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Fall Mader: Thomas Fuchs fordert Transparenz
Aktualisiert am 25.02.2013 11 Kommentare
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Diese Woche gab der Berner Regierungsrat bekannt, dass die Chefin der Universitären Psychiatrischen Dienste (UPD) ihren Posten per sofort abgibt. Keine Informationen gab er bezüglich der Abgangsmodalitäten preis: Darüber vereinbarten die Parteien Stillschweigen. Dass Gelder fliessen, ist aber Fakt: «als Unterstützung für die berufliche Neuorientierung», so Regierungsrat Perrenoud, geniesst Mader eine kantonale Vergütung in unbekannter Höhe.
Dieser blinde Fleck im kantonalen Finanzhaushalt stösst bei SVP-Grossrat Thomas Fuchs auf Widerstand. In einem Vorstoss, den er voraussichtlich am Montag einreicht, fordert er Transparenz vom Berner Regierungsrat. Damit bestätigt er einen entsprechenden Bericht in der «SonntagsZeitung». Aufgrund seiner Quellen «aus der Verwaltung» müsse er davon ausgehen, dass Regula Mader für ihr Ausscheiden «über 200'000 Franken» erhalte. «Eine solche Höhe ist kaum akzeptabel – immerhin handelt es sich hier um Steuergelder», so Fuchs.
Ausloten der Obergrenze
Bereits 2009 und 2010 lancierte die SVP im Grossen Rat eine Reihe von Vorstössen, die alle im weitesten Sinne «goldene Fallschirme» von Kaderangestellten der Verwaltung betrafen. Damals waren Regula Mader für ihr unverschuldetes Ausscheiden als Regierungstatthalterin 110'000 Franken ausbezahlt worden. Mit dem aktuellen Vorstoss will Fuchs laut eigenen Angaben nicht nur Licht in den Fall Mader bringen: «Meine Hoffnung ist, dass sich damit klären lässt, wo die Obergrenze für Abgangsentschädigungen für Kantonsangestellte liegt.»
(hjo)
Erstellt: 24.02.2013, 15:47 Uhr
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