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Diskussion

Die Grimselstaumauer wird ein Fall für die Justiz

Der Grosse Rat sagt Ja zur Grimsel-Staumauer-Erhöhung. Das letzte Wort hat allerdings die Justiz. Mehr...

Von Anita Bachmann.

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106 Kommentare

Hans Burri

06.09.2012, 15:33 Uhr
Melden 2 Empfehlung 1

@Fred Baumann. Wenn Sie von 100% Sicherheit schreiben so zeigen Sie damit nur, dass Sie nichts verstehen. Und auch noch: Fukushima ist nicht Folge eines (minimalen) Restrisikos sondern ganz schlicht und einfach gravierende Auslegungsfehler, viel Pfusch, miserable Sicherheitskultur, schlechte Kommunikation, ungenügende Ausbildung und Vorbereitung auf Notfälle, etc. Antworten


Ramon Martin

06.09.2012, 12:36 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Baut neue, sichere, leistungsfähige AKWs, und das Problem ist gelöst. Antworten


Thomas Schmidiger

06.09.2012, 20:56 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

100%ige Sicherheit gibt es auch bei Staumauern nicht. Klar ist der Schaden im Verhältnis kleiner, aber für die direkt Betroffenen genauso gravierend, wenn etwas passiert. Leistungen aller Art sind nie ohne ein Restrisiko zu haben. Die Frage ist nur, welche Leistung zu welchem Preis (Risiko) erbracht werden soll.


Fred Baumann

06.09.2012, 14:55 Uhr
Melden 3 Empfehlung 1

Das Entsorgungsproblem ist eben NICHT gelöst und 100%ige Sicherheit gibt es auch bei neuen AKWs nicht. Weiter ist auch fraglich, ob eine Energieversorgung, die auf importierter Technologie und importierten Rohstoffen basiert in Zukunft Sinn macht.


Roland Schürch

06.09.2012, 04:54 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Beachte: Es wir nicht mehr Strom produziert (2. Absatz) Antworten


Andreas Leupin

06.09.2012, 12:46 Uhr
Melden 4 Empfehlung 1

Beachte: aber mehr Speicher, um den Strom dann zu produzieren, wenn er wirklich gebraucht wird. Wenn insbesondere im Sommer über Mittag mehr Strom mit PV produziert wird, muss dann kein Wasser zur Deckung des Spitzenbedarfs verwendet werden, das heisst, es kann im Speichersee verbleiben. Dies bedeutet aber auch, dass der Speichersee höher gefüllt wird und das Wasser dann im Winter zur Vfg. steht.


Tony Normal

06.09.2012, 02:58 Uhr
Melden

Durch die Erhöhung der Mauer wird mehr Strom produziert! Die Leistung eines Wasserkraftwerks ist das Produkt von Durchfluss und Druck. Letzterer wird erhöht durch das Erhöhen der Mauer. Kann denn eigentlich niemand mehr rechnen ? Antworten


Patrick Wespe

06.09.2012, 11:13 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

@Normal Dann rechnen sie uns mal aus wieviel mehr Leistung diese Erhöhung bringt. Man wird dann sehen, dass dies total irrelevant ist.


marcel isler

06.09.2012, 10:24 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Sie vergessen den Verlust durch mehr Reibung an der Rohrwandung, was wiederum zu mehr Turbulenzen im Durchfluss zur Folge hat (Bremswirkung). Die Rohre müssten entsprechend grösser dimensioniert sein.


Roger Mettler

06.09.2012, 00:59 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Pumpspeicherkraftwerke zur Speicherung der Wind, Sonnen und Gezeiten-(jaja, die gibt es auch noch)-energie sind sehr sinnvoll: Die paar neuen helfen uns auch nicht über den Winter (oder Bisenlage mit Nebel und wenig Wind). Seien wir ehrlich (auch A. Bühler). Die "Energiewende" wäre nur ein Wechsel von Atom auf Gas. Einsparungen werden durch das Bevölkerungswachstum ausgebremst. Das war's leider... Antworten


Dieter Sprenger

05.09.2012, 23:13 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Je mehr Zuwanderung,desto mehr Energie benötigt unser Land.Doch Ausgerechnet jene Kreise welche das eine Befürworten und unser Energiebedarf ohne AKW`s decken wollen, bekämpfen nun die notwendige Staumauer-Erhöhung am Grimselsee. Hiermit zeigen sich abermals die wiedersprüchlichen Ideologien einiger grüner Fundamentalisten und deren Umweltverbänden ! Guter Entscheid vom Berner Kantonsparlament . Antworten


thomas schneeberger

05.09.2012, 22:49 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Die Grimselsee-Mauererhöhung würde nicht der Pumpspeicherung dienen, diese läuft zwischen Räterichsboden und Oberaarsee!
Der Winterstromverbrauch sinkt + die Verlagerung von Sommerstrom in den Winter "dank" einer Mauererhöhung verliert an Bedeutung, weil Elektrowärme zurückgebaut wird (Elektroboiler + -heizungen)! Die Mauer-Erhöhung ist unnötig und wird rechtlich und ev. auch ökonomisch scheitern!
Antworten


Andreas Leupin

06.09.2012, 16:38 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Herr Regli,
die Erhöhung bringt zwar selbst nicht mehr Strom, ist aber die Grundvoraussetzung dafür, dass mit volatilen Energieformen wie Wind- und PV mehr Strom produziert werden kann:
Wenn Wind/PV vorhanden sind, kann das Wasser im Speichersee belassen werden und gebraucht werden, wenn diese Energieträger fehlen - dies bedingt aber einen grösseren Speicher - ökologisch also durchaus sinnvoll!


