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Birchler bereitet Spitalhochzeit vor
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Das teilte das Gremium am Freitag mit. Den Grundsatzbeschluss zur Zusammenführung hat die bernische Regierung schon 2009 gefasst. Zurzeit ist der Verwaltungsrat der beiden Spitalgruppen daran, die gemeinsame Zukunft unter einem Dach zu skizzieren. Einen Bericht dazu gibt er bis Ende Jahr ab, danach ist die Politik am Zug.
Damit möglichst wenig Zeit verloren geht, soll sich um ein Team unter der Führung von Urs Birchler nun bereits um die Übergangsphase bis zur Zusammenführung kümmern. Der Verwaltungsrat bleibt aber zuständig für die Gesamtverantwortung und die strategische Führung des Projekts.
Er hatte vor kurzem aus vier möglichen Modellen das Szenario «Universitäres Spitalnetz Bern» ausgewählt. Die Insel soll demnach für die Versorgung mit universitärer Medizin zuständig sein; die Stadtspitäler Tiefenau und Ziegler bleiben ebenso Grundversorger wie die Häuser in Aarberg, Münsingen und Riggisberg.
Tiefenau Akutspital, Zieglerspital Altersmedizin
Nun hat der Verwaltungsrat auch die Grundzüge des künftigen Betriebsmodells festgelegt. Daraus geht unter anderem hervor, dass das Tiefenau verstärkt eine Rolle als Akutspital übernehmen soll. Das Zieglerspital soll sich unter anderem stärker als Zentrum für Altersmedizin positionieren.
Wie das künftige Angebot des Spitals Belp und des Pflegezentrum Elfenau aussieht, lässt der Verwaltungsrat offen. Beide haben heute einen Schwerpunkt im Altersbereich. Das werde nun «in einer Gesamtbetrachtung mit der Positionierung des Zieglerspitals» überprüft, schreibt der Verwaltungsrat. (gbl/sda)
Erstellt: 19.10.2012, 16:13 Uhr
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