Bern
Drei Berufspiloten umgekommen
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Bei einem Helikopterabsturz in einem entlegenen Gebiet im Berner Oberland sind am frühen Donnerstagabend drei Personen ums Leben gekommen. Inzwischen ist klar, dass es sich um eine Maschine der Heliswiss AG handelt, bei den drei Insassen um Berufspiloten. Ein Sprecher des Unternehmens bestätigte dies gegenüber DerBund.ch/Newsnet.
Der am Donnerstag im Berner Oberland abgestürzte Helikopter soll gemäss einem Vorbericht der Schweizerische Unfalluntersuchungsstelle SUST vor dem Absturz ein Drahtseil durchtrennt haben. Einer der drei Piloten wird als Fluglehrer aufgeführt, der Flug wird als «Schulung» klassifiziert. Der Vorbericht enthält nach Angaben der Verfasser eine kurze, noch provisorische Einschätzung zum Unfall ohne Anspruch auf Vollständigkeit und ohne Schlussfolgerungen.
Bergungsarbeiten schwierig
Der Helikopter des Typs Jet Ranger II stürzte am frühen Donnerstagabend kurz vor 17.45 Uhr im Kiental in der Region Spiggengrund in unwegsames Gelände ab. Die Absturzstelle befindet sich an einer steilen, bewaldeten und felsigen Flanke bei der Tschäggeren-Alp. Die Bergungsarbeiten gestalteten sich schwierig und mussten über Nacht unterbrochen werden – zwei Personen wurden als Wache postiert.
Bei einem Rekognoszierungsflug waren Trümmerteile und ein Feuer gesichtet worden. Daraufhin wurden die Rettungsmannschaften ins Gebiet geflogen. Die Einsatzkräfte standen mit einem Grossaufgebot im Einsatz, wie die Regionale Staatsanwaltschaft und die Berner Kantonspolizei am späten Donnerstagabend mitteilten.
Hintergründe noch unklar
Die Unfallursache wird untersucht, schreiben die Behörden. Die Angehörigen werden von einem Care-Team betreut.
(rym/sda)
Erstellt: 25.05.2012, 00:15 Uhr
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