Regli Adrian

06.09.2012, 15:20 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Herr Schneeberger, studieren sie mal die Anlagen am Grimsel: gepumpt wird zwischen Grimsel- und Oberaarsee.
Und die Staumauererhöhung bringt keine Kilowattstunde mehr Strom - das vergessen oder wissen die meisten Befürworter des Projekts hier nicht!
Um das Projekt wirklich beurteilen zu können brauchts enormes Fachwissen. Dass es ökologisch UND ökonomisch unsinnig ist, haben sie sicher recht!


Kurt Liebemann

06.09.2012, 14:07 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Elektrowärme wird schon länger zürückgebaut, dafür rüsten viele Hausbesitzer von Öl auf Wärmepumpe um.
Der Stromverbrauch im Winter wird steigen.


Theo Schmidt

05.09.2012, 22:32 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Auch ohne die Landschaftschutzdebatte gibt es gute energiepolitische und finanzielle Gründe, die Staumauer *nicht* zu erhöhen, oder zumindest viel weniger hoch. Es ist ein finanzielles Risiko mit schlechter oder keiner Rendite, sehr wahrscheinlich eine Verschwendung von Steuergeld. Siehe:
http://gruene-steffisburg.ch/pro-und-kontra-grimsel-staumauererhoehung.pdf
Antworten


Joachim Schippers

05.09.2012, 21:42 Uhr
Melden

Vielleicht sollten allen Beteiligten die Resultate des Forschungsprogramm EWG - Bewertung von Pumpspeicherkraftwerken in der Schweiz im Rahmen der Energiestrategie 2050 abwarten. Wirtschaftlich sollte so eine Anlage schon im Zeitalter der Photovoltaik zu betreiben sein. Einfach googeln nach den Begriffen pumpspeicherkraftwerk spread Antworten


Damian Kaeufeler

05.09.2012, 22:42 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

@Joachim Schippers:
Keine Lust, Herr Schippers.
Denn wer hat schon die Zeit alle Studien, ueber was auch immer,
und von wem auch beauftragt und bezahlt - also dementsprechend lautend, zu lesen.
Eine Studie bis 2050 - ist schon logisch/realistisch - haltlos.


Albrecht Sieber

05.09.2012, 20:57 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Da Pumpspeicherwerke - wie dieses eins ist - nicht mehr rentieren, weil Deutschland dank Photovoltaik und Wind selber genug Spitzenstrom hat, muss dann wohl am Schluss der Steuerzahler für diese Fehlinvestition gerade stehen. Antworten


thomas schneeberger

05.09.2012, 20:22 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Die Grimselsee-Mauererhöhung würde nicht der.Pumpspeicherung dienen, diese läuft zwischen Räterichsboden und Oberaarsee!
Der Winterstromverbrauch sinkt + die Verlagerung von Sommerstrom in den Winter "dank" einer Mauererhöhung verliert an Bedeutung, weil Elektrowärme zurückgebaut wird (Elektroboiler + -heizungen)! Die Mauer-Erhöhung ist unnötig und wird rechtlich und ev. auch ökonomisch scheitern.
Antworten


jos schmid

05.09.2012, 20:14 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Ich habe Verständnis für die Moorschützer. Allerdings war jemand hier schon im betroffenen Gebiet beim Unteraargletscher? Der Gletscher wird sich so rasch zurückziehen, dass dort bald wieder ein Hochmoor entstehen wird. Natürlich ist die Zerstörung von Lebensraum immer bedauerlich. Man muss einfach bedenken wieviel Lebensraum im Falle eines Supergaus vernichtet würde. Antworten


Patrick Wespe

06.09.2012, 11:08 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Obwohl ich mich mit der Mauererhöhung anfreunden kann, bis ein Hochmoor entsteht, vergehen einige tausend Jahre! Es sind einzigartige Lebensräume die hochspezialisierte Arten und Eiszeitrelikte beherbergen. Die über Jahrtausend abgelagerten Torfschichten und konservierten Pollenkörnern erlauben es die Vegetationsgeschichte und Klimaentwicklung vorzustellen und sind deshalb auch einmalige Archive.


