfälle in der Öffentlichkeit entsorgen. Ab 60 Litern sind 300 Franken fällig. Doch die Berner scheinen eine hohe Entsorgungsmoral zu haben: Im letzten Jahr seien lediglich fünf Littering-Bussen verhängt worden, so das städtische Polizeiinspektorat. (mer/sda)
Erstellt: 09.05.2012, 11:22 Uhr
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5 Kommentare
Meine Beobachtung: Vor allem Jugendliche versuchen über Mittag vergeblich ihren Abfall (Pizzaschachtel etc.) korrekt zu entsorgen. Statt Repression, besser während abfallintensiven Zeiten einen angeschriebenen Kontainer an abfallintensiven Orten aufstellen - und eine Stunde später wieder abholen. Und sich nicht unverhältnismässig darüber aufregen, wenn mal ein paar Bierflaschen drin sind. Antworten
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