Bern

«Radio lebt von Inhalt, Moderation und Musik»

Von Beat Stähli, Ane Hebeisen, 01.11.08. Aktualisiert am 10.11.2008

Heute vor 25 Jahren ging DRS 3 auf Sendung, als «amtlich bewilligter Störsender». Unterdessen wurde DRS 3 zum Vollprogramm mit einem Marktanteil von über 15 Prozent entwickelt. Programmleiter Robert Ruckstuhl über den Spagat zwischen Anspruch und Kommerz, über seine Philosophie und die Zukunft von DRS 3.

Zur Person

Robert Ruckstuhl, Jahrgang 1963, ist in Rapperswil SG aufgewachsen. Er studierte an der Universität Zürich Germanistik, Publizistik und Psychologie (lic. phil. I). Seine Radiokarriere startete er 1989 bei Radio Zürisee. Ab 1994 war er Chefredaktor und Mitglied der Geschäftsleitung von Radio Zürisee, ab 1998 Programmleiter. Im Jahre 2000 stiess er zu Schweizer Radio DRS, zunächst als Leiter des Regionaljournals Ostschweiz. Von 2003 bis 2005 war er publizistischer Leiter von DRS 3, seit 2005 ist er Programmleiter von DRS 3/DRS Virus und Mitglied der Geschäftsleitung von Schweizer Radio DRS. Ruckstuhl wohnt in Jona, ist verheiratet und Vater zweier Kinder. (sbb)

«Bund»: Herr Ruckstuhl, Ihre Tage bei Radio DRS 3 sind gezählt . . .

Robert Ruckstuhl: Sie meinen wegen meines Alters?

Ihre Vorgänger waren im Schnitt 5 bis 6 Jahre im Amt, zudem gehören Sie mit 45 Jahren tatsächlich nicht mehr zum DRS-3-Zielpublikum, das 25- bis 44-jährig ist.

Es stimmt, ich bin am oberen Rand des Alterssegments angelangt, andererseits bin ich voller Tatendrang und erst gut drei Jahre als Chef im Amt. Sie sagen es aber richtig: Nach 5-jähriger Tätigkeit wird es dann Zeit, darüber nachzudenken.

Sie sind wohl der unauffälligste DRS-3-Chef in der 25-jährigen Geschichte des Senders. Was haben Sie bisher bewirkt?

Ich habe vor allem wahnsinnig viel aus dem Team herausgeholt. Ich bin ein expliziter Teamplayer und es geht mir darum, meinen Leuten genügend Freiraum zu geben, um sich zu entfalten. Wer hat schon das Privileg, mit den besten Radio-Machern in der Schweiz zusammenarbeiten zu dürfen?

Übertreiben Sie nicht?

Nein, davon bin ich überzeugt. Und wenn man diese Leute machen lässt, ihnen die richtigen Leitplanken, das Vertrauen und den Freiraum gibt, um kreativ zu sein, kommt etwas ganz Gutes heraus. Es ist eine meiner Stärken, dass ich ein Team zu guten Leistungen anspornen kann. Ein Journalist sagte mir kürzlich, dass es das beste Zeichen sei, dass man seit drei Jahren nichts vom Chef von DRS 3 hört. Offenbar laufe es gut.

DRS 3 erreicht täglich bis zu 1,2 Millionen Menschen, rund die Hälfte davon allein am Morgen, deshalb müssen hier die Besten ran. Wie halten Sie Ihre Zugpferde Mona Vetsch, Sven Epiney und Co. bei der Stange?

Wir schauen gut zu ihnen, sprechen viel mit ihnen, nehmen sie ernst und fordern sie. Ich finde es erstaunlich, wie unsere Aushängeschilder es schätzen, wenn man ihre Arbeit kritisch begleitet und ihnen Tipps gibt, wie sie noch besser werden können. Sie haben eine sehr professionelle Einstellung.

Wer die Morgensendung moderieren darf, ist bei DRS 3 auf dem Olymp angelangt. Ist der Konkurrenzdruck gross?

Er ist – in einem gesunden Mass – vorhanden. Es ist gut, wenn man als Moderatorin, als Moderator Ziele hat wie: Jetzt will ich zwei Jahre einen guten Job machen, dann habe ich die Chance, den Morgen zu übernehmen. Ein Zuckerschlecken ist die Frühschicht aber nicht. Man muss mehrmals die Woche um 2.30 Uhr aufstehen.

Gibt es Errungenschaften, die Sie in Ihrer Amtszeit für sich verbuchen können?

Einerseits habe ich inhaltlich stark ausgebaut, zum Beispiel im Vormittagsprogramm. Wir haben eine IT-Fachredaktion eingesetzt, die auch für DRS 1 und DRS 2 arbeitet. Wir begannen neu mit regelmässiger Wirtschaftsberichterstattung, übernahmen den Sport von DRS 1 und liessen eine ganz alte Form der Sport-Liveberichterstattung im Radio wieder aufleben – erstmals bei der Fussball-WM in Deutschland.

