«Wir hätten die Initiative noch schneller einreichen können»
Aktualisiert am 10.02.2012 1 Kommentar
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Walter Kummer vom Initiativkomitee «Mühleberg vom Netz» hat nicht viel Zeit am Telefon: Um Punkt halb drei am Freitagnachmittag ist die Besammlung vor der Berner Staatskanzlei an der Postgasse 68 angesagt. Eine halbe Stunde später werden die Initianten die beglaubigten 15'000 Unterschriften offiziell einreichen.
«Das ist ein gutes Gefühl», so Kummer auf Anfrage. In nur vier Monaten seit der Lancierung der Initiative Ende September ist es dem rein aus Privatpersonen bestehenden Komitee gelungen, ihre Initiative zur Stilllegung des Berner AKWs Mühleberg zustande zu bringen.
Bereits im Dezember in den Startlöchern
Bereits Anfang Dezember hatten sie über 14'000 Unterschriften gesammelt, Mitte des Monats war die Grenze der 15'000 dann geknackt. «Wir hätten die Initiative noch viel schneller beim Kanton einreichen können, wenn die Beglaubigung der Unterschriften nicht so lange gedauert hätte», sagt Kummer. Bis die einzelnen Gemeinden des Kantons Bern die letzten Unterschriften geprüft hatten, war es bereits Mitte Januar geworden.
Der Achtungserfolg ist den Initianten dennoch sicher: Bis am 27. März hätten sie an sich Zeit gehabt, die Unterschriften zu sammeln. Ob die Initiative ähnlich rasch vors Volk gelangt, wie sie eingereicht wurde, steht noch in den Sternen. Eineinhalb Jahre bleiben dem Berner Regierungsrat und dem Kantonsparlament von Gesetzes wegen Zeit, die Initiative – allenfalls mit einem Gegenvorschlag versehen – an die Urne zu bringen. (hjo)
Erstellt: 10.02.2012, 14:01 Uhr
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Jetzt müssen die BKW und die Politik die Karten auf den Tisch legen. Die Initianten haben dafür gesorgt, dass die Frage Mühleberg mit der nötigen Gründlichkeit und Wahrhaftigkeit zur Sprache kommt. Eine ausreichende Energieversorgung muss gewährleistet sein, aber wir wollen auch sichere Kraftwerke. Wir werden sehen, ob die verständlichen Zweifel am KKW Mühleberg ausgeräumt werden können. Antworten
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