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Luca Hänni ist Deutschlands Superstar

Aktualisiert am 29.04.2012 59 Kommentare

In Uetendorf fliesst der Champagner: Der Berner Luca Hänni ist Sieger der Castingshow «Deutschland sucht den Superstar».

1/12 Der jüngste «DSDS»-Sieger aller Zeiten: Luca Hänni gibt nach seinem Triumph den Siegertitel zum Besten. (28. April 2012)
Bild: Keystone

   

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Deutschlands neuer Superstar ist ein Schweizer: Der 17-Jährige Luca Hänni aus Uetendorf bei Thun setzte sich am Samstagabend im Finale der RTL-Castingshow «Deutschland sucht den Superstar» gegen den Regensburger Daniele Negroni durch.

Der Mädchenschwarm holte 52,8 Prozent der Stimmen und lag damit vor dem 16-Jährigen Negroni. Der Berner ist der jüngste «DSDS»-Sieger aller Zeiten.

Luca Hännis Sieg kam nicht überraschend. In einer Internet-Umfrage der deutschen «Bild»-Zeitung lag der bekennende Justin-Bieber-Fan am Freitag knapp mit 53 Prozent der Stimmen in Führung.

Zum Länderwettkampf hochstilisiert

Luca wurde von Fans und Fachleuten vor allem seines guten Aussehens und seiner konstanten Leistung wegen bessere Chancen eingeräumt. Juror Dieter Bohlen lobte diesen im Finale unter anderem für das Gefühl und «Herzblut», das er beim Singen zeigte.

Luca Hänni und Daniele Negroni traten am Samstagabend bei drei Soloauftritten, einem Duett und einer Performance mit den anderen Top-Top-Kandidaten gegeneinander an. Luca sang neben der Bohlen- Komposition «Don't Think About Me» auch die Songs «The A Team» von Ed Sheeran und «Allein Allein» von der Band Polarkreis 18.

Der Sender RTL hatte das Finale als Länderwettkampf Deutschland gegen die Schweiz hochstilisiert. In der knapp dreistündigen Final- Show gab es auch ein Wiedersehen mit den Mottoshow-Kandidaten. Gemeinsam sangen alle das Lied «Good Feeling» von Flo Rida.

Single bereits als Download erhältlich

Lucas erste Single «Don't Think About Me», ein schneller Popsong aus der Feder des DSDS-Übervaters Bohlen, ist bereits im Internet downloadbar. Ab nächster Woche ist die Single im Handel erhältlich.

Der Sieger der neunten DSDS-Staffel erhält einen Plattenvertrag mit Universal Music und 500'000 Euro. Hänni und Negroni werden zudem der Fahrausweis und ein Auto gesponsert.

Insgesamt hatten sich bei der neunten Staffel mit 35'401 Kandidaten so viele beworben wie nie zuvor. Die durchschnittliche Einschaltquote bis zum Finale lag mit rund 5 Millionen Zuschauern aber unter der des Vorjahres.

Aufregung in der Heimatgemeinde

Zuhause in Uetendorf sorgte der «DSDS»-Finalauftritt von Luca Hänni natürlich für grosse Aufregung. Die Heimatgemeinde verlegte das Public Viewing der RTL-Live-Fernsehshow von der kleinen Turnhalle in eine 1000 Personen fassende Mehrzweckhalle. Dort wurden unter anderem vom Dorfmetzger kreiierte Luca-Burger mit einem «L» aus Speck serviert.

Der 17-jährige Maurerlehrling sorgte letzte Woche schon bei seinem Einzug ins Final für Turbulenzen in der Dorfpolitik: Uetendorfs Gemeindepräsident Hannes Zaugg-Graf musste wegen gesundheitlicher Probleme einen Teil seiner Aufgaben abgeben.

Ein Empfang für den berühmten Sohn

Nicht primär wegen des Rummels um Luca Hänni, aber «aufgrund der auch in diesem Zusammenhang ausserordentlich grossen zusätzlichen Arbeitsbelastung» zeigte der SP-Politiker Anzeichen einer Erschöpfungsdepression, teilte die Thuner Agglomerationsgemeinde auf ihrer Internetseite mit. Medien, auch deutsche, hatten zuvor behauptet, der «Bürgermeister» sei vor Aufregung zusammengebrochen.

Unabhängig von den Problemen Zauggs hat der Gemeinderat beschlossen, dass Uetendorf für den unterdessen ziemlich berühmten Sohn des Dorfes einen Empfang geben wird. Wann das Fest stattfinden wird, sei aber noch völlig offen, hiess es auf der Uetendorfer Gemeindeverwaltung auf Anfrage. (kle/dapd/sda)

Erstellt: 29.04.2012, 00:40 Uhr

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59 Kommentare

marco trachsel

28.04.2012, 22:19 Uhr
Melden 218 Empfehlung 0

da ist eine dame aber extrem frustriert und unzufrieden mit ihrem leben... ui ui ui Antworten


Sandra Bunkalz

28.04.2012, 21:42 Uhr
Melden 214 Empfehlung 0

Dass solche Non-Sense, Stumpfsinn-Sendungen immer noch über das TV-Programm verbreitet wird, ist ein trauriges Zeichen der gegenwärtigen, gesellschaftlichen Entwicklung Antworten



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