Neue, prägende Sendegefässe sind nicht dabei.

Doch, wir nahmen neue Sendungen ins Programm wie Polo Hofers «Pop, Perlen und Polo» am Sonntagabend. Wir bauten den CH-Special am Samstagabend aus und mit dem neuen Musik-Chef Michael Schuler haben wir das Musikprogramm noch einmal ausgeweitet, das Repertoire verbreitert und für mehr musikalische Ecken und Kanten gesorgt, was sich immer mehr in interessanten Diskussionen zwischen mir und dem Musikchef äussert.

Inwiefern?

Heute Morgen um zwanzig nach Sechs hatten wir zum Beispiel AC/DC im Programm – nicht zu meiner uneingeschränkten Freude.

Haben Sie DRS 3 zum Vollprogramm, inklusive Wirtschaft und Sport, ausgebaut, um zu vermeiden, dass Zuhörerinnen und Zuhörer abspringen?

Damit erfüllten wir einen Auftrag von Radiodirektor Walter Rüegg. Er hatte verlangt, dass aus DRS 3 neben DRS 1 ein zweites Vollprogramm wird – einfach für ein jüngeres Publikum. Ich glaube, dass wir im Moment an einem Punkt sind, an dem man sagen kann: Mit DRS 3 wird man voll bedient. Gerade auch mit dem Info 3 am Mittag und am Abend.

Bleiben die Hörer dran, wenn Sie 15-minütige Wortbeiträge erdulden müssen?

Ja. Es gab Radiokollegen aus Deutschland, die voraussagten, dass ein solches Gefäss in unserem Radioformat unmöglich klappen könne. Aber es funktioniert.

Sie, Herr Ruckstuhl, waren 20-jährig, als DRS 3 auf Sendung ging. Was sind Ihre Erinnerungen an die Anfangszeiten?

Ich erinnere mich an einen Sender, der anders war als etwa SWR 3. Ich wurde mit SWR 3 und mit Radio 24 sozialisiert. Zunächst dachte ich, es käme ein Sender wie SWR 3 für die Schweiz – aber DRS 3 war ganz anders.

Wie denn?

Es war schon von der Musik her ganz anders. Es gab viel Musik, die mir nicht bekannt war, die man nicht überall hörte, es war zudem ein freches, manchmal sogar schnoddriges Radioformat. Sehr spannend, sehr interessant und überraschend.

Weshalb hat DRS 3 diese Frechheit eingebüsst?

Das ist eine schwierige Frage. Als ich vor rund fünf Jahren zu DRS 3 gestossen bin, war es schon auf dem Weg zum Vollprogramm. Der Punkt ist, dass DRS 3 als reiner Musiksender ins Leben gerufen worden ist. Musik war der zentrale Inhalt. Mit der Zeit wandelte sich DRS 3 zum Vollprogramm. Und wenn ein Radio inhaltlich gewichtiger wird, tritt die Musik mehr und mehr in den Hintergrund. Dafür hat sie heute in den Musik-Spezialsendungen am Abend eine Heimat. Dort wird der Musikjournalismus intensiv gepflegt. Wir versuchen dies auch im Tagesprogramm aufscheinen zu lassen. Im Vergleich zu anderen Sendern reden wir auch tagsüber sehr viel über Musik. Hauptsächlich über Musik allerdings, die eine gewisse Popularität hat. Beispielsweise stellen Musikredaktoren seit Kurzem am Freitagnachmittag während einer Stunde Musik vor, die neu bei DRS gespielt wird.

Früher war DRS 3 «der amtlich bewilligte Störsender», ein Motto lautete «Radio macht Lärm». Heute macht DRS 3 ähnlich viel Lärm wie ein werbefinanziertes Lokalradio. Was ist da schiefgelaufen?

Dem muss ich heftig widersprechen. Wenn Sie ein Privatradio in der Schweiz mit DRS 3 vergleichen, dann liegen Welten dazwischen.

Diesen Vergleich haben wir gemacht und wir fanden, der Unterschied sei minim. Es gab zudem eine Studie, die bestätigt, dass sich die Radios kaum unterscheiden.

Diese Studie ist mittlerweile auch schon ziemlich alt – sie stammt aus dem Jahre 2003. In dieser Zeit hat sich die Musik im Tagesprogramm von DRS 3 stark verändert, und das Abendprogramm ist ohnehin einzigartig in der Schweiz, darüber müssen wir nicht diskutieren. Zudem ist es so, dass das Radio nicht nur von der Musik lebt, sondern auch von den Inhalten. Es ist ziemlich unbestritten, dass wir inhaltlich so viel bieten wie sonst niemand.