Francois-Marie Arouet

05.09.2012, 19:46 Uhr
Melden 24 Empfehlung 0

Umweltschuetzer/Verbaende und Gruene verstricken sich immer mehr in ideologischen
Widerspruechen. Das deutet auf einen beeintraechtigten "praktischen Verstand",
auch Vernunft genannt, hin.
Sie sind also eher problem-, als loesungsorientiert...
Antworten


Kurt Strasser Werner

05.09.2012, 19:05 Uhr
Melden 34 Empfehlung 0

Ich dachte immer,die Umweltverbaende sind gegen Atomstrom und fuer erneuerbare Energie!
Scheinbar habe ich mich geirrt !
Antworten


Franz Kessler

05.09.2012, 18:40 Uhr
Melden 34 Empfehlung 0

All jene die gegen die Staumauer-Erhöhung am Grimselsee sind, sollen lieber konstruktive und umsetzbare Ideen bringen statt den Entscheid des Berner Kantonsparlaments zu kritisieren. Ideen wie nur Stromsparen oder Solarstrom können die AKWs nicht ersetzen. Antworten


Roger Mettler

06.09.2012, 01:07 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Für die "Energiewende* bräuchten wir aber noch mehr Pumpspeicherkraftwerke. Unmöglich (nur Schweiz). Und solange ich noch keine andere Alternative zur Speicherung der Wind- und Sonnenenergie gehört habe, ist alles Utopie. Einsparungen werden durch die Zunahme der Bevölkerung aufgefressen und im Jahr 2035 werden wir einen Strom-Mix aus 60% Wasser, 35% Gas und 5% Erneuerbaren haben. Tolle Leistung.


pauline overath

05.09.2012, 20:07 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Die sollen auch nicht ersetzt werden! Im Gegenteil, nach der Wasserkraft ist es die sauberste Energie und die kostengünstigste. Die Ängste sind in der Schweiz völlig unbegründet.


Franz Mueller

05.09.2012, 18:30 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Der Deal steht: Mühleberg den Stecker rausziehen, dann stimme auch ich der Erhöhung der Staumauer an der Grimsel sofort zu. Antworten


Roland Schürch

06.09.2012, 04:57 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

bist dir aber bewusst, dass mit deinem Vorschlag die Energie eines ganzen AKW verloren geht? Grimsel bringt keinen neuen Strom, nur Speicherung des Stroms


Konrad Schläpfer

05.09.2012, 18:20 Uhr
Melden 37 Empfehlung 0

Ich bin der festen Überzeugung dass innert der nächszen 10-15 Jahren mit dem Bau eines neuen AKW begonnen wird.Alle wollen im Halbstundentakt Zugfahren,alle Güter auf die Schiene, 24 Std. X 7 Tage Einkaufen, einen Computer ,Wärmepumpen, ein E- Auto oder zumindest einen Flyer usw.und das alles nicht nur wenn die Sonne scheint oder der Wind weht. Antworten


Stefan Käser

05.09.2012, 18:20 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Einspracherecht gegen Solarzellen abschaffen. In jeder Firma und jedem Mehrfamilienhaus einen Trocknungsraumgrossen Akku in den Keller einbauen, auf dem Dach und an den Fassaden Solarzellen anbringen. Auch wenn es unter dem Strich keinen Sinn macht, dann brauchen wir weder AKWs noch zusätzliche Stauseen. Antworten


Hans Locher

05.09.2012, 20:58 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Herr Käser: Welche Art von Akku ? Funktionsdauer ? Welche Sorte Wechselrichter ?


Frank Meister

05.09.2012, 19:45 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Herrlich blauäugig dieses Statement.


Carlo Schnydrig

05.09.2012, 17:31 Uhr
Melden 63 Empfehlung 0

Diese Grünen werden langsam zur Last! Einerseits wird der Ausstieg aus der Atomkraft verlangt und anderseits ist man gegen Erhöhungen von Staumauern, welche der Wasserkraft dienen, zudem versucht man ja-abhängige Händel zu erwirken, - Nennt man das Zirkuspolitik ! Politiker, welche auf solche Händel getrimmt sind, haben auch andere Schwächen und gehören schlicht und einfach nicht in die Politik! Antworten


Alois Brun

05.09.2012, 17:21 Uhr
Melden 49 Empfehlung 0

Der Atom-Ausstieg fordert halt nun mal seine Opfer. Die Steinzeit wurde ja schliesslich auch nicht mangels Steinen beendet... Antworten


J.A. VonBerg

05.09.2012, 17:55 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Richtig, Steinzeit nicht mangels Steinen beendet, aber durch Innovationen Bronze, Eisen. Die Menschen der Steinzeit entwickelten sich vorwärts und nicht rückwärts. Dies möchte BR und die BE Parlamentarier, weil sie sich keine innovative Politik zutrauen.


A.J. VonBerg

05.09.2012, 17:21 Uhr
Melden 34 Empfehlung 0

Die CH Verfassung schützt die CH Moore. Es ist eine Ungeheuerlichkeit, dass BR und Kantonsparlamentiert glauben sich über die Verfassung hinwegsetzen. Wirtschaftliche Argumente können nicht gegen die Einhaltung der Verfassung abgewogen werden. Antworten


Guido Ruckstuhl

05.09.2012, 16:56 Uhr
Melden 29 Empfehlung 0

Die Moore sind geschützt, aber leider sind die Kantonalparlamentarier da ziemlich uneinsichtig.
Das Bundesgericht hat schon die Zürcher (Oberlandautobahn) zurückgepfiffen und hier wird höchstwahrscheinlich dasselbe passieren.
Antworten


