Bern

«Wir haben alle Wirtschaftskrisen mit Wachstum überstanden»

Von Rudolf Burger. Aktualisiert am 25.08.2012 2 Kommentare

Er baut Elektrovelos und macht grünliberale Politik. «Enkeltauglichkeit» sei ein Schlüsselbegriff, sagt Kurt Schär.

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Kurt Schär

Kurt Schär, Jahrgang 1965, absolvierte eine Lehre als Radio-TV-Elektriker. Er arbeitete im Bereich Marketing bei den Firmen Kontak-Systeme AG (Telematik) und Hélio Courvoisier (Hochsicherheits-Druckerzeugnisse). Im Jahr 2000 stiess er zur Firma BKTech in Burgdorf, welche die ersten Flyer produzierte, 2001 aber in Nachlassstundung gehen musste. Mit Partnern übernahm Schär 2001 den Nachlass der BKTech und gründete die Biketec AG. 2009 zog die Firma, deren Geschäftsführer und Verwaltungsratspräsident er ist, von Burgdorf in einen Neubau in Huttwil, der seither zweimal erweitert wurde. 2007 half Schär mit, die Grünliberalen Bern zu gründen, und wurde deren Co-Präsident. Im Mai 2011 wurde er in den BKW-Verwaltungsrat gewählt. Kurt Schär ist verheiratet und Vater von vier Kindern. Er lebt in Roggwil.

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Herr Schär, wie viele Flyer haben Sie in diesem Jahr schon verkauft?
Bis Ende Jahr werden es um die 50 000 sein.

Weniger als erhofft, man hat auch schon die Zahl von 60 000 gelesen.
Wir haben immer von 50 000 bis 60 000 geredet. Der Markt ist stabil. Wir sind zu weit über 50 Prozent im Export tätig, Deutschland, Holland, Österreich sind unsere Hauptexportmärkte. Der Schweizer Markt wächst zwar weiter, wird aber auf immer mehr Anbieter verteilt.

Es gibt kaum eine Velofirma, die kein Elektrobike anbietet. Die Marktlücke ist zu.
Nein, die Lücke wird zum grossen Markt, der jetzt von mehreren Teilnehmern geteilt wird. Wir sind Nummer 1, aber es gibt insgesamt 92 Elektrovelomarken, die man in der Schweiz kaufen kann.

Sie bezeichnen sich als «Premium- Hersteller». Heisst das, das Sie das beste Produkt haben?
«Premium» meint nicht nur das Produkt, sondern das gesamte Paket: Wir sind der einzige Vollsortimenter. Bei uns gibt es jede Art von Velo, vom Faltvelo übers Tandem und das City-Bike bis zum Mountainbike als Elektrovelo. Wir bieten einen hohen Qualitätsstandard, langjährige Ersatzteilversorgung und in den Tourismusprojekten Mehrleistung mit den Akku-Wechselstationen. Der Kunde kann mit seinem Flyer mit den Leih-Akkus nicht unbegrenzte Reichweiten erreichen.

Sie bieten Rennvelos mit Elektromotor an. Ist das nicht ein Widerspruch?
Nein, ich gehöre zur typischen Zielgruppe für ein Elektro-Mountainbike oder Elektro-Rennvelo: 45 plus, leichter Bauchansatz, zu viel Arbeit, zu wenig Zeit zum Trainieren. Aber ich will mit Lust und Freunden Fahrrad fahren.

«Premium» heisst auch, dass Sie teuer sind. Bei Aldi bekomme ich ein Elektrovelo für 1000 Franken.
In China erhalte ich auch eine Zeitung für 15 Rappen. Spass beiseite: Die Technologie bestimmt weitgehend den Preis. Mit dem billigsten Motor, einem Nabenmotor vorne, ohne Kraftsensorik, mit einer billigen Batterie - so kann ich problemlos für 1000 oder 1500 Franken einen Flyer machen. Ich will aber nicht eine Batterie für sechs Monate, sondern eine für vier Jahre, ich will eine gute Sensorik, ich will keinen Vorderrad-Nabenmotor, der nur Nachteile hat.

