Bern

Bald Kunstrasen-Felder auf der Grossen Allmend?

Aktualisiert am 26.01.2012

Die Stadt plant eine Umzonung der Grossen und Kleinen Allmend, damit diese besser genutzt werden können. Durch die Umzonung soll der Mangel an Rasenspielfeldern und Parkplätzen bei Grossanlässen behoben werden.

Bald schon auf Kunstrasen? YB-Trainingscamp auf der Grossen Allmend.

Bald schon auf Kunstrasen? YB-Trainingscamp auf der Grossen Allmend.
Bild: Adrian Moser

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Die Grosse und die Kleine Allmend im Berner Nordquartier sollen künftig besser genutzt werden können: Der Gemeinderat hat dem Parlament einen neuen Nutzungszonenplanung unterbreitet. Das letzte Wort werden die Stimmberechtigten haben.

Die geplante Umzonung der Grossen Allmend ermöglicht den Bau von zwei neuen Kunstrasen-Spielfeldern mit Betriebsgebäude. Durch diese Massnahme soll insbesondere der Mangel an Rasenspielfeldern im Norden Berns behoben werden, wie der Gemeinderat am Donnerstag mitteilte.

Kunstrasenfelder sollen grundsätzlich allen offen stehen

Der vis-à-vis beheimatete Fussballklub YB sucht bekanntlich Trainingsflächen. Denn er kann weniger oft im Stade de Suisse trainieren, seit dort wieder ein weniger belastbarer Naturrasen liegt. Es bestehe aber kein Zusammenhang mit den nun präsentierten Plänen für die Allmend, sagte Lazlo Litzko vom Stadtplanungsamt auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA.

Die Kunstrasenfelder sollen - wie die anderen Flächen - grundsätzlich allen offen stehen. Um den Betrieb und die Bewirtschaftung der Felder werde sich das städtische Sportamt kümmern.

Parkplätze auf der Kleinen Allmend?

Auch auf der Kleinen Allmend ist eine Umzonung vorgesehen. Sie erlaubt, die Oberfläche entlang der Bolligenstrasse allwettertauglich zu gestalten. Auf diese Weise lässt sich das Parkplatzangebot optimieren, das bei Grossanlässen benötigt wird.

Der grundsätzliche Nutzungsgedanke der Allmenden solle erhalten bleiben, betont die Stadtregierung: «Die Grosse und die Kleine Allmend bleiben für alle zugänglich und nutzbar.» Sie seien schliesslich ein wichtiger Spiel-, Sport- und Naherholungsraum für die Bevölkerung. (bs/sda)

Erstellt: 26.01.2012, 09:10 Uhr

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