Werner Bürki

05.09.2012, 16:52 Uhr
Melden 51 Empfehlung 0

Wenn ich die Nein- Meinungen lese frage ich mich nur wo man den Strohm hernehmen soll. Jeder hat eine andere Jdee welche leider nicht durchführbar ist. Wenn die Solarzellen aufgestellt werden sollen kommt sicher sofort eine Einsprache daher. Heute haben wir 8 Mio Einwohner, die Regierung spricht von 10 Mio, vielleicht alle mit Kerze. Antworten


Sandra Junker

05.09.2012, 16:32 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Wnn es keine Gletscher mehr hat, bringen auch die höchsten Staumauern nichts mehr. Antworten


Thomas Maeder

06.09.2012, 11:15 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@sandra junker + alle: Versuchen wir's mal einfach:
1) Es gibt viele Staudämme, mit oder ohne Pumpspeicher, die ganz gut ohne Gletscher auskommen.
2) Trotzdem sind Gletscher ein Vorteil, da sie zusätzlich Wasser speichern, und es durch schmelzen im Sommer (bei Wassermangel) langsam abgeben.
3) Verschwinden die Gletscher, müssen deshalb voraussichtlich die Staudämme noch weiter erhöht werden!


robert mueller

06.09.2012, 08:56 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@reto stadelmann > Aggressiv oder objektiv das ist bei den Beiträgen die Frage. Es ist jedem selbst überlassen, das Eine, oder das Andere zu Empfinden.


Roland Schürch

06.09.2012, 05:06 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@nussbaumer und müller: und von wo kommt das raufgepumpte Wasser, etwa von der Ostsee? Energie gewinnt man übrigens nur, wenn man das wasser nicht wieder raufpumpen muss.


Reto Stadelman

05.09.2012, 19:32 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

@Nussbaumer+mueller
Ich weis wirklich nicht was diese aggressiven Kommentare sollen. Junker hat nicht gewusst das der Grimsel auch ein Pumpspeicher ist. (was ja wohl nicht unbedingt logisch ist) Na und? Das kann jedem passieren. Und ganz von der Hand zu weisen ist ihr Einwand nicht. Einige Stauseen hätten im Sommer wohl wirklich Probleme wenn die Gletscher nicht mehr sind.


robert mueller

05.09.2012, 18:39 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

@sandra junker > Ich frage mich, von was für Leuten Sie die positiven Rückmeldungen erhalten..? Wenn das der Bildungsstand unserer Bevölkerung wiederspiegelt - na dann guetnacht am sächsi..!


Sebastian Nussbaumer

05.09.2012, 17:18 Uhr
Melden 42 Empfehlung 0

Ich habe beruflich mit Stauseen zu tun, aber das pädagogische Potential von Newsnetz-Kommentaren habe ich wirklich komplett falsch eingeschätzt.


Sandra Junker

05.09.2012, 16:54 Uhr
Melden 29 Empfehlung 0

Mir scheint Sie haben den Nutzen von Staumauern nicht begriffen.


Sebastian Nussbaumer

05.09.2012, 16:51 Uhr
Melden 59 Empfehlung 0

Mir scheint sie haben den Nutzen der Pumpspeicherung nicht begriffen.


Willi Kohl

05.09.2012, 16:23 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Würde eine Fläche wie z.B. vom Kanton Baselland mit Solar bedeckt werden, könnte man 1 AKW einsparen und müsste anderorts wie ebem am Grimsel nicht die Natur zerstören. Eine unlogische Sache ist das Ganze. Als endlich mal anzufangen Strom zu sparen und Massnahmen umzusetzen, kommt so ein rückwärtsgewanter Entscheid.Schämt euch ihr PoliiterInnen in Bern Antworten


Heiner Schmidt

05.09.2012, 19:35 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Wenn ich mir vorstelle die Fläche des Grimsel-Stausees wäre mit Solarzellen belegt, gefällt mir eigentlich Wasser viel besser


Franz Kessler

05.09.2012, 19:01 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

@Willi Kohl: Stromsparen? Eine gute Idee und sie können einen aktiven Beitrag dazu leisten. Schalten sie ihren PC aus und schicken sie in Zukunft ihre Kommentare nur noch mit der Post zur Redaktion. Im Kleinen fängt es an.


Karl Brunner

05.09.2012, 18:25 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Willi Kohl: Haben Sie die BL-Bewohner schon gefragt, ob sie lieber die Fläche von BL mit Sonnenkollektoren belegt oder ein AKW mehr haben wollen ? Die können dann ja ins Moor beim Grimsel umziehen :-)


Michael Brunner

05.09.2012, 17:08 Uhr
Melden 42 Empfehlung 0

Was machen Sie in der Nacht. Brauchen Sie keinen Strom. Braucht die Industrie in der Nacht keinen Strom. Was ist wenn es regnet. Was ist im Winter. Jeder will Strom sparen, fragt sich nur wo. Die Fahrzeuge sollen auch mit Batterie betrieben werden. Herr Kohl ich hoffe, Sie brauchen keinen Strom und müssen nie in ein Spital. Auch das braucht Strom ohne Unterbruch.


Wolfgang Jenne

05.09.2012, 17:08 Uhr
Melden 42 Empfehlung 0

Eben weil man Solarfläche baut muss man die Staumauer erhöhen. Der Entscheid ist richtig wenn man auf AKW und Thermische Kraftwerke verzichten will.


