Bern

Kontroverse Werbung von «L'Tur»

«Washington, 595.-, L'Tur» - Mit dieser einfachen Botschaft wirbt das Reiseunternehmen vermutlich illegal für seine Sonderangebote im öffentlichen Raum.

Werbebotschaft auf dem Trottoir.

Werbebotschaft auf dem Trottoir. (Bild: rue)

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Guerilla Marketing nennt sich diese kostengünstige Art, für sein Produkt zu werben. Ein Mitarbeiter von «L'Tur» bestätigte gegenüber bernerzeitung.ch die Aktion. Die Werbung wird mittels Kreide aufs Trottoir gezeichnet.

Auf Anfrage vom Bernerzeitung, ob diese Werbeaktion legal sei, wollte Dieter Arnold vom Tiefbauamt keine Stellung nehmen, liess aber durchblicken, dass dies im Prinzip nicht erlaubt sei.

Die Idee kam von Andreas Kindlimann, dem Geschäftsführer der «L'Tur» Filiale Bern. «Wir haben Kreide verwendet, damit die Werbung beim nächsten Regenschauer verschwindet», erzählt er. Man finde diese Zeichnungen auch nur an Orten, wo sie wirklich vom Regenwasser weggewaschen werden, also nicht an Wänden oder unter den Lauben. Die Aktion wurde in Bern und Winterthur durchgeführt.

«Mit den Printmedien so kurzfristig Werbung zu machen, ist manchmal schwierig», sagt Kindlimann. «L'Tur» sei ein Last-Minute-Anbieter und mit der Kreideaktion könne sehr kurzfristig Werbung für die günstigsten Flüge gemacht werden. (DerBund.ch/Newsnet)

Erstellt: 05.10.2009, 12:42 Uhr

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