Bern
Anti-AKW-Camper reichen Gesuch für neues Lager ein
Aktualisiert am 28.06.2011 2 Kommentare
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Die Aktivisten waren am Montag von der Polizei zum Räumen der Zelte aufgefordert worden, nachdem der Berner Gemeinderat beschlossen hatte, auch das neue Zeltlager an der Aare nicht zu tolerieren. Beim Abbrechen der Zelte auf dem Gaswerkareal kündigten die Aktivisten an, ein Gesuch einreichen zu wollen.
Die Anti-AKW-Camper waren in der vergangenen Woche auf Geheiss der Berner Stadtregierung vom Gelände vor dem Hauptsitz des Energiekonzerns BKW weggewiesen worden. Dort hatten sie seit Anfang April die sofortige Abschaltung des AKW Mühleberg gefordert.
Basis für Protestaktionen
Eine Sprecherin der Direktion für Sicherheit, Umwelt und Energie der Stadt Bern bestätigte am Dienstagnachmittag auf Anfrage den Eingang des Gesuchs. Dieses werde nun geprüft.
Die Bewegung mit dem Namen «AKW-ADE» sieht das Zeltlager, für das sie nun eine Bewilligung nachsucht, als Basis, um Protestaktionen zu organisieren und um Weiterbildung zu betreiben. Das schreibt sie in Mitteilungen vom Montag und Dienstag. Es gehe darum, damit die Anti-AKW-Bewegung zu vernetzen und zu stärken. (sda)
Erstellt: 28.06.2011, 14:16 Uhr
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Der Energieverbrauch der Schweiz ist 2010 gegenüber dem Vorjahr um 4,4 Prozent auf den neuen Rekordwert von 911'550 Terajoule gestiegen, steht in einem anderen Bericht. Und wie wollen die Camper das ändern. Mit Zelten geht da gar nichts, sondern mit dem Bau neuer AKWs. In einem Jahr lesen wird dann vom Anstieg von 6 - 7 Prozent. Antworten
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