Kurt Liebemann

05.09.2012, 17:05 Uhr
Melden 42 Empfehlung 0

Doch, exakt dann müsste man die Grimselstaumauer erhöhen. Denn die Tagsüber produzierte überschüssige Energie muss irgendwo gespeichert werden, wenn man mit Photovoltaik ein AKW ersetzen will.


Max Tobler

05.09.2012, 16:17 Uhr
Melden 31 Empfehlung 0

Es gibt fast kein Moor (ein sehr wertvoller Lebensraum) mehr in der CH und weltweit. Ab jetzt muss kompromisslos gegen jede weitere Zerstörung von Mooren vorgegangen werden. Antworten


robert mueller

06.09.2012, 09:00 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@Max Tobler > In diesem Zusammenhang gäbe es noch manche Beispiele. Zum Beispiel auch solche, wo der Mensch und nicht die seltenen Vögel darunter leiden. Die Welt ist grösser als Sie sie hier am Grimsel eingrenzen.


Max Tobler

05.09.2012, 19:17 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

Herr Müller, die Menschen sind ja - zum Glück, könnte man sagen - nicht die einzigen Lebewesen des Planeten. Fussbalspiele, McDonalds und Achterbahnen gibt es an jeder Strassenecke, Moore hingegen nicht. Moore mögen für Spassvögel vielleicht nicht allzu interessant sein, für andere, seltenere Vögel (und Amphibien) hingegen schon.


robert mueller

05.09.2012, 17:42 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

@meier/meyer > Ich verstehe ihre Kommentare im Zusammenhang
mit meinem nicht. Weder Spassgesellschaft noch Migros haben etwas mit meinem Kommentar zu tun. Ich habe nur gefragt, wem
und was die Moorlandschaft dort oben am Grimsel bringt, wo praktisch niemand hingeht. Gegen Moorlandschaften habe ich jedoch nichts -im Gegenteil.


martin meyer

05.09.2012, 17:00 Uhr
Melden 25 Empfehlung 0

robert müller, in analogie könnte man sagen, die milch kommt aus der migros, weshalb brauchts überhaupt noch subventionierte kühe und weiden?


Dani Meier

05.09.2012, 16:39 Uhr
Melden 29 Empfehlung 0

@ Robert Mueller: Genau wegen solche Leuten aus der Spassgesellschaft wie Sie, braucht es überhaupt mehr Energie!


robert mueller

05.09.2012, 16:37 Uhr
Melden 44 Empfehlung 0

@max tobler> Die Schweizer gehen in ihrer Freizeit nicht in die Moore, sondern zum Fussball, Open Air, sonstige Festivitäten und ins Ausland in die Ferien. So gesehen - für wen sind denn die Moore...? Jetzt habe ich mich vermutlich unbeliebt gemacht. Hoffentlich nur bei den Moorbesuchern.


martin meyer

05.09.2012, 15:53 Uhr
Melden 45 Empfehlung 0

Gestern berichteten die Zeitungen noch, solche Pumpspeicheranlagen seien gemäss der Strombranche Milliardengräber mit zukünftig ungesichertem Nutzen, und sollen nach Wunsch der Kraftwerkeigner mit öffentlichen Geldern subventionert werden.
Das nennt man nun wohl Sachzwang. Erst sagt die Politik ja zur Erhöhung der Stauseen, konsequenterweise wird sie demnächst auch Subventionen sprechen (müssen).
Antworten


Armin Bühler

06.09.2012, 10:31 Uhr
Melden

@Leupin.
Stimmt. Der Grimselsee ist jedoch kein Ausgleichbecken; er ist bereits um ein Vielfaches Grösser als der Oberaarsee. (Der Grimselsee kann nicht durch den Oberaarsee leer gepumpt werden.)


Andreas Leupin

06.09.2012, 09:48 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Herr Bühler,
bei Pumpspeicherwerken sind sowohl die Kapazität des oberen Speicherbeckens wie des unteren "Ausgleichsbeckens" massgebend...


Armin Bühler

06.09.2012, 08:45 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@Maeder/Leupin.
Wenn die Pumpspeicherkapazität dieses Kraftwerks erhöht werden sollte, dann müsste der Oberaarsee vergrössert werden und eben nicht der Grimselsee. Zwischen Grimsel- und Oberaarsee wird übrigens schon seit Jahrzehnten gepumpt. Das ist nichts neues.
Dass durch die Erhöhung der Staumauer die Speicherkapazität des Grimselsees vergrössert wird, bezweifelt Niemand.


Andreas Leupin

06.09.2012, 08:24 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Herr Bühler,
wie man auf der Webseite der Kraftwerk Oberhasli AG nachlesen kann, ist der Grimsel-Stausee teilweise sehr wohl als Pumpspeicherwerk ausgelegt (Grimsel 2) und eine weitere Ausbaustufe (Grimsel 3) ist geplant...
Auch Seen, bei denen nicht gepumpt werden kann, dienen aber letztlich der Speicherkapazitätserhöhung und unterstützen so (auch) die effiziente Nutzung volatiler Energieformen.


