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Scharfe Kritik an Sparmassnahmen

Die Gewerkschaften zeigen sich empört über die von der Berner Kantonsregierung präsentierten Sparmassnahmen. Auch die Parteien äussern Kritik. Mehr...


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14 Kommentare

Anton Burger

27.10.2012, 16:08 Uhr
Melden 3 Empfehlung 8

Der Kanton soll doch für die Lehrrschaft den Leistungslohn einführen. Wetten dass die Besoldungskosten rapide sinken werden? Antworten


Armin Müller

27.10.2012, 08:50 Uhr
Melden 6 Empfehlung 11

Logisch dass das linke Lager protestiert. Geld von anderen ausgeben war schon immer ihre Stärke. Aber warum werden die überbordenden Sozialaufwendungen und "Kulturausgaben" in den Budgets nicht torpediert? Da wäre doch mit strikteren Regeln und Missbrauchskontrollen mehr zu holen. Statt jammern doch lieber die Steuern für allle senken und mit dem Geld endlich haushalten lernen! Antworten


Dieter Blatt

26.10.2012, 23:22 Uhr
Melden 13 Empfehlung 2

@ Beat Müller, 19.02: Welche Privilegien meinen Sie? Und sind Staatsangestellte keine Berufstätigen? Eine konkrete, nicht verallgemeinernde Antwort würde mich freuen. Danke. Antworten


Dieter Blatt

29.10.2012, 17:11 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Schauen Sie, Herr Müller, Sie verallgemeinern wieder ganz schön und bringen kein konkretes Beispiel. Ich habe übrigens auch mal in der Privatwirtschaft gearbeitet: Gerne erinnere ich mich an Feierabend um 17 Uhr, "Kurzferien" von Freitagabend bis Montagmorgen und die Möglichkeit, mit einem Stellenwechsel zu mehr Lohn zu kommen. Ach ja, die Überzeitkompensation/ -entschädigung ist auch ganz toll.


Beat Müller

28.10.2012, 22:15 Uhr
Melden 2 Empfehlung 3

Schauen Sie Herr Blatt, ich habe sowohl beim Bund und beim Kanton gearbeitet und bin ich seit über 10 Jahren in der Privatwirtschaft. Was da bei den Staatsbetrieben abgeht, ist doch eine einzige Frechheit gegenüber privaten ArbeitnehmerInnen und Unternehmen die jeden Franken erwirtschaften müssen und unter Dauerstress stehen. Die Gewerkschaften verteidigen nur ihre Wähler, das Spiel ist klar!


peter wiesendanger

26.10.2012, 21:09 Uhr
Melden 11 Empfehlung 2

herr müller
sie schreiben einfach einmal dahin, ohne eine ahnung davon zu haben welche berufe vom kanton ihren lohn bekommen. da gibt es zum beispiel das reinigugs personal, betreuerinnen von behinderten menschen oder betagtenbetreuer usw. und diese sollen sparen, dass andere günstiger mit ihrem auto rumfahren können? wenn die autofahrer weniger zahlen dann gibt es auch weniger leistung.
Antworten


Beat Müller

28.10.2012, 22:18 Uhr
Melden 2 Empfehlung 1

Hr. Wiesendanger ich kenne den "Kantonsappartschnik" sehr gut, habe ich doch selber dort "gearbeitet" (wenn man dem wirklich so sagen kann). Was auch Sie nicht verstehen wollen ist die Tatsache, dass die Bevölkerung genug hat, sich auf Kosten der Politik ausnehmen zu lassen wie die Weihnachtsgänse. Die Abstimmung zur Reduktion der Autosteuer ist ein klares Signal. Jetzt muss es weiter gehen!


Bruno Oerig

26.10.2012, 20:54 Uhr
Melden 13 Empfehlung 1

Es ist in der Tat billig. Es wird somit getan als seien die kantonale Angestellte alleine schuld an der Finanzmisere, was den kleinen Bürger in seiner Staatsverdrossenheit bestätigt. Und die Parteien beschweren sich, das ich nicht lache! Diese verteidigen ja ihre Pfründe bis die Sintflut kommt und verunmöglichen dort abzubauen wo Sparpotenzial liegt: z. B. Landwirtschaft, Strassenbau, etc Antworten


Petter Rettenmund

26.10.2012, 11:10 Uhr
Melden 23 Empfehlung 42

Wenn man die Arbeitsgeschwindigkeit und Leistungsbereitschaft auf gewissen Ämtern auf ein erträgliches Mass erhöhen würde, so bräuchte man nur die Hälfte des Personals. Damit könnte man gleichzeitig die Löhne erhöhen UND sparen. Antworten


Beat Müller

26.10.2012, 19:02 Uhr
Melden 4 Empfehlung 14

Einmal mehr sind es Gewerkschaften die wichtige Veränderungen blockieren wollen. Der Kanton muss wirklich sparen. Das heisst konkret auch, dass SteuerzahlerInnen - also wir alle - ENDLICH entlastet werden sollen. Es ist einfach nicht akzeptabel, dass ein geringer Anteil der Bevölkerung (Staatsangestellte) Privilegien haben soll und die Mehrheit (Berufstätige) das bezahlen müssen. Es reicht!


Petter Rettenmund

26.10.2012, 17:40 Uhr
Melden 2 Empfehlung 10

Werter Herr Künzler, ich habe geschrieben in "gewissen" Ämtern. Als Lehrperson geniessen Sie meinen grössten Respekt und diese Arbeit habe ich nicht gemeint.
Wieso Sie mir allerdings unterstellen, ein "Jöbli" zu haben verstehe ich nicht. Ausserdem bezweifle ich, dass Sie mit mir tauschen wollten...
Liebe Grüsse aus dem Büro, wo ich jede Woche mit diversen wiehernden Amtsschimmeln zu tun habe.


Johannes Künzler

26.10.2012, 14:51 Uhr
Melden 25 Empfehlung 2

Herr Rettenmund, werden Sie doch konkret. Was wissen Sie denn genau vom Arbeitstempo und der Leistungsbereitschaft des Staatspersonals? Oder pauschalsieren Sie einfah mal gratis ins Blaue hinaus? Ich wette hier mit Ihnen, wenn Sie ein Semester mit mir Stelle tauschen (Gym.-Lehrer, DaF, inkl. Notengebung, Elternabende, Prüfungen etc.), Sie gingen wieder liebend gerne zu Ihrem Jöbli zurück.


Alfred Siffert

26.10.2012, 09:57 Uhr
Melden 61 Empfehlung 10

Wir zahlen hunderte Millionen für die SVP-Bauern: Und gleichzeitig haben die SVP (und FDP) mit Ihrem Witz-Slogan "weniger Staat" Milliarden (!) Steuer gesenkt und sich und Unternehmen noch mehr Gewinne ermöglicht (gut, ich habe paar hundert Fränkli gespart, dafür hab ICH nun pro Kopf Zehntausende (!!) von Staatsschulden). Schlechter Deal für den Mittelstand, guter Deal für die SVP/FDP. Ein Skandal Antworten


Jan Holler

26.10.2012, 10:14 Uhr
Melden 42 Empfehlung 7

Es geht noch weiter: Die SVP und FDP (Kt Bern) forderten gerade Steuererleichturungen für die Kleinbauern (die Kt-Regierung ist dagegen, was SVP/FDP empört). Diese beiden Parteien betreien eine schamlose Klientelpolitik. Die Leidtragenden sind wie immer in den letzten Jahren die Mittelständler. Die müssen die Zeche bezahlen. Nun kommen auch noch die Kantonsangestellten dazu.



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