Bern

Waffenarsenal in Ramsei sichergestellt

Aktualisiert am 17.08.2012

Bei einer Hausdurchsuchung im bernischen Ramsei ist die Polizei heute auf eine grössere Anzahl Waffen, Munition und Sprengmittel gestossen. Um die Ware sicherzustellen wurden Spezialisten aufgeboten.

Aus Sicherheitsgründen wurde die Emmentalstrasse zeitweise gesperrt: Die im Haus gefundenen Waffen.

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Bild: Thomas Peter

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Gestern hat die Kantonspolizei Bern im Auftrag der Regionalen Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland eine Hausdurchsuchung in einer Wohnung an der Emmentalstrasse in Ramsei (Gemeinde Lützelflüh) durchgeführt. Dabei wurden eine grössere Anzahl an Waffen, Munition sowie diverse Sprengmittel gefunden. Umgehend wurden umfangreiche Sicherheitsmassnahmen eingeleitet. Um die Waffen kontrolliert sicherstellen und entsorgen zu können, wurden Spezialisten beigezogen.

Im Rahmen der Sicherheitsvorkehrungen wurde die Emmentalstrasse zeitweise gesperrt. Zudem wurden die Feuerwehr Lützelflüh, die Berufsfeuerwehr Bern mit der Chemiewehr sowie die Sanität aufgeboten.

Ein 44-jähriger Schweizer

Die Hausdurchsuchung fand statt, nachdem der Wohnungsmieter am Vortag in Zollikofen im Zusammenhang mit Betäubungsmittelgeschäften angehalten worden war. Beim Wohnungsmieter handelt es sich gemäss Angaben der Polizei um einen 44-jährigen Schweizer. Zum weiteren Umfeld des Mannes, etwa ob dieser alleine in der Wohnung lebte und zu welchem Zweck er diese gemietet hatte, wollte die Polizei gestern Abend keine Angaben machen. Ebenfalls keine Auskunft geben konnte die Polizei zur Art der Waffen und Sprengmittel. Dies sei Gegenstand der laufenden Ermittlungen, sagte Polizeisprecherin Corinne Müller. Der Mann wurde nach Befragungen am Donnerstagabend aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen, und zwar weil keine Haftgründe vorgelegen haben, wie Müller weiter sagte. (lok) (lok/Der Bund)

Erstellt: 16.08.2012, 22:43 Uhr

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