Mancher wird sich aber fragen, wieso er 4000 Franken für einen Flyer ausgeben soll, wenn er ein Elektrobike schon für 1000 erhält.
Erstens gibt es Flyer für unter 2500 Franken. Zweitens ist es gut, dass es Billiganbieter gibt. Wenn jemand ein Billig-Elektrovelo kauft, freut er sich. Er fährt so anstrengungslos Velo wie noch nie. Wenn er aber nach einigen Tagen, Wochen, Monaten feststellt, dass das Bike die Leistung nicht bringt, etwas scheppert, der Rahmen unstabil ist, gibt das den schönen Effekt, dass dieser Kunde nicht mehr auf das Fahrgefühl verzichten, sondern umsteigen will.

Sie hoffen, dass Billigprodukte schnell schlappmachen?
Nein. Sehen Sie, es gibt seit Jahrzehnten Mountainbikes für 390 Franken. Damit mache ich keine Passabfahrt, weil ich nicht lebensmüde bin. Die Komponenten taugen nichts. Wenn ich es brauche, um 500 Meter in die Schule zu fahren, funktioniert es. Beim Elektrovelo haben wir mehr Gewicht, mehr Geschwindigkeit, wir brauchen Sicherheit. Das geht auch beim normalen Velo nicht unter 1000 Franken. Wie kann man ein Elektrovelo für 1500 Franken bauen, wenn ein qualitativ gutes normales Velo zwischen 1000 und 2000 Franken kostet?

Mit andern Worten: Sie haben keine Angst vor der Billigkonkurrenz?
Nein, aber wir haben Respekt, beobachten die Szene und hoffen, dass keine Unfälle passieren.

Spüren Sie die Rezession im Ausland?
Wir haben bis jetzt alle Wirtschaftskrisen mit Wachstum überstanden und haben auch jetzt Wachstum. Holland läuft gut, auch Deutschland, vor allem in den oberen Modellreihen. Im Export macht uns Ertragsschwäche zu schaffen. Für jedes Velo, das wir exportieren, erhalten wir weniger Franken als vorher. Das heisst, wir können gewisse Stellen nicht schaffen und gewisse Investitionen nicht tätigen. Früher sind wir zweistellig gewachsen, jetzt möchten wir uns in einem moderaten Wachstum einpendeln.

Es gibt eine bernische Konkurrenz, den Stromer von Thömus. Gibt es Geschäftsbeziehungen?
Nein. Wir kennen uns sehr gut und haben auch schon zusammen Anlässe bestritten, sind aber in anderen Segmenten tätig. Unsere Produkte sind nicht dort zu Hause, wo man extrem hohe Leistungen braucht, um in der Ebene extrem schnell zu fahren. Auch vom Design her wollen wir dezenter daherkommen, weniger inszenierend, mehr Velo als Töff.

Das klassische Design des Flyer hat etwas Altväterisches.
Die C-Serie ist wegen des tiefen Einstiegs, den viele Kunden wollen, konservativ. Aber die R-Serie hat nicht viel Altväterisches. Man nimmt aber Flyer sehr stark mit der C-Serie wahr, weil wir damit im Tourismus alle, Männlein und Weiblein, alt und jung, bedienen können. Aber X-Serie, i:sy, R-Serie, Tandem, Faltvelo und das neue Vollblut sind coole, urbane Fahrzeuge.

Wer längere Zeit Elektrovelo fährt, muss immer befürchten, dass die Batterie schlappmacht. Sind da noch Fortschritte zu erwarten?
Die erste Batterie vor acht Jahren leistete 75 Wattstunden. Die heutige grösste Batterie bringt es auf 554. Das haben wir in acht Jahren erreicht, und wir kommen jedes Jahr etwas weiter. Und wenn Sie das Leihsystem benützen, können Sie ohne aufladen von Poschiavo bis zur französischen Grenze und zurück fahren.

Andere Elektrovelos gewinnen beim Bremsen oder Abwärtsfahren Energie zurück, der Flyer nicht.
Dazu müssten wir mit einem Nabenmotor arbeiten, bei dem als Nebenprodukt Rekuperation anfällt. Dabei erhält man aber nur einige Prozent mehr Reichweite. Rekuperation ist kein matchentscheidendes Kriterium.