Thomas Maeder

05.09.2012, 22:17 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@Bühler: Durch das Projekt wird der Grimselsee tatsächlich, obwohl indirekt, ein Pumpspeicher, was Sie auf der KWO+ - Webseite sehen können: Das neue Pumpspeicherwerk Grimsel 3 wird Wasser in den Oberaarsee pumpen, das dann ein 1. Mal verstromt wird, indem es in den Grimselsee fliesst. Von dort kann es weiter Energie erzeugen.


Armin Bühler

05.09.2012, 16:53 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

In den Grimselsee wird nicht gepumpt.
Die Erhöhung der Grimselseestaumauer hat deshalb keinen Einfluss auf die Pumpspeicherkapazität dieses Kraftwerks.


Ernst Saxer

05.09.2012, 16:34 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

@martin meyer; Glauben SIe etwa, was die Zeitungen berichten???


Reto König

05.09.2012, 15:51 Uhr
Melden 40 Empfehlung 0

Schade, dass unsere Grossräte sich nicht besser informieren. Laut gestrigem Bericht sind Investitionen in Pumpspeicher wegen der grossen Verfügbarkeit von Solar- und Windstrom zu den Spitzenzeiten neuerdings ein finanzielles Risiko. Der Kanton Bern hat wohl zuviel Geld.... Antworten


Lukas Christeller

05.09.2012, 20:07 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@Peter Bernasconi
Sie glauben auch alles das man so glauben kann.Was man heute verschweigt wird morgen kommen wie mit der PFZ! Stimmt, der Kanton Bern wird keine Steuermittel einsetzen aber die Stadt Bern
schon, als hätten diese nicht schon genügend Probleme.(Geld)
Erstaunlich ist es nicht was die GREUNEN und SP darür die Lobby machen. Es kommt wie der Winter, Die WAHLEN.


Peter Bernasconi

05.09.2012, 18:19 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Herr König, zu Ihrer Information: Der Grimselsee ist kein Pumpspeichersee. Es gibt dort keine Pumpanlagen und solche sind auch nicht geplant. Es geht um eine Seevergrösserung, damit die natürlich anfallenden Wassermengen bedarfsgerecht verstromt werden können. Der Kanton Bern wird dort keine Mittel einsetzen. Die KWO ist eine AG ohne Kantonsbeteiligung. Aktionäre sind die BKW, Städte BE,ZH und BS.


Klaus Amrein

05.09.2012, 16:41 Uhr
Melden 39 Empfehlung 0

Ja gerade im Hebrst wenn das ganze Mittelland unter einer Windstillen Hochnebelschicht liegt ist die Verfügbarkeit von Sola- und Windstrom besonders hoch. ;-)


Beni Schärer

05.09.2012, 15:49 Uhr
Melden 44 Empfehlung 0

Die politischen Links-Grünen haben auch mit "Ja" gestimmt. Bin ja absolut kein Linkswähler, aber hier muss ich sie in Schutz nehmen. Sie haben ihre Hausaufgaben gemacht und erkannt, dass ohne Komromisse kein Atomausstieg möglich ist. Die Pro-Natura Heinis sind die Träumer! Hört endlich auf mit Einsprachen den Atomausstieg zu verhindern! Noch ein Grund, das Verbandsbeschwerderecht zu verbieten! Antworten


Alvin Collin

05.09.2012, 15:43 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Typisch Umweltverbände...zB: Solarzellen auf Dächern soll das Bild von oben (!) negativ verändern..was nützen uns solche Ideen, wenn wir alle verstrahlt sind und mit unserem Helis nicht mehr über die Dächer fliegen können?....was spricht gegen ein Umdenken? Antworten


Mario Monaro

05.09.2012, 17:19 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@Ronnie König: Sie sagen genau wie es ist. Für unser Verhalten müssen wir einen hohen Preis bezahlen. Ich fürchte aber dieser Entscheid ist leider notwendig geworden.


Ronnie König

05.09.2012, 16:28 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Sie verwechseln Umwelt- und Heimat/Denkmalschutz! Und was ist typisch Umweltverbände? Die Fische etc. haben eben auch ihren Sinn in der Natur, diese Erhöhung ist Fluch und Segen zugleich. Das wahre Problem sind wir die Wachstum wollen und ja nicht Energiesparen.


Simon Amrein

05.09.2012, 15:42 Uhr
Melden 29 Empfehlung 0

Alle Moorlandschaften in der Schweiz sind verfassungsrechtlich (Art. 24) geschützt! Diese Feuchtgebiete gehören zu den Letzten welche noch nicht zerstört wurden. Es gibt im selben Gebiet andere Stauseen, welche ohne Beeinträchtigung eines Schutzgebiets erhöht werden können. Was aber am meisten stört ist, dass sich das Kantonsparlament einfach über nationale Gesetzgebung hinwegsetzen kann. Antworten


Richard Hennig

05.09.2012, 15:42 Uhr
Melden 65 Empfehlung 0

Als Biologe sind mir die Moore auch wichtig, aber noch wichtiger ist mir die Möglichkeit Stromproduzieren zu können mit einem so niedrig wie möglichen CO2 Ausstoss und hier ist die Wasserkraft immer so sehr gut platziert. Und schliesslich sind Moore lebendige Biotope und wenn der Wasserstand langsam genung steigt kann sich ein Teil davon anpassen. Antworten


Daniel Wismer

05.09.2012, 16:31 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Wow, ein Beitrag mit Gehalt!
Mit solchen Beiträgen kann ich selber weiter denken und meine Position neu überdenken.
Aber: Durch die Rothenthurm-Initiative wurde der Schutz der Moore in die Bundesverfassung geschrieben, daher braucht es einen Gerichtsentscheid zur Sache.
Schliesslich: Es gibt 3 gleich grosse Ausbauprojekte in diesem Gebiet; bei den anderen 2 wurden die Bauarbeiten begonnen.