Der Musikanteil liegt aber immer noch bei 70 bis 80 Prozent.

Das ist weniger als früher, der Wortanteil ist grösser geworden.

Sie blickten eben mit linder Nostalgie auf die frechen Anfänge von DRS 3 zurück. Heute scheint die Musik zum Schmiermittel zwischen den Wortbeiträgen verkommen zu sein – Sie sagen, AC/DC am frühen Morgen gehe eigentlich nicht . . .

Ich sagte, dass wir darüber diskutieren und dass es durchaus gehen kann. Und das finde ich die interessanteste Entwicklung, die ich bei DRS 3 erlebt habe. Als ich anfing, galt in der Radiolandschaft die Haltung, man dürfe die Hörer nicht stören. Durchhörbarkeit ist alles. Wir führten unterdessen ein viel breiteres Musikrepertoire ein, wir spielen Metallica, AC/DC, wir spielen Hip-Hop-Titel, bei denen ich nicht weiss, wie gut sie ankommen. Ich sage immer: Dem Hörer darf man sehr viel zumuten, man muss einfach erklären, warum. Und mittlerweile habe ich das Vertrauen in meine Musikredaktion und meine Leute. Wenn ich am Morgen aufstehe und bei einem Musiktitel denke: «Jesses Gott, was ist jetzt das?», bin ich sicher, dass die Moderation mir sagt, was es ist.

Haben Sie dafür ein Beispiel?

Der neue James-Bond-Song «Another Way to Die» ist alles andere als eingängig. Ich schaltete kürzlich mitten im Song ein, und danach erklärte die Moderation, dass dies der spezielle, neue «Bond»-Titel sei. Wenn wir so arbeiten – und das zeigen die Hörerzahlen – sind die Leute sehr wohl bereit, relativ viel entgegen zu nehmen. Die Toleranz der Hörer ist in den letzten Jahren gewachsen.

Wäre es nicht auch Aufgabe von DRS 3, den Hörern vermehrt zu ermöglichen, ausserhalb der abendlichen Music-Specials musikalische Entdeckungen zu machen?

Wir streuen auch im Tagesprogramm Spezielles ein: Die Zürcher Newcomerin Sophie Hunger kommt beispielsweise vor. Wir stellen interessante Neuheiten vor, spielen aber nicht eine Stunde lang alternative Musik. Wenn wir 24 Stunden «Sounds» machen würden, dann hätten wir sechs- bis siebenmal weniger Hörer. Und das wollen wir nicht. Es wäre jedoch interessant, wieder einen solchen Sender zu haben. Ich sage aber: DRS 3 ist nicht der richtige Ort.

Käme das Jugendradio Virus dafür infrage, dessen Chef Sie ebenfalls sind?

Ich denke, dass man aus Virus, das nächstes Jahr von Basel nach Zürich gezügelt wird, etwas anderes machen kann. Wir werden in der Musikredaktion enger zusammenarbeiten und Synergien nutzen können. Ich denke, dass sich Virus stärker in Richtung eines Musiksenders entwickeln könnte, bei dem aktuelle Musik der zentrale Inhalt ist und als Kulturgut behandelt wird.

Sind Sie bei DRS 3 zum Erfolg verdammt? Stehen Sie unter Quotendruck?

Es gab eine Zeit in den Neunzigerjahren, da wurde DRS 3 infrage gestellt, weil es so wenig Hörer hatte. Deshalb wurde entschieden, das Radio in Richtung Vollprogramm zu entwickeln. Wir sind aber im Musikprogramm breiter geworden, machen Dinge, die nach allgemeiner Formatierungslehre nicht gehen. Wir spielen Musikwünsche, von Hardrock bis Hip-Hop . . .

Also kein Quotendruck?

Nein. Das ist ja das Erstaunliche: Unser Marktanteil steigt seit drei Jahren konstant und beträgt heute in der Deutschschweiz über 15 Prozent, obwohl wir in dieser Zeit unser Musikprogramm stärker verkantet und weiter verbreitert haben. Das freut mich extrem. Meine Theorie ist, dass die Radioszene mit der Einführung der MP3-Player in eine Krise gerutscht ist. Nicht alle haben den Ausweg gefunden. Der MP3-Player kann mir ja das beste, persönliche Format bieten, ich brauche kein Radio-Format mehr. Also suche ich doch im Radio eine Vielfalt, eine Breite, Abwechslung, Inhalte und Moderation.

Was verstehen Sie unter einem guten Radioprogramm?

Ein gutes Programm steht für mich auf den drei Säulen Inhalt, Moderation und Musik. Inhalt wird immer wichtiger, egal obs um Musik, Politik, Sport oder Wirtschaft geht, Radio braucht Inhalt, sonst brauchen wir das Radio nicht. Zentral ist zweitens die Begleitung, die Moderation. Moderation sucht und braucht die Nähe zum Hörer. Die Moderation, denke ich, ist eine Stärke von DRS 3 – und das ist ein grosses Verdienst von François Mürner, der sie zentral mitprägt. Und schliesslich ist es die Musik.

