Energiestadt Bern arbeitet mit Chile zusammen

Die Stadt Bern als Trägerin des «Energiestadt«-Labels tauscht ihr Wissen und ihre Erfahrungen in den Bereichen Umwelt und Energie künftig mit drei chilenischen Städten aus.

Die Vereinbarung der Stadt Bern mit den drei chilenischen Städten erfolgte im Rahmen eines Arbeitsbesuchs von Bundesrätin Doris Leuthard in Chile.

Die Vereinbarung der Stadt Bern mit den drei chilenischen Städten erfolgte im Rahmen eines Arbeitsbesuchs von Bundesrätin Doris Leuthard in Chile. Bild: Keystone

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Die drei Städte Vitacura, Temuco und Coyhaique wünschten sich einen Städtepartner in der Schweiz. Im Frühjahr 2015 trat die Schweizer Botschaft in Chile an die Stadt Bern heran, wie diese am Freitag mitteilte. Die Botschaft ist aktiv an der Einführung des «Energiestadt«-Labels in chilenischen Städten beteiligt.

Der Stadtberner Energiedirektor Reto Nause unterzeichnete am Donnerstag (Ortszeit) in Vitacura eine Vereinbarung über eine Zusammenarbeit.

Besonderes Interesse hat Chile am Dialog, den die Stadt Bern im Rahmen ihrer Klimaplattform mit Unternehmen pflegt. «Der Art und Weise, wie man mit Akteuren aus Wirtschaft und Gesellschaft zusammenarbeitet und umsetzbare Lösungen sucht, kommt gerade im Umwelt- und Energiebereich eine grosse Bedeutung zu», wird Nause in der Mitteilung zitiert.

Neben dem Austausch von Know-how wollen die Städte auch Kooperationsprojekte realisieren. Diese sollen primär von Firmen, Fachhochschulen sowie vom Bund getragen werden. Eine finanzielle Beteiligung der Stadt Bern ist nicht vorgesehen. Nach drei Jahren soll die Zusammenarbeit evaluiert und über eine Weiterführung entschieden werden.

Die Vereinbarung der Stadt Bern mit den drei chilenischen Städten erfolgte im Rahmen eines Arbeitsbesuchs von Bundesrätin Doris Leuthard in Chile. (gbl/sda)

Erstellt: 30.10.2015, 13:45 Uhr

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