Bern

Rot-Grün: «Viel erreicht, doch noch einiges zu tun»

Aktualisiert am 15.05.2012

Die SP und die Grünen des Kantons Bern haben zur Legislaturhalbzeit eine Bilanz zur rot-grünen Regierungsmehrheit gezogen. Für sie hat die Regierung viel erreicht. Doch es bleibe auch einiges zu tun.

Zufrieden, aber nicht ohne Kritik: Fraktionspräsidentinnen Christine Häsler (l., Grüne) und Margreth Schär (SP-JUSO-PSA).

Zufrieden, aber nicht ohne Kritik: Fraktionspräsidentinnen Christine Häsler (l., Grüne) und Margreth Schär (SP-JUSO-PSA).
Bild: Adrian Moser

Stichworte

Korrektur-Hinweis

Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.

Eine international angelegte Studie habe kürzlich ergeben, dass Bern zusammen mit Kopenhagen bezüglich Lebensqualität europaweit die Nummer 1 sei, sagte SP-Präsident Roland Näf am Dienstag laut Redetext an einer Medienkonferenz in Bern.

Wenn man sich die Kriterien der Studie anschaue, merke man, dass die Arbeit der rot-grünen Regierung damit in einem «engen Zusammenhang» stehe. Näf lobte die Regierung auch dafür, dass sie schon vor Fukushima für den Atomausstieg plädierte.

Grünen-Präsident Blaise Kropf hob die Revision des Gesetzes über den Finanz- und Lastenausgleich hervor, das für den Zusammenhalt des Kantons zentral sei. Die Regierung feiere trotz bürgerlicher Mehrheit im Kantonsparlament dank ihrer undogmatischen, konsensorientierten Arbeitsweise Erfolge.

SP und Grüne legten auch eine Liste mit 20 Punkten vor, die für sie Erfolge der rot-grünen Regierung darstellen. Darunter befinden sich etwa die Punkte «Ausbau des Angebots bei Kindertagesstätten» und «Verstärkte Arbeitsmarktkontrollen».

SP und Grüne möchten mehr Druck auf BKW

Für ihre Energiepolitik erhält die Regierung also Lob - gleichzeitig aber auch Kritik. Margreth Schär, Präsidentin der Fraktion SP-JUSO-PSA im Grossen Rat, sagte laut Redetext, die beiden Parteien erwarteten einen raschen Ausstieg aus der Atomenergie und die sofortige Abschaltung des KKW Mühleberg.

«Die Regierung muss konsequenter Einfluss nehmen auf die Unternehmensstrategie der BKW und mit den Möglichkeiten des Energiegesetzes die erneuerbaren Energien fördern.»

Und die Fraktionspräsidentin der Grünen, Christine Häsler, sagte: «Der Lektionenabbau bei der Volksschule und im Bereich Spitex (...) gingen aus Perspektive der Grünen und der SP klar über die Grenze des Vertretbaren hinaus.» Nötig seien stattdessen Verbesserungen beim Stipendienwesen.

Herausforderungen gilt es für die Regierung laut SP und Grünen unter anderem auch bei der Gesundheitsversorgung, der Armutsbekämpfung und der Umgestaltung der Berner Pensionskassen zu meistern.

(gbl/sda)

Erstellt: 15.05.2012, 13:34 Uhr

0

Kommentar schreiben

Verbleibende Anzahl Zeichen:

No connection to facebook possible. Please try again. There was a problem while transmitting your comment. Please try again.
Noch keine Kommentare

Bern

Populär auf Facebook Privatsphäre

Immobilien

Marktplatz
Wohnung/Haus suchen

Weitere Immo-Links
homegate TV
Hypotheken vergleichen
Umzug
Immobilie inserieren
Inserat erfassen

Verzeichnis- & Serviceportal

Marktplatz

Flugpreise vergleichen

Vergleichen Sie die Flugpreise von verschiedenen Reiseanbietern und finden Sie das beste Angebot.

WERBEN SIE ONLINE

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir beraten Sie gerne.

Online-Wettbewerb

Wir feiern - Sie profitieren. Einen Tag lang freie Fahrt ab CHF 25.- mit Bahn, Bus und Schiff im gesamten BLS-Gebiet.

Online-Wettbewerb

Gewinnen Sie ein tropisches Wochenende in Frutigen.

Fernstudentin an der FFHS

Award für beeindruckende Weiterbildungsbiografie

Jetzt wechseln und sparen

Finden Sie in nur fünf einfachen Schritten die optimale Fahrzeugversicherung.

Alles für Abonnenten und Abonnentinnen

Laden Sie sich Ihr ePaper auf Ihren Computer und blättern Sie gratis und ab 5 Uhr früh in Ihrem "Bund".