Wie sieht der typische DRS-3-Hörer aus?

Ich bin immer wieder überrascht, wie vielfältig unsere Hörerschaft ist. Wir wissen, dass es sehr viele Berufstätige sind, häufig in mittleren leitenden Funktionen. Andererseits sind es Hausfrauen, Lastwagenchauffeure. Wir bedienen zwei grosse Publika, die je einen Drittel der Hörerschaft ausmachen: Die einen sind die «News-and-Business»-Typen. Leute, die im Geschäftsleben stehen und an schneller Information interessiert sind. Die andere grosse Gruppe sind die «Pop and Phoner». Das sind jene, die gerne mitmachen, die gerne an Wettbewerben teilnehmen, die interaktiv dabei sein wollen . . . Diese wahnsinnig unterschiedlichen Gruppen haben als Gemeinsamkeiten den ähnlichen Musikgeschmack und ein Interesse für Sport.

In welche Richtung wollen Sie DRS 3 in den nächsten Jahren entwickeln?

Einerseits müssen wir uns technisch – Internet, online – entwickeln. Das heisst, die Inhalte nicht nur im linearen Programm anbieten. Die Leute sollen die Inhalte zeit- und ortsunabhängig abrufen können. Wir werden uns stärker zu einem inhaltlichen Produzenten entwickeln. So soll man beispielsweise ein «Sounds» dann abrufen können, wenn man will. Man wird sich Sendungen morgens auf den iPod laden, um sie dann irgendwann zu hören. Da sind wir aber noch nicht so weit, weil wir urheberrechtliche Fragen klären müssen.

Wo steht DRS 3 in fünf Jahren?

DRS 3 wird noch viel stärker auf Interaktion setzen müssen. Ich könnte mir auch vorstellen, dass der Hörer direkter Einfluss auf das Musikprogramm, auf Themen Einfluss nehmen kann. Vielleicht nehmen wir auch auf Special Interests mehr Rücksicht. Unser täglich produzierter Digital-Podcast ist beispielsweise einer der am häufigsten abgerufenen Podcasts bei uns.

Die Konkurrenz, gerade auch im Internet, wird weiter zunehmen.

Das stimmt. Das Internet-Streaming (kontinuierliche Übertragung von Audiodaten über ein Computernetzwerk, Anm. der Red.) ist allerdings gegenwärtig noch recht teuer. Auch die Flatrate (günstiger Pauschaltarif für Telefonie und Internet) hat noch nicht durchgeschlagen. Irgendwann werden Kunden aber eine Radiostation direkt auf dem Handy streamen können. Dann stehen wir in Konkurrenz zu 1000 anderen Sendern. Dann ist besonders wichtig, dass DRS 3 immer noch stark für die Schweiz steht.

Auf welche Kult-Elemente von DRS 3 würden Sie ungern verzichten?

Auf die haarsträubenden Fälle des Philip Maloney, auf den Haussatiriker Peter Schneider und die Musiksendung «Sounds».

Was macht der DRS-3-Chef ausserhalb des Radiostudios?

Eine meiner grossen Leidenschaften ist das Lesen. Beim Lesen holt man Ideen und tankt Energien. Zudem habe ich zwei Kinder, die recht viel zu tun geben – ich versuche die Familie möglichst zu geniessen, wenn ich nicht arbeite. Und dann gibts noch den Sport.

Welchen Sport?

Ich spiele regelmässig in einer Plauschmannschaft in Rapperswil Eishockey.

Um Frust abzubauen?

Nein, um Dampf abzulassen.

Ihre Leidenschaft für die Literatur hat im DRS-3-Programm bisher noch keinen Widerhall gefunden. Wann gibts eine Literaturnische?

Da sind wir schon lange am Diskutieren und ich hoffe, dass ich Ihnen nächstes Jahr etwas bieten kann.

Es gibt also noch Baustellen.

Ja. Wir werden nach dem Vormittag auch den Nachmittag auf DRS 3 im nächsten Jahr überarbeiten.

Heute Abend steigt im Zürcher Kaufleuten die DRS-3-Geburtstagsparty. Was erwartet die Besucherinnen und -besucher, die nur dank Losglück zu den Tickets kamen?

Es wird Showcases geben mit diversen Schweizer Musikern wie etwa Sophie Hunger oder Adrian Stern. Um 22 Uhr gibts ein Überraschungskonzert von einem sehr angesagten Schweizer Künstler. Mehr darf ich nicht verraten.

(Der Bund)

Erstellt: 10.11.2008, 15:13 Uhr

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