Theo Zeier

05.09.2012, 15:41 Uhr
Melden 21 Empfehlung 0

Es könnte ja sein, dass die Umweltverbände von den amerikanischen Ölfirmen gesteuert sind. Letztere haben doch alles Interesse, dass die Energieversorgung zusammenbricht und sich jeder eine eigene benzinbetriebene Notstromgruppe kauft. Deshalb der Widerstand gegen alle anderen Energieformen. Wundert mich, dass sie dabei die Fische und Fledermäuse noch nicht ins Spiel gebracht haben. Antworten


Joseph Bucheli

05.09.2012, 15:38 Uhr
Melden 26 Empfehlung 0

Falscher Entscheid - Milliarden in die Vergangenheit investiert. Antworten


Alain Iseli

05.09.2012, 15:36 Uhr
Melden 37 Empfehlung 0

Der Entscheid ist ein Witz.
Wir opfern unsere Natur für Stromkapazität, die durchs Wachstum (Zuwanderung) in kurzer Zeit wieder aufgebraucht sein wird.
Antworten


Stefan Burgmüller

05.09.2012, 21:35 Uhr
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Nee Herr Antonovic! Der Herr Iseli hat schon Recht. Grösstes Problem
weltweit ist die wachsende Bevölkerung und die Flüchtlingsstöme.
Wenn eine Grossbank den Schirm zu tut, wird sich die Bevölkerung
hier drastisch reduzieren. Ob das so schlimm ist, lass ich mal dahin
gestellt!


Bojan Antonovic

05.09.2012, 17:56 Uhr
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Offenbar muss die Zuwanderung für alle Themen herhalten! Werden Sie das auch sagen, wenn eine Grossbank kippt, und die Schweiz finanziell in den Abgrund reisst?


Christoph Rebholz

05.09.2012, 15:27 Uhr
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Ein guter Entscheid. Antworten


J.A. VonBerg

05.09.2012, 21:24 Uhr
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Die Rechtsform hat nichts mit der Finanzierung zu tun. Und wenn sie das Aktionariat anschauen, sind es Kantone und Stadt Zürich. Also falls die Investition nicht rentiert, zahlen dies die Steuerzahler. QED
Es ist grunsätzlich unökonomisch in Projekte zu investieren, welche keine positive Rendite erwarten lassen, was bei der Grimsel aufgrund der anderen Projekte in CH, erwartet werden muss.


Christoph Rebholz

05.09.2012, 19:16 Uhr
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J.A.
Welche Steuergelder denn? Das Projekt wird von einer AG getragen.
Schauen sie sich bitte das Projekt mal genauer an, bevor sie urteilen. Es geht hier um eine Vergrösserung des Speichervolumens.
In anderen Ländern wird übrigens der Ausbau der Wasserkraft als innovativ betrachtet und vorangetrieben.


J.A. VonBerg

05.09.2012, 17:48 Uhr
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Guter Entscheid die Verfassung zu brechen, das höchste Gut in einer Demokratie?
Guter Entscheid Steuergelder verschleudern? Pumpspeicherkraftewerke fehlt die Rentabilität, Tagi 4.8.2012, d.h. dieser zusätzliche Strom wird gar nicht nachgefragt, gebraucht.
Ein guter Entscheid wäre Innovationen voranzutreiben, dies erweitern unsere Möglichkeiten um ein Vielfaches Bsp. LapTop heute/vor 20Jahren


Kaspar Schiltknecht

05.09.2012, 15:19 Uhr
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Es freut mich dass immerhin 14 Berner Parlamentarier gegen den Ausbau sind. Bravo für diese mutige Stimme. Antworten


Thomas Haennig

05.09.2012, 15:15 Uhr
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Die Grüne müssen endlich aufhören so verdammt stur zu sein,wenn man die Akw die 30% unseres stroms produzieren abschaffen will dann muss dieser strom der weg fällt von irgendwo anders kommen,das bedeutet mehr Solar Panels,mehr windkraft,mehr wasser kraft,eigentlich sollten die die sich Grüne nennen doch 100% dahinter stehn.Oder wollen die Grüne die Aks doch behalten? Antworten


Armin Bühler

06.09.2012, 08:58 Uhr
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@AL. Es gibt kein See überlaufen. Der Betreiber will die Stromproduktion in den Winter verschieben, weil dann die Strompreise typischerweise höher sind (würde in der EU vor allem Wind ausgebaut, würden die Strompreise im Winter sinken). Natürlich wäre die höhere Speicherkapazität auch dienlich, wenn in der Schweiz PV ernsthaft ausgebaut würde, aber diesbezüglich gibt es viel politische Opposition.