Aber ein gutes Verkaufsargument.
Da haben Sie recht. Wenn ein Grossverteiler ein Billigvelo mit Nabenmotor vorne anbietet und gross «mit Energierückgewinnung» dabeisteht, ist das ein wahnsinnig gutes Argument mit wahnsinnig wenig Bedeutung. Aber ich sage nicht, dass wir nie ein Modell mit Energierekuperation lancieren werden.

Was ist eigentlich schweizerisch am Flyer? Sie kaufen doch die meisten Komponenten im Ausland.
Kundenspezifische Zusammenstellung der Komponenten und die Montage finden hier statt. Üblicherweise kommt das ganze Velo aus Asien, bei Flyer jedoch entsteht das Fahrrad in Huttwil. Die Komponenten kommen aus der ganzen Welt. Die Batterie wird von Panasonic/Sanyo hergestellt, die Schaltung entweder von Shimano in Japan oder Rohloff in Deutschland. Die Federgabel kommt von Rock Shox aus den USA, hergestellt in Taiwan, die Schwalbe-Pneus aus Deutschland, hergestellt in Indonesien.

Was kommt noch aus der Schweiz?
Die Gepäckträger der Firma Pletscher, Felgen von DT Swiss, hergestellt in Taiwan, die Laufräder von DT Swiss, montiert in Polen, die Speichen aus Biel.

Sie zieht es nicht ins Ausland?
Definitiv nein. Es ist unsere Geschichte, dass wir hier montieren, hier Qualität sichern. Unser Kunde erhält keinen im Ausland produzierten Flyer aus dem Hochregallager, sondern sein Flyer wird hier in Huttwil speziell für ihn montiert.

Wie lange hält der Boom mit Elektrovelos noch an?
In vier, fünf Jahren ist bei den neu verkauften Fahrrädern der Anteil der Elektrovelos von etwa einem auf 14 Prozent gestiegen, und man geht davon aus, dass er bis auf 30 Prozent steigen könnte. Auch wenn er bei 14 Prozent bleibt, haben wir viel nachzuholen, bis der Anteil an allen gefahrenen Velos 14 Prozent beträgt.

Haben Sie kein schlechtes Gewissen, weil ungeübte Fahrer mit Elektrovelos viele Unfälle verursachen?
Es gibt keine Statistik, die belegt, dass Elektrovelofahrer höhere Unfallzahlen als normale Velofahrer hätten. Seit einem Jahr erfasst die Polizei Unfälle mit Elektrovelos separat, man wird in Zukunft also solche Aussagen machen können. Ungeübte Umsteiger gibt es, für sie bieten wir, der VCS, der TCS und andere Fahrkurse an. Ein Teil des Risikos besteht beim Autofahrer, der die Geschwindigkeit der Elektrovelos unterschätzt, aber langsam gewöhnen sich die Autofahrer daran.

Auf der positiven Seite können Sie gutschreiben, dass Sie zur Rettung mancher Ehe beitragen: er auf dem Rennvelo, sie auf dem Elektrovelo.
(lacht) Tatsächlich habe ich einen Brief erhalten, in dem eine Frau schrieb, ich hätte ihre Ehe gerettet. Ihr Mann sei immer vorausgefahren, und wenn sie ihn eingeholt habe, sei er sofort weitergefahren. Das habe zum grössten Krach geführt. Jetzt fahre sie mit dem Flyer weiter, wenn er endlich ankomme. Tatsache ist: Das Elektrovelo bringt Partner mit unterschiedlicher Leistungsfähigkeit zusammen.

Sie sind neben Unternehmer auch Politiker, Mitbegründer der Berner Grünliberalen. Wieso politisieren Sie nicht bei der klassischen Unternehmerpartei FDP?
Ich bin umgestiegen. Über 20 Jahre lang war ich ein grüner Freisinniger, von denen es leider lange Zeit keine gab. Mit den Grünliberalen, die 2007 als nationale Partei gegründet wurden, kann ich mich extrem gut identifizieren: liberal und nachhaltig. Unsere Unternehmenstätigkeit ist absolut grünliberal. Ich wollte der Gesellschaft etwas zurückgeben und habe mitgeholfen, die Partei zu gründen. Ich bin Co-Präsident, werde dieses Mandat jedoch bald abgeben.

Sie sind ja kürzlich Verwaltungsrat der BKW geworden.
Ich werde das Co-Präsidium abgeben, um die zeitliche Belastung in einem vernünftigen Rahmen zu behalten. Ein politisches Mandat habe ich nicht, ich bin weder Gross- noch Nationalrat . . .

... Sie haben aber für beide Räte kandidiert, ohne Erfolg.
Richtig. Wir haben einen hervorragenden Unternehmer, Jürg Grossen, in den Nationalrat hieven können. Mit ihm habe ich die Wahlkampagne gemacht.

Wer kandidiert, möchte das Amt auch bekommen.
Es gibt auch strategische und taktische Entscheidungen in einer Partei. Die sind genau aufgegangen. Das möchte ich nicht weiter ausführen.

Bei den Grünliberalen weiss man nie so richtig, wo sie stehen.
Wo zum Beispiel?

In der AKW-Debatte war nicht klar, ob die Grünliberalen den sofortigen Ausstieg oder den Ausstieg mit einer Zeitperspektive wollen.
Die Grünliberalen sind klar für den Atomausstieg in einem vernünftigen Zeitrahmen, damit man die Nach-Atom-Ära sauber vorbereiten kann. Das ist von der nationalen Partei wie auch den kantonalen Gremien so entschieden worden.

BKW-Verwaltungsrat sind Sie seit Mai. Stehen Sie hinter der BKW-Strategie, die das AKW Mühleberg noch bis 2022 betreiben will?
Ja. Im neuen BKW-Leitbild stehen Energieeffizienz und erneuerbare Energien zuoberst. Bei einem AKW hat Sicherheit die höchste Priorität: Wenn es irgendeinen Zweifel gibt, dass die Sicherheit gefährdet sein könnte, ist auch eine BKW selbstkritisch genug, um das zu prüfen. 2022 ist als Ausstiegsjahr definiert, im Moment laufen aber sehr viele Abklärungen, die Sicherheitsstandards, Nachrüstungen und anderes betreffen. Da haben wir Fachleute, die sich intensiv mit diesen Fragen auseinandersetzen.

Sie sind also nicht der Grüne im BKW-Verwaltungsrat, der darauf drängt, Mühleberg abzustellen?
Ich bin grünliberal, nicht grün. Das bedeutet: Bei mir gibt es eine ökologische und eine wirtschaftliche Kom- ponente.

Punkto Sicherheit vertrauen Sie den Fachleuten?
Ja, aber selbstverständlich können sich auch Fachleute irren. Die BKW hat den Ausstieg im Grundsatz politisch definiert. Von jetzt bis 2022 ist alles möglich. Es liegt nicht an mir, eine schlüssige Antwort zu geben. Ich kann sie schlichtweg nicht kompetent genug geben.

Bei der Erhöhung der Grimsel-Staumauer gibt es wegen der Moorlandschaft den Konflikt zwischen Ökologie und Ökonomie. Wo stehen Sie da?
Es ist eindeutig kein Konflikt zwischen Ökologie und Ökonomie. Salopp gesagt werden 50 Arven versenkt, dafür gibt es als Kompensation ein Aufforstungsprojekt mit mehreren Tausend Arven. Also gibt es einen ökologischen Mehrwert. Im Wasserschloss Europas ist es wichtig, dass wir unsere Ressourcen optimal ausnützen können. Ich bin klar für einen Ausbau der Grimsel.

Wie halten Sie es mit Roadpricing? Soll - wie in London oder Stockholm - der Zugang per Auto zu verkehrsüberlasteten Städten auch in der Schweiz etwas kosten?
Roadpricing greift zu kurz, man muss weiterdenken: Unsere Energiepreise sind zu tief, sowohl die Treibstoff- wie die Strompreise. Eine Kilowattstunde Strom kostet heute im Hochtarif 20 bis 25 Rappen. Würde ein sportlicher Mensch auf einem Velo mit einem Generator mit 250 Watt Dauerleistung Strom produzieren, käme er in vier Stunden auf eine Kilowattstunde, er hätte also einen Stundenlohn von 5 Rappen. Man muss sich von Roadpricing loslösen und übers Energypricing reden.