Andreas Leupin

05.09.2012, 18:13 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Herr Bühler,
wenn der Spitzenbedarf an Strom ganz oder teilweise durch andere Energieformen wie PV oder Wind abgedeckt wird, nimmt während dieser Zeit der Wasserbedarf im Speichersee ab, dieser füllt sich stärker. Ist er nun voll, fliesst das weiterhin zufliessende Wasser ungenutzt ab. Die Staumauererhöhung bewirkt, dass ein grösserer Teil des zufliessenden Wassers genutzt werden kann...


Armin Bühler

05.09.2012, 16:47 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

@Leupin.
Die Erhöhung der Staumauer hat leider keinen Einfluss auf die Grimselsee-Zuflüsse. Um aber mehr Strom produzieren zu können, bräuchte es mehr Zuflüsse.
Die Erhöhung der Stromproduktionsflexibilität ist nützlich, unabhängig davon ob viel konventioneller oder erneuerbarer Strom im Netz ist. Denn ob in der Schweiz PV und Wind tatsächlich ernsthaft ausgebaut werden, steht momentan nicht fest.


Andreas Leupin

05.09.2012, 16:16 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Natürlich wird die erneuerbare Energieproduktion erhöht (Wasserkraft zählt gemeinhin auch zu den erneuerbaren Energien!)
Insbesondere gibt die Erhöhung die Möglichkeit, mehr Energiereserven in Zeiten zu speichern, in denen über andere Energieträger (unter anderem auch PV im Sommer über Mittag) genügend Energie zur Verfügung steht


Armin Bühler

05.09.2012, 15:57 Uhr
Melden 27 Empfehlung 0

Das stimmt zwar, allerdings wird mit der Erhöhung dieser Staumauer nicht die erneuerbare Energieproduktion erhöht, sondern die Stromproduktionsflexibilität dieses Kraftwerks.
Zudem sind es meistens die Landschafts- und Heimatschützer welche insbesondere gegen Wind und Solar wettern und die sind wenig grün sondern konservativ.


Alex Fankhauser

05.09.2012, 15:40 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Die Grünen wollen primär die Effizienz steigern, denn bei einem kWh, das nicht gebraucht wird, ist es egal, wie es erzeugt werden müsste ;)


John Meier

05.09.2012, 15:13 Uhr
Melden 137 Empfehlung 0

Die Zustimmung musste kommen. Verhinderung des Moors zuliebe, nützt niemanden. Antworten


Mario Menel

05.09.2012, 15:03 Uhr
Melden 40 Empfehlung 0

vernünftig! Antworten


Karl Brunner

05.09.2012, 14:59 Uhr
Melden 38 Empfehlung 0

Das ist auch ein kleiner Sieg für Doris Leuthard! Es wird dadurch leichter fallen, auch die Solar- und Windenergie auszubauen, und die (bei gutem Wind und Sonne) anfallende Energie zwischenzeitlich zu speichern. Nur so kann Atomstrom ersetzt werden. Ich hoffe nur, dass ihr die Linksgrünen nicht noch einen Strich durch die Rechnung machen. Antworten


Karl Linder

05.09.2012, 17:22 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

@claudio schmied: Wenn dem so wäre, dann gäbe uns dies die Option, über die Mittagszeit im Sommer Solarstrom aus D zu kaufen zu günstigen Preisen, und unsere Wasserkraft im Winter zu benutzen.


Dani Kobler

05.09.2012, 16:13 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

@ Schmied: Wieso kein Pumpspeicher KW?
Die KWO kann ja heute schon Wasser zwischen den Stauseen Räterichsboden in den Grimel und Oberaar hinaufpumpen.


Urs Kyburz

05.09.2012, 16:10 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

@Schmied: Sie solten sich besser informieren, der Stausee, um den es geht, ist ein Pumpspeichersee. Machen Sie mal eine Führung bei der KWO mit, ist sehr interessant.
Was mich erstaunt: Diese Woche war im Tagi ein Artikel, in dem sich die Strombosse über die Sonnen- und Windkraftwerke beklagen, sie würden ihnen das lukrative Geschäft mit dem Spitzenstrom aus Pumpspeicherwerken vermiesen.


Andreas Leupin

05.09.2012, 16:08 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Herr Schmied, jetzt führen Sie die Überlegung mal korrekt zu Ende:
Man kann Energie (bei genügender Speicherkapazität) sogar effizienter speichern, wenn man die ansonsten in Spitzenzeiten benötigte Wasserkraft aus Speicherseen (zumindest teilweise) durch Solar- und Windkraft ersetzen kann. Pumpspeicherwerke sind nur dann notwendig, wenn die produzierte el. Energie den Bedarf übersteigt


Claudio Schmied

05.09.2012, 15:42 Uhr
Melden 25 Empfehlung 0

Herr Brunner, der Grimselsee ist KEIN Pumpspeicherkraftwerk. Er speichert NICHT Solarstrom oder Windstrom. Er hält mit einer höheren Staumauer im Sommer einfach mehr Wasser zurück, das dann im Winter Hochpreisstrom bereitstellt. Das Projekt ist weder ein Puzzleteil in der Energiewende, noch ein Speicher für erneuerbare. Es ist eine Geldschleuder auf Kosten des Naturschutzes.



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