Zum Beispiel mit dem Ersatz der Mehrwertsteuer durch eine Energiesteuer, wie es Ihre Partei will?
Da bin ich sehr dafür, ich bin einer der grünliberalen Exponenten, die diese Idee unterstützen. Allerdings muss es ein Nullsummenspiel werden, die Staatsquote darf sich nicht erhöhen, da wäre ich als Liberaler extrem dagegen.

Für Sie sind die Grünliberalen eine bürgerliche Partei.
Ganz klar.

Bei den Berner Ständeratswahlen haben Sie aber das Duo Luginbühl (BDP) und Stöckli (SP) unterstützt.
Stöckli ist der bürgerlichste Sozialdemokrat, den ich kenne. Was wäre die Alternative gewesen? Vom ökologischen Standpunkt her war der andere Kandidat nicht wählbar.

Es gab schon einmal eine grünliberale Partei, den Landesring der Unabhängigen. Er war in den Siebzigerjahren ziemlich erfolgreich, ging aber bei den Nationalratswahlen 2007 unter. Etwa so könnte es auch den Grünliberalen ergehen.
Ich sehe das nicht so. Die Grünliberalen haben eine wichtige Funktion. Wirtschaftlicher Erfolg ist die Grundlage unserer Gesellschaft, aber er muss nachhaltig und ökologisch sein. Unsere Kinder und Enkelkinder müssen auch eine Zukunft haben. Ich verwende den Begriff «Enkeltauglichkeit», den ich aus der deutschen Politik übernommen habe.

Ziehen Sie die «Enkeltauglichkeit» der «Nachhaltigkeit» vor?
Nachhaltig ist ein abgedroschener Begriff, «Enkeltauglichkeit» sehe ich als Übersetzung, die jeder versteht: Alles, was ich heute tue, will ich in 20 Jahren mit Stolz meinen Enkeln erzählen können. Wenn jeder Mensch so handelt, machen wir nichts falsch.

Sie haben einmal den Satz, man sei auch verantwortlich für das, was man nicht tue, nicht nur für das, was man tue, zu Ihrem Lieblingszitat erklärt. Was hätten Sie tun sollen, das Sie nicht getan haben?
Ich bereue unternehmerische Entscheide, die ich nicht oder zu spät gefällt habe. Es gibt aber wenig, was ich bewusst unterlasse. Ich bin ein Unternehmer, nicht ein Unterlasser.

Sie sind im letzten Jahr von Ernst & Young zum Unternehmer des Jahres gewählt worden. Was hat das Ihnen bedeutet?
Das war eine grosse Ehre für mich, mein Team, meine Geschäftspartner, mein ganzes Umfeld. Die Auszeichnung erfolgt im Rahmen eines Anlasses, bei dem viele spannende Menschen zusammenkommen. Am nächsten Morgen wacht man auf und weiss: Heute muss ich wieder gleich engagiert an die Arbeit.

Mancher, der schon als Unternehmer ausgezeichnet worden ist, war kurz danach pleite.
Das war oft so. Ich arbeite jeden Tag daran, dass es nicht so kommt. Eine Garantie dafür gibt es nicht. (Der Bund)

Erstellt: 25.08.2012, 10:47 Uhr

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2 Kommentare

Urs Maurer

25.08.2012, 15:00 Uhr
Melden 6 Empfehlung 1

Gutes Gespräch, spannende Person der Herr Schär. Mit ungefähr so gestrickten Menschen könnten wir die Zukunft schaffen. Leider gibt es zu wenige davon. Antworten


Jean-Pierre Molliet

27.08.2012, 09:07 Uhr
Melden 0 Empfehlung 1

Lieber Kurt, herzliche Gratulation zu den guten Antworten, gut pariert.
Ausser mit dem Mühleberg Entscheid der BKW bin ich mit allem einverstanden und nehme Deine Voten gerne auch in mein Repertoire auf wenn ich wieder einmal an der Front stehe um die Vorzüge des Flyers